Das Staffelfinale bringt jeden Handlungsstrang an einen Wendepunkt. Yennefer lässt Triss mit dem Dolch, mit dem Vesemir Vilgefortz verwundet hat, ein Portal zur Burg Stygga öffnen, wo sich der Magier verschanzt hat. Sie taucht mitten im Ozean auf und schwimmt auf einen Strudel zu, der die verborgene Festung markiert. Den Wiederaufbau der Bruderschaft – die Gründung der Loge der Zauberinnen – überlässt sie den überlebenden Magierinnen um Triss.
Ciri hetzt zurück, um die Ratten zu retten, kommt aber zu spät. Die Bande stellt sich Leo Bonhart in der Annahme, im Vorteil zu sein, doch der Kopfgeldjäger metzelt die jungen Diebe gnadenlos nieder. Als Ciri eintrifft, sind die meisten bereits tot, nur Mistle lebt noch – kaum. Ciri greift Leo an, wird jedoch mühelos überwältigt. Er tötet sie nicht, sondern lässt sie am Leben, um sie zusehen zu lassen, wie er ihre Freunde enthauptet: Das Kopfgeld fällt höher aus, wenn die Gesuchten lebend gebracht werden.
Geralts Gruppe segelt auf dem Weg nach Caed Dhu einen Fluss hinab und gerät zwischen die Fronten von Nilfgaard und den nördlichen Truppen aus Lyrien und Rivien, die um eine strategisch wichtige Brücke kämpfen. Während Milva eine Fehlgeburt erleidet und Regis Zeit braucht, um ihr zu helfen, führen Geralt und Cahir den Gegenangriff auf der Brücke an.
Die Schlacht an der Brücke – samt Kampf gegen ein riesiges Ungeheuer – endet erfolgreich; Geralt und Cahir schlagen die Nilfgaarder zurück. Zum Dank wird Geralt zum Ritter geschlagen und erfüllt sich damit einen alten Kindheitstraum. Der Preis dafür: Er muss seiner neuen Königin Meve Treue schwören, was seinen Weg zu Ciri erheblich erschwert.
Die Schlussszene der Staffel gehört Kaiser Emhyr und dem Magier Xarthisius. Sie suchen ein Wesen auf, das Xarthisius in einer Höhle gefangen hält. Emhyr gibt der Kreatur Geralts Geruch und befiehlt ihr, Geralt von Riva aufzuspüren – um sicherzustellen, dass sich Ithlinnes Prophezeiung auf ihn bezieht.