Nach dem Mord an Deirdre gibt eine blutverschmierte Rowan im Hotel ihre Aussage bei der Polizei. Carlotta stellt sich als Verwandte vor und drängt Rowan, mit ihr zu kommen, doch Rowan verlässt das Hotel mit Ciprien. In dessen Wohnung erklärt er ihr die Talamasca – eine Organisation, die das Unerklärliche erforscht und Gefährdete schützt – und die Existenz Lashers, eines Wesens, das eng mit der Mayfair-Familie verbunden ist.
Um Rowan anzulocken, planen Carlotta und ihre Schwester Millie eine Totenfeier für Deirdre. Carlotta zwingt die Dienerin Delphine, Deirdres Schlüssel-Halskette zu tragen, mit der Lasher an Deirdre gebunden war, und sperrt sie zur Strafe für Deirdres Flucht im Keller ein. Dort schlägt Delphine wie in Trance den Kopf gegen die Wand; Lasher tötet sie so, um sich von ihr zu lösen.
Der erzürnte Lasher sucht den ängstlichen Cortland auf, der ihn daran erinnert, dass Rowan die dreizehnte Mayfair-Hexe ist und Lasher einen Weg zu ihr finden könne. Währenddessen löst Lasher in Cipriens Haus einen Brand aus, der Rowan ins Freie treibt. Auf dem Weg zum Mayfair-Haus gerät sie an eine Trauerprozession, wo ihr eine Frau ein mit Drogen versetztes Getränk gibt.
Unter Lashers Einfluss erscheint dieser Rowan als attraktiver Fremder und gibt sich später als Deirdre aus – doch Rowan durchschaut den Trick und erwacht mitten auf der Straße. Ciprien bringt sie zurück in Sicherheit und warnt sie, dass Lasher viele Gestalten annehmen kann.
Im Leichenschauhaus berührt Ciprien Deirdres Leiche und sieht in einer Vision Rowans Geburt sowie den Mann, der mit Deirdre in den Aufzug stieg; er schickt dessen Skizze an die Talamasca. Er erklärt Rowan, dass sie ihrer Mutter einst entrissen wurde und nie freiwillig verlassen worden wäre. Zum Schluss lässt er sie seine bloße Hand berühren – beide brechen in Tränen aus, während Rowan zugleich lächelt.