Pedro Pascal

Din Djarin / The Mandalorian in „The Mandalorian"

Geboren
02.04.1975 · 51 Jahre
Geburtsort
Santiago, Chile
Bekannt aus
The Mandalorian, The Great Wall, Avengers: Secret Wars
Aktiv seit
2016

Biografie

Pedro Pascal spielt zurzeit in zwei der größten Filmreihen der Welt gleichzeitig eine Hauptrolle. Als Reed Richards gehört er zu den Fantastic Four im Marvel Cinematic Universe, als Kopfgeldjäger Din Djarin trug er im Mai 2026 „Star Wars: The Mandalorian and Grogu” ins Kino. Der aktuelle Anlass ist handfest: „Avengers: Doomsday” startet am 16. Dezember 2026 in den deutschen Kinos, und in der Nacht zum 24. Oktober 2026 lief während Spiel 1 der World Series ein neuer Spot, in dem Pascals Mister Fantastic den zeremoniellen ersten Pitch wirft.

Dass er dort steht, war lange nicht abzusehen. Pascal war jahrelang der Mann hinter dem Helm — in der Disney+-Serie The Mandalorian blieb sein Gesicht meist unsichtbar, gesprochen und gespielt wurde die Figur trotzdem von ihm. Erst Joel in „The Last of Us” und „The Fantastic 4: First Steps” machten aus dem Seriendarsteller ein Gesicht, auf das Marvel und Lucasfilm gleichzeitig setzen. Beide Stränge laufen weiter: bei Marvel bis „Avengers: Secret Wars” im Dezember 2027, bei HBO ab der dritten Staffel ohne Joel im Zentrum.

Auf einen Blick

Wer ist Pedro Pascal? Ein chilenisch-amerikanischer Schauspieler, bekannt als Din Djarin in Star Wars, als Joel in „The Last of Us” und als Reed Richards im Marvel Cinematic Universe.

Welche Rolle spielt er bei Marvel? Reed Richards alias Mister Fantastic, seit „The Fantastic 4: First Steps” aus dem Jahr 2025.

Wann ist er als Nächstes im Kino? In „Avengers: Doomsday”, deutscher Kinostart am 16. Dezember 2026, zwei Tage vor dem US-Start.

Ist er noch in „The Last of Us” dabei? Joel ist seit dem Finale der zweiten Staffel tot. Staffel 3 rückt Abby in den Mittelpunkt; ob Joel in Rückblenden zurückkehrt, ist offen.

Wie lief sein Star-Wars-Film? „Star Wars: The Mandalorian and Grogu” spielte weltweit rund 346 Millionen Dollar ein, bei einem Produktionsbudget von 165 Millionen Dollar, und steht seit dem 2. September 2026 auf Disney+.

„Avengers: Doomsday”: Mister Fantastic im größten Marvel-Crossover

„Avengers: Doomsday” ist der erste Avengers-Film seit „Avengers: Endgame” und führt drei Heldengruppen zusammen: die New Avengers, die Fantastic Four und die X-Men. Regie führen Joe und Anthony Russo, das Drehbuch stammt von Michael Waldron und Stephen McFeely, als Gegenspieler tritt Robert Downey Jr. als Doctor Doom auf. Pascal spielt Reed Richards, an seiner Seite Vanessa Kirby als Sue Storm, Joseph Quinn als Human Torch und Ebon Moss-Bachrach als The Thing. In Deutschland läuft der Film am 16. Dezember 2026 an, in den USA am 18. Dezember.

Eine verbreitete Lesart hat Pascal selbst ausgebremst. Nachdem Regisseur Matt Shakman über eine Führungsrolle für Reed Richards gesprochen hatte, widersprach Pascal im Gespräch mit The Direct: In den Comics werde die Figur von der Avengers-Familie in eine Führungsposition gezogen, für die Zukunft seiner Rolle gelte das aber nicht zwangsläufig — „Es ist ein wenig irreführend”, sagte er im August 2026. Sein Vertrag reicht über den Dezember hinaus: „Avengers: Secret Wars”, der Abschluss der Multiverse-Saga, kommt im Dezember 2027 in die Kinos, und Pascal ist auch dort gebunden. Angefangen hat das alles mit „The Fantastic 4: First Steps”, das weltweit rund 522 Millionen Dollar eingespielt hat.

Din Djarin: Wie Star Wars mit ihm ins Kino zurückkam

„Star Wars: The Mandalorian and Grogu” war der erste Star-Wars-Kinofilm seit 2019. Jon Favreau führte Regie und schrieb das Drehbuch gemeinsam mit Dave Filoni und Noah Kloor; neben Pascal spielen Sigourney Weaver und Jeremy Allen White. Der deutsche Kinostart war der 20. Mai 2026, zwei Tage vor dem US-Start, und seit dem 2. September 2026 läuft der Film auf Disney+. Bei einem Produktionsbudget von 165 Millionen Dollar kamen weltweit rund 346 Millionen Dollar zusammen.

Das reichte dem Studio nicht: Disney-Manager Josh D’Amaro zählte den Film später zu den Projekten, die die Erwartungen nicht erfüllt haben. Handwerklich ist er trotzdem eine Besonderheit. Animations-Supervisor Hal Hickel berichtete im Oktober 2026 auf der View Conference in Turin, dass der Kampf gegen zwei Riesendroiden als echte Stop-Motion-Sequenz mit physischen Puppen im Tippett Studio entstand — „Manchmal ist das Puppenhafte genau die Wirkung, die man beim Publikum erzielen will”, so Hickel laut Variety. Und der Film beginnt ohne den gelben Vorspanntext, eine Premiere für einen Star-Wars-Realfilm.

Joel, Maxwell Lord und die Rollen davor

In der HBO-Adaption „The Last of Us” spielte Pascal Joel Miller, den Schmuggler, der ein Kind durch ein verseuchtes Amerika bringt. Die Figur stirbt im Finale der zweiten Staffel. Staffel 3 wechselt den Fokus deshalb auf Abby, gespielt von Kaitlyn Dever; der Dreh begann im März 2026, der deutsche Start wird für 2027 erwartet. Ende September 2026 meldete Deadline drei Neuzugänge: John Goodman sowie Laura Bailey und Ian Alexander, die im Spiel Abby und Lev gesprochen hatten. Ob Joel in Rückblenden zurückkommt, ist offen.

Vor den beiden Franchises war Pascal ein Gesicht für Nebenrollen, die im Gedächtnis blieben: Oberyn Martell in Game of Thrones, der an einem einzigen Zweikampf scheitert, und Javier Peña in Narcos. 2017 stand er in „Kingsman: The Golden Circle” auf Seiten der Statesman, neben Channing Tatum und Jeff Bridges; der deutsche Kinostart war der 21. September 2017.

Auch bei DC hat er gespielt. In „Wonder Woman 1984” aus dem Jahr 2020 war er der Geschäftsmann Maxwell Lord, der hinter dem Artefakt her ist, das Diana Prince beschützen will. Im neu gestarteten DCU gehört die Figur nicht mehr ihm: Dort spielt Sean Gunn den Geldgeber der Justice Gang.

Wie es weitergeht

Die nächsten zwei Jahre sind bei Marvel verplant. Nach „Avengers: Doomsday” im Dezember 2026 folgt „Avengers: Secret Wars” ein Jahr später, und damit hängt an Pascal eine der tragenden Figuren des Saga-Finales. Ob Reed Richards diese Rolle überlebt, hat Marvel bislang nicht verraten — Pascal selbst hat zu seiner Zukunft im MCU nur gesagt, dass die Comic-Vorlage dabei kein zuverlässiger Wegweiser ist.

Daneben läuft die kleinere Schiene weiter. Im August 2026 berichtete Variety, dass Pascal gemeinsam mit Joaquin Phoenix für das Projekt De Noche gebunden ist, produziert von Christine Vachon — kein Franchise-Stoff, sondern genau die Sorte Film, mit der er vor Star Wars und Marvel bekannt wurde. Ein Starttermin dafür steht nicht fest.

Er spielt Reed Richards alias Mister Fantastic, den Anführer der Fantastic Four. Eingeführt wurde die Figur 2025 in „The Fantastic 4: First Steps”, weiter geht es in „Avengers: Doomsday” am 16. Dezember 2026 und in „Avengers: Secret Wars” im Dezember 2027.

In Deutschland am 16. Dezember 2026, in den USA am 18. Dezember 2026. Der Film ist der erste Avengers-Teil seit „Avengers: Endgame” und führt New Avengers, Fantastic Four und X-Men zusammen.

Joel ist seit dem Finale der zweiten Staffel tot, und Staffel 3 rückt Abby in den Mittelpunkt. Ob Pascal in Rückblenden zurückkehrt, ist nicht bestätigt. Gedreht wird seit März 2026, der deutsche Start wird für 2027 erwartet.

Der Film spielte weltweit rund 346 Millionen Dollar ein, bei einem Produktionsbudget von 165 Millionen Dollar. Disney-Manager Josh D’Amaro zählte ihn später zu den Projekten, die die Erwartungen des Studios nicht erfüllt haben. Seit dem 2. September 2026 läuft er auf Disney+.

Er spielte Maxwell Lord in „Wonder Woman 1984” aus dem Jahr 2020. Im neuen DCU wird die Figur von Sean Gunn gespielt, dort als Geldgeber der Justice Gang.

Zuletzt aktualisiert am 25.10.2026

Filmografie

JahrTitelRolle
2027Avengers: Secret WarsReed Richards / Mister Fantastic
2026Star Wars: The Mandalorian and GroguThe Mandalorian
2026Avengers: DoomsdayReed Richards / Mister Fantastic
2025The Fantastic 4: First StepsReed Richards / Mister Fantastic
2024Gladiator IIGeneral Acacius
2024Der wilde RoboterFink (voice)
2020Wonder Woman 1984Maxwell Lord
2017Kingsman: The Golden CircleWhiskey
2016The Great WallTovar

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