X-Men Reihenfolge: Alle 14 Filme chronologisch und nach Erscheinung (2026)
Die X-Men-Filme in der richtigen Reihenfolge zu schauen ist eine Herausforderung – chronologisch, nach Erscheinung und jetzt mit dem Sprung ins MCU. Wir bringen Ordnung ins Chaos.
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X-Men Filmreihe: Chronologische Reihenfolge und Boxoffice
Die X-Men Filmreihe befindet sich derzeit auf Platz 7 der erfolgreichsten Filmreihen.
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Die X-Men Filmreihe basiert auf den gleichnamigen Comics von Marvel und bildete lange ihr eigenes Filmuniversum, getrennt vom Marvel Cinematic Universe (MCU) – ähnlich wie einst die Men in Black. 1994 sicherte sich 20th Century Fox die Filmrechte an den X-Men; durch die Übernahme von Fox durch Disney (2019) sind sie inzwischen wieder bei Marvel gelandet. Seitdem wachsen beide Welten zusammen und die Mutanten ziehen Schritt für Schritt ins MCU ein. Die X-Men zählen bis heute zu den erfolgreichsten Comic-Verfilmungsreihen überhaupt.
Der erste Kinofilm ist „X-Men“ aus dem Jahr 2000 – chronologisch ist er aber nicht der Anfang, denn spätere Prequels spielen früher. Bei mittlerweile 14 Kinofilmen (Stand 2026) lohnt sich der Blick auf die richtige Reihenfolge. Es gibt zwei sinnvolle Wege: nach Erscheinungsjahr (die Tabelle oben zeigt alle Filme inklusive Streaming-Anbietern) oder chronologisch nach der Handlung – diese In-Universe-Reihenfolge findest du im nächsten Abschnitt.
X-Men-Filme auf einen Blick
Wie viele X-Men-Filme gibt es? 14 Kinofilme von „X-Men” (2000) bis „Deadpool & Wolverine” (2024), dazu ist der MCU-Reboot für 2028 angekündigt.
Welche Reihenfolge? Für Einsteiger nach Erscheinungsjahr, beginnend mit „X-Men” (2000). Chronologisch nach Handlung startet die Reihe mit „X-Men Origins: Wolverine” und „X-Men: Erste Entscheidung”.
Nächster Auftritt: Die Fox-X-Men kehren in „Avengers: Doomsday” zurück, deutscher Kinostart am 16. Dezember 2026.
Chronologische Reihenfolge der X-Men-Filme nach Zeitlinien
Es gibt zwei Zeitlinien der X-Men-Filme. Zur originalen Zeitlinie gehören alle Filme einschließlich „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit”. Da Wolverine aber durch die Zeit reist und den Verlauf der Geschichte verändert, hat das auch Auswirkungen auf die Zeitlinie. Alle bisherigen Ereignisse finden nicht mehr statt. Die Charaktere von Ian McKellen als Magneto und Patrick Stewart als Professor X bekamen durch diesen Einschnitt auch eine Frischzellenkur und wurden mit jüngeren Schauspielern besetzt.
- X-Men Origins: Wolverine (2009)
- X-Men: Erste Entscheidung (2011)
- X-Men (2000)
- X-Men 2 (2003)
- X-Men: Der letzte Widerstand (2006)
- Wolverine: Weg des Kriegers (2013)
- X-Men: Zukunft ist Vergangenheit (2014)
Stattdessen wird durch „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit” eine neue Zeitlinie etabliert. „Logan – The Wolverine” spielt im Jahr 2029 und ist aktuell chronologisch der letzte Teil der neuen Zeitlinie. „X-Men: Dark Phoenix” ist wie sein Vorgänger „X-Men: Apocalypse” Teil dieser Zeitlinie. „The New Mutants” lässt sich durch die Story schwer einordnen, dürfte aber auch in der neuen Zeitlinie spielen. Deshalb ordnen wir den Film vorerst nach „Deadpool 2” aber vor „Logan – The Wolverine” ein.
- X-Men: Apocalypse (2016)
- X-Men: Dark Phoenix (2019)
- Deadpool (2016)
- Deadpool 2 (2018)
- The New Mutants (2020)
- Logan – The Wolverine (2017)
Sonderfall Deadpool & Wolverine (2024): Der Film spielt nicht mehr in den beiden Fox-Zeitlinien, sondern im Multiversum des MCU (auf der „heiligen Zeitlinie“ Earth-616). Er markiert den Übergang der X-Men-Welt ins Marvel Cinematic Universe und steht damit chronologisch außerhalb der klassischen Reihenfolge.
X-Men-Trilogien
Die folgenden Trilogien sind keine verbindliche Schau-Reihenfolge, sondern zeigen, wie sich das Franchise über die Jahre in Erzählblöcke gruppiert hat. Wer einfach nur schauen will, hält sich an die Erscheinungs- oder Chronologie-Reihenfolge weiter oben – die Trilogien helfen beim Einordnen der Zusammenhänge.
X-Men-Trilogie
Die drei ersten Filme des X-Men Franchise, die zwischen den Jahren 2000 und 2006 erschienen sind, bilden die erste Trilogie. Jeder dieser Filme hat die Einspielergebnisse des Vorgängers übertroffen und so war ziemlich klar, dass da noch mehr folgen wird.
- X-Men (2000)
- X-Men 2 (2003)
- X-Men: Der letzte Widerstand (2006)
Wolverine-Logan-Trilogie
Seit 2000 gehört Hugh Jackman als Wolverine zu den „X-Men”-Filmen. 2009 bekam die Comicfigur mit „X-Men Origins: Wolverine” einen eigenen Film. Der Auftakt der Wolverine Trilogie sollte eigentlich den Weg für weitere Origin Filme bereiten, zu denen es aber nicht kam. Im Jahr 2013 erschien der zweite Film „Wolverine: Weg des Kriegers” und die Wolverine Trilogie fand mit „Logan – The Wolverine” im Jahr 2017 ihren Abschluss. Auch für Hugh Jackman bedeutet der Abschluss der Wolverine Trilogie das Ausscheiden aus dem X-Men Franchise.
Viele Fans hatten gehofft, dass Hugh Jackman auch im MCU als Wolverine auftauchen würde. Ende September 2022 veröffentlichte Ryan Reynolds (Deadpool) ein Video in dem er bestätigte, dass auch Hugh Jackman als Wolverine auftreten wird. Für beide Darsteller und Charaktere ist es der erste Auftritt innerhalb des MCU in ihren Charakteren, die sie bereits außerhalb des MCU schon dargestellt hatten.
- X-Men Origins: Wolverine (2009)
- Wolverine: Weg des Kriegers (2013)
- Logan – The Wolverine (2017)
- Deadpool & Wolverine (2024)
Zehn Kinofilme, aber nur vier erzählen wirklich Logans Geschichte. Alle Wolverine-Filme in der Reihenfolge des Kinostarts und chronologisch nach Handlungsjahr – von 1845 bis 2029, Hauptfilme und Nebenfilme getrennt.
X-Men-Prequel-Trilogie
„X-Men: Erste Entscheidung” legte den Auftakt zu einer weiteren Trilogie, und zwar der, die die jungen Jahre um Charles Xavier (Professor X) und Erik Lehnsherr (Magneto), die Entstehung des Konfliktes der beiden und auch die Entstehung der X-Men dreht. Während sich „X-Men: Erste Entscheidung” noch in der Vergangenheit und somit chronologisch am Anfang der X-Men Filme abspielt, gibt es in „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit” ganz wilde Zeitwechsel, weil die X-Men versuchen, die Zeitlinie zu verändern. Die Trilogie wird mit „X-Men: Apocalypse” abgeschlossen, indem sich die X-Men in einer alternativen Zukunft dem Kampf gegen den ersten aller Mutanten stellen.
- X-Men: Erste Entscheidung (2011)
- X-Men: Zukunft ist Vergangenheit (2014)
- X-Men: Apocalypse (2016)
Deadpool-Trilogie
Eigentlich passt Deadpool so gar nicht ins X-Men Franchise, aber das Gefühl haben wir eigentlich auch bei „The New Mutants”. Die Deadpool Filme sind so ganz anders, als die bisherigen X-Men Filme und trotz seiner erzwungenen Mutation hatten bisher alle Filme auch einen Bezug zu „Xaviers Institut für begabte Jugendliche”. Abgesehen davon ist Wade Wilson alias Deadpool ja schon vorher in „X-Men Origins: Wolverine” aufgetaucht und von William Stryker in die Waffe XI transmutiert worden. Vermutlich durch die Änderung der Zeitlinie in „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit” ist es dann nicht zu dieser Umwandlung gekommen, was an dem Schicksal von Wade Wilson aber nichts geändert hat: Ein anderer Irrer hat ihn zu einem Mutanten gemacht. Und mit „Deadpool & Wolverine” ist dann auch die vierte X-Men Trilogie komplett.
- Deadpool (2016)
- Deadpool 2 (2018)
- Deadpool & Wolverine (2024)
Die X-Men im MCU: Reboot 2028 und die Verwebung
Nach der Übernahme von 20th Century Fox gehören Disney jetzt sowohl die Rechte an den X-Men als auch dem MCU. In „Doctor Strange in the Multiverse of Madness” trafen die beiden Universen das erste Mal in einem alternativen Universum aufeinander. „Deadpool & Wolverine” ist der erste Marvel Film, der die Marvel Charaktere Deadpool und Wolverine der ursprünglichen X-Men Filme ins MCU integriert.
2026 zieht dann die erste Mutantin der neuen MCU-Generation ein: Sadie Sink (Stranger Things) spielt eine junge Jean Grey und gibt ihr Debüt ausgerechnet in Spider-Man: Brand New Day (deutscher Kinostart: 29. Juli 2026). Marvel und Sony hielten die Rolle über die gesamte Kampagne geheim – Tom Holland dementierte kurz vor dem Start sogar ausdrücklich. Seit dem Kinostart ist die Sache geklärt: Der Film nennt Jeans Namen selbst, Variety und The Hollywood Reporter berichteten zum US-Start am 31. Juli offen darüber.
Der große Neustart folgt danach: Nach Avengers: Doomsday (Kinostart Deutschland: 16. Dezember 2026) und Avengers: Secret Wars plant Marvel einen kompletten X-Men-Reboot. Regie führt Jake Schreier (Thunderbolts), das Drehbuch stammt von Lee Sung Jin (Beef) und Joanna Calo (The Bear); als US-Kinostart ist der 5. Mai 2028 angesetzt. Zusätzlich ist ein weiterer Deadpool/X-Men-Teamup-Film ohne Termin in Planung. Für Neueinsteiger gilt: Der Reboot ist ein frischer Neustart – die alten Fox-Filme muss man dafür nicht gesehen haben.
Die Besetzung steht inzwischen in großen Teilen: Auf der D23 im August 2026 stellte Marvel das neue Team offiziell vor. Sadie Sink spielt Jean Grey, Kit Connor Cyclops, Samara Weaving Emma Frost, Christopher Abbott Professor Charles Xavier, Inde Navarrette Rogue und Maya Boyd Storm. Adam Driver ist als Mister Sinister der Gegenspieler. Im September folgte Asa Germann als Angel, wie The Hollywood Reporter berichtete.
Am einfachsten nach Erscheinungsjahr, beginnend mit X-Men (2000) – so, wie die Filme veröffentlicht wurden. Wer die Handlung chronologisch erleben will, startet mit X-Men: Erste Entscheidung (2011) und folgt der In-Universe-Zeitlinie. Beide Reihenfolgen findest du oben auf dieser Seite.
Bis 2026 sind 14 Kinofilme erschienen – von X-Men (2000) bis Deadpool & Wolverine (2024). Hinzu kommen der geplante MCU-X-Men-Reboot (2028) und ein weiterer Deadpool/X-Men-Teamup-Film ohne Termin.
Ursprünglich nicht: Die X-Men-Filme waren ein eigenes Fox-Universum. Seit Disney Fox übernommen hat, wandern die Mutanten ins MCU – zuerst mit Deadpool & Wolverine (2024), demnächst mit einem kompletten Reboot (2028).
Nein. Der MCU-Reboot ist ein eigenständiger Neustart mit neuer Besetzung. Die Fox-Filme sind zum Verständnis nicht nötig – fürs Franchise-Wissen aber nach wie vor lohnenswert.
Marvel stellte die Besetzung im August 2026 auf der D23 vor: Sadie Sink (Jean Grey), Kit Connor (Cyclops), Samara Weaving (Emma Frost), Christopher Abbott (Professor X), Inde Navarrette (Rogue), Maya Boyd (Storm) und Adam Driver als Mister Sinister. Später kam Asa Germann als Angel hinzu.
Als Nächstes sind die X-Men in „Avengers: Doomsday” zu sehen, das am 16. Dezember 2026 in den deutschen Kinos startet. Dort kehren unter anderem Patrick Stewart, Ian McKellen, James Marsden, Alan Cumming, Rebecca Romijn und Channing Tatum in ihre Fox-Rollen zurück. Der eigenständige X-Men-Reboot folgt am 5. Mai 2028 (US-Start).
Chefredakteur und Gründer von scifiscene.
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