Als Gast der Woche kommt Nisha Shah auf die Insel, weil sie Klarheit sucht, wen sie heiraten soll: Savin, den von ihren Eltern favorisierten Kandidaten, oder ihren langjährigen Freund Josh. Die Insel gewährt ihr einen Blick in ihre möglichen Zukünfte.
Nishas Fantasie ist kunstvoll aufgebaut: Die Erzählung springt – oft mitten in einer Szene – zwischen beiden Männern hin und her und zeigt dieselbe Situation in zwei verschiedenen Lebensentwürfen. Mal reagiert der eine Partner besser, mal schlechter auf den Tod ihres Vaters, mal endet ein Leben mit dem Tod des Mannes, mal mit einer Scheidung. Bei allen Unterschieden bleibt eine Konstante: Nisha selbst.
Durch dieses Wechselspiel erkennt Nisha, dass ihr Glück nicht von der Wahl eines Mannes abhängt. Am Ende entscheidet sie sich für sich selbst – eine Einsicht, zu der die Insel sie zwar anstößt, die sie aber im Kern aus eigener Kraft erreicht.
In der Nebenhandlung bleibt Elena Roarkes Fahrzeug liegen, und Javier leistet ihr Gesellschaft. Sein eigener Wunsch ist es, Elena besser kennenzulernen. Die beiden trinken, lachen und reden offen miteinander – Elena spricht dabei erstmals ehrlich über ihre eigenen Gefühle, statt sich wie sonst nur um andere zu kümmern.