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Poster zum Film: V wie Vendetta
Film · 2006

V wie Vendetta

Action, Science Fiction, Thriller · 132 Min. · FSK 16 · Kinostart 13.02.2006

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Originaltitel
V for Vendetta
Länder
Deutschland, Großbritannien, USA

„V wie Vendetta” (Originaltitel: V for Vendetta) ist die Verfilmung der gleichnamigen Graphic Novel von Alan Moore und David Lloyd. Regie führte James McTeigue, zuvor Regieassistent der „Matrix”-Filme, das Drehbuch schrieben die Wachowskis, die den Film gemeinsam mit Joel Silver auch produzierten. Natalie Portman und Hugo Weaving spielen die Hauptrollen. Der Film startete am 16. März 2006 in Deutschland, einen Tag vor dem US-Start, und erschien unter dem Vertigo-Label von DC.

Handlung

Großbritannien in naher Zukunft: Nach Krieg und Seuchen regiert die faschistische Partei Norsefire unter Großkanzler Adam Sutler das Land mit Ausgangssperren, Überwachung und Geheimpolizei. Die junge Evey Hammond arbeitet beim Staatssender BTN. Als sie nachts von Polizisten bedrängt wird, rettet sie ein Mann mit Guy-Fawkes-Maske, der sich nur V nennt, und macht sie anschließend zur Zeugin, wie er das Gerichtsgebäude Old Bailey in die Luft sprengt.

V kündigt im Staatsfernsehen an, am nächsten 5. November, dem Jahrestag des Schießpulverkomplotts von 1605, das Parlament zu sprengen, und ruft die Bevölkerung auf, sich ihm anzuschließen. Danach tötet er nach und nach Funktionäre, die mit dem Aufstieg der Partei verbunden sind. Chefinspektor Finch, der die Morde aufklären soll, stößt dabei auf ein dunkles Kapitel der Regierung: das Lager Larkhill, in dem politische Gefangene für ein Biowaffenprogramm missbraucht wurden.

Besetzung

Hugo Weaving spielt V, dessen Gesicht im ganzen Film nie zu sehen ist, Natalie Portman spielt Evey Hammond und ließ sich für die Rolle vor der Kamera den Kopf kahl scheren. Stephen Rea ist als Chefinspektor Eric Finch zu sehen, John Hurt als Großkanzler Adam Sutler, eine bewusste Umkehr seiner Rolle als Winston Smith in der Orwell-Verfilmung von 1984.

Stephen Fry spielt den Talkshow-Moderator Gordon Deitrich, Tim Pigott-Smith den Geheimpolizeichef Peter Creedy, Rupert Graves Finchs Kollegen Dominic Stone und Roger Allam den Propaganda-Sprecher Lewis Prothero. Ursprünglich war James Purefoy als V besetzt, er stieg aber nach rund sechs Wochen Dreh aus. Weaving übernahm und sprach auch Purefoys bereits gedrehte Szenen neu ein.

Einordnung

„V wie Vendetta” ist ein Einzelfilm und gehört zu keinem DC-Filmuniversum. Die Vorlage erschien ab 1982 im britischen Magazin Warrior und wurde später von DC vollendet. Alan Moore distanzierte sich von der Verfilmung: Er sah sie nicht, ließ seinen Namen aus dem Abspann streichen und verzichtete auf Tantiemen. Seine Kritik: Der Film mache aus seiner Geschichte über Faschismus und Anarchismus eine Parabel auf die US-amerikanische Politik seiner Entstehungszeit. Der Mitschöpfer David Lloyd unterstützte den Film dagegen.

Gedreht wurde von März bis Juni 2004 überwiegend in den Studios Babelsberg in Potsdam, einige Szenen entstanden in Berlin. In London nutzte das Team unter anderem die stillgelegte U-Bahn-Station Aldwych, für die Schlussszene wurde das Gebiet rund um Westminster drei Nächte lang abgesperrt. Bei einem Budget von rund 54 Millionen Dollar spielte der Film weltweit etwa 132 Millionen ein. Sein größtes Erbe ist die Guy-Fawkes-Maske, die seitdem weltweit bei Protesten getragen wird; an jeder offiziell lizenzierten Maske verdient Warner Bros. mit.

Wie es weiterging

Eine Kino-Fortsetzung war nie geplant, die Geschichte ist abgeschlossen. Stattdessen sollte sie als Serie neu erzählt werden. Ein erster Anlauf beim britischen Sender Channel 4 kam 2017 nicht zustande. Im November 2025 meldete Variety, dass HBO eine Serie entwickelt, mit James Gunn und Peter Safran von DC Studios als ausführenden Produzenten und Pete Jackson als Autor.

Im Juli 2026 berichtete der Branchen-Newsletter The InSneider, HBO habe Jacksons Drehbuch abgelehnt, weil es zu sehr in der Vergangenheit angesiedelt sei und der Sender sich eine modernere Fassung wünsche. Offiziell bestätigt ist das nicht; das Projekt könne laut dem Bericht mit einem anderen Autor neu aufgesetzt werden. Bis auf Weiteres bleibt der Film von 2006 damit die einzige Bildschirmfassung des Stoffs.

In einem faschistischen Großbritannien der nahen Zukunft kämpft ein maskierter Rächer namens V gegen das Regime. Er rettet die junge Evey Hammond, die zu seiner Verbündeten wird, und kündigt an, am 5. November das Parlament zu sprengen.

Hugo Weaving spielt V, Natalie Portman Evey Hammond, Stephen Rea Chefinspektor Finch, John Hurt den Diktator Adam Sutler und Stephen Fry den Moderator Gordon Deitrich. Regie führte James McTeigue.

Unter der Maske steckt Hugo Weaving, sein Gesicht ist im Film allerdings nie zu sehen. Ursprünglich war James Purefoy für die Rolle besetzt, er verließ die Produktion nach einigen Wochen Dreh.

Nein. Der Film erzählt die Graphic Novel abgeschlossen. HBO entwickelt seit 2025 eine Serie nach der Vorlage, laut einem unbestätigten Bericht vom Juli 2026 wurde das erste Drehbuch dafür aber abgelehnt.

Stand Oktober 2026 ist „V wie Vendetta” in Deutschland im Abo bei HBO Max enthalten, auch über den HBO-Max-Kanal bei Amazon Prime Video. Leihen und kaufen lässt sich der Film unter anderem bei Apple TV, Amazon Video, Rakuten TV und Sky Store.

V wie Vendetta – Trailer: V wie Vendetta ≣ 2006 ≣ Trailer
V wie Vendetta ≣ 2006 ≣ Trailer

Besetzung & Stab

Regie
James McTeigue
DarstellerRolle
Natalie PortmanEvey
Hugo WeavingV / William Rookwood
John HurtAdam Sutler
Eddie MarsanEtheridge
Imogen PootsYoung Valerie
Chad StahelskiStorm Saxon
Rupert GravesDominic
David LeitchConvenience Store V
Ben MilesDascomb
Sinéad CusackDelia Surridge
Stephen FryDeitrich
John StandingLilliman

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