„Kingsman: The Golden Circle” setzt 2017 direkt am Ende des ersten Films an, zerstört zuerst alles, was die Reihe aufgebaut hatte, und schickt die Überlebenden nach Amerika. Kommerziell fast ein Gleichstand mit dem Vorgänger, bei den Kritiken ein deutlicher Absturz – der umstrittenste Teil der Reihe.
Handlung
Ein koordinierter Angriff löscht die Infrastruktur der Kingsmen praktisch vollständig aus. Was von der Organisation übrig ist, folgt einem Notfallprotokoll – und landet damit bei den Statesman, dem amerikanischen Gegenstück, das seine Tarnung als Whiskey-Brennerei in Kentucky betreibt.
Hinter dem Anschlag steht Poppy Adams, die vom Dschungel aus das größte Drogenkartell der Welt führt und Millionen Konsumenten in Geiselhaft nimmt. Eggsy muss sich mit den amerikanischen Kollegen zusammenraufen, die andere Ausrüstung, andere Manieren und ein deutlich weniger britisches Verständnis von Diskretion haben.
Besetzung
Taron Egerton und Colin Firth kehren als Eggsy und Harry Hart zurück, Mark Strong erneut als Merlin. Julianne Moore spielt Poppy Adams, auf Seiten der Statesman treten Channing Tatum, Pedro Pascal und Jeff Bridges an. Regie führte wieder Matthew Vaughn.
Einordnung in die Reihe
Der einzige Film der Reihe, der zwingend einen Vorgänger voraussetzt. Er knüpft unmittelbar an „Kingsman: The Secret Service” an, baut auf dessen Figuren und dessen Ende auf und ergibt ohne diesen Film wenig Sinn. Wer bei Kingsman einsteigen will, fängt nicht hier an.
Inhaltlich ist er die Ausweitung des Universums: Mit den Statesman führt der Film eine zweite Organisation ein, die Matthew Vaughn nach eigener Aussage später noch genauer erzählen wollte. Bislang ist daraus nichts geworden – die angekündigten Fortsetzungen setzen an anderen Stellen an.
Deutscher Start, FSK und Einspiel
Deutscher Kinostart war der 21. September 2017, Verleih 20th Century Fox. Der Film läuft 141 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben. Weltweit spielte er rund 411 Millionen Dollar ein und lag damit fast gleichauf mit dem Vorgänger, obwohl die Kritiken deutlich schlechter ausfielen.
Wie es weiterging
Statt eines dritten Eggsy-Films kam 2021 zunächst das Prequel „The King's Man - The Beginning”, das hundert Jahre früher spielt. Der eigentliche dritte Teil heißt „Kingsman: The Blue Blood”, soll die Geschichte von Eggsy und Harry abschließen und steckt seit Jahren in der Vorbereitung, ohne Drehstart und ohne Termin.
Die Kingsmen werden bei einem Anschlag fast vollständig ausgelöscht. Die Überlebenden fliehen zu den Statesman in die USA und nehmen es mit Poppy Adams auf, die das größte Drogenkartell der Welt führt und Millionen Menschen als Geiseln hält.
Taron Egerton als Eggsy, Colin Firth als Harry Hart, Mark Strong als Merlin, Julianne Moore als Poppy Adams sowie Channing Tatum, Pedro Pascal und Jeff Bridges als Statesman. Regie führte Matthew Vaughn.
Ja. Der Film schließt direkt an „Kingsman: The Secret Service” an und ist ohne ihn kaum verständlich.
FSK 16, Laufzeit 141 Minuten. Deutscher Kinostart war der 21. September 2017.
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