Toni schneidet sich in einer öffentlichen Toilette die Haare ab. Walter Weintraub und Esther Kasabian besuchen gemeinsam das Grab von Esthers verstorbenem Mann Edgar, dem „Armenier“, der im Jahr zuvor gestorben ist. Im Tiergarten wird die Leiche des Zivilbeamten Friedhelm Oelschläger mit durchschnittener Kehle gefunden; Papiere an seinem Körper deuten auf eine Zusammenarbeit mit den Ringvereinen hin, die illegale Glücksspiel-Geschäfte in Berlin als gemeinnützige Vereine tarnen.
Wendt erscheint im Polizeigewahrsam, um mehrere SA-Männer – darunter Gereon – freizubekommen, lässt den aufsässigen Stennes aber in Haft. Charlotte stellt Gereon zur Rede, der seine Mitgliedschaft in der SA vehement verteidigt. Unter vier Augen berichtet Gereon anschließend Polizeichef Grzesinski, dass ihm die Unterwanderung der Organisation gelungen ist.
Ein Mantel Tonis wird am Tatort des Tietz-Einbruchs gefunden und zu Charlotte gebracht. Sie versteckt ihn heimlich in ihrem Schreibtisch und tauscht ihn gegen einen anderen aus – wird dabei jedoch von Böhm beobachtet. Als Toni versucht, Schmuck aus dem Einbruch zu verpfänden, wird sie festgenommen.
Bei Tonis Vernehmung schiebt Charlotte ihr heimlich den Schlüssel zur Zelle zu und verhilft ihrer Schwester so zur Flucht. Damit setzt Charlotte ihre Karriere aufs Spiel, um Toni vor dem Gefängnis zu bewahren.
Als sich die Mordkommission zusammensetzt, um den Tietz-Einbruch und den Mord an Oelschläger zu besprechen, enthüllt Charlotte, dass Gereon sich der SA angeschlossen hat. Böhm deckt daraufhin Charlottes Rolle bei der Vertuschung der Verbrechen ihrer Schwester auf. Gennat entlässt Charlotte noch in der Sitzung aus der Kriminalpolizei.