Nora, Judy und Marsha, drei seit über einem halben Jahrhundert verbundene Freundinnen aus Minnesota, kommen nach Fantasy Island, um herauszufinden, was aus der vierten im Bunde geworden ist: Rosemarie, die in den 1980ern spurlos verschwand. Die einstige „Fearsome Foursome“ wird von Gastgeberin Elena in ihre Fantasie geschickt – zurück ins Miami des Jahres 1985.
Am Zielort finden sie Rosemaries Apartment mit aufgebrochener Tür, Blutspuren und einer zerbrochenen Vase vor. Ein Mann im rosa Anzug verfolgt die Frauen, die im Auto fliehen; später stellt er sich als FBI-Agent heraus, der hinter Rosemaries Ex-Freund Bill her ist, vor dem sie einst von Miami bis Minnesota floh.
Auf ihrer Suche geraten die Freundinnen aneinander und sprechen alte Vorwürfe aus, ehe sie Rosemarie schließlich wiederfinden. Im Gespräch hilft diese jeder von ihnen: Judy darf ihre Wut über den Tod ihres Mannes herauslassen, Marsha ihre Schuldgefühle wegen der Scheidung und der Grenzen zu ihren erwachsenen Kindern ablegen, und Nora gesteht, wie eintönig ihr Leben ist – Rosemaries Verschwinden war das Aufregendste, das ihr je widerfuhr.
Parallel plagt Ruby ihr Inselkoller: Elena erklärt ihr, dass sie die Insel nicht verlassen kann, ohne zu sterben. Als Ausweg lässt Elena sie an der Fantasie der Frauen teilhaben, wo Ruby ein Konzert von Prince erlebt. Die Reise weckt in ihr die Sehnsucht nach echter menschlicher Nähe – und als Isla erscheint, küsst Ruby sie und gesteht, dass sie mehr davon in ihrem Leben will.