Curry Barkers „Obsession“-Nachfolger „Anything but Ghosts“ kommt im Mai 2027 ins Kino

Curry Barkers „Obsession“-Nachfolger „Anything but Ghosts“ kommt im Mai 2027 ins Kino Blumhouse
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Der Regisseur des Horror-Überraschungshits „Obsession“ legt nach: Focus Features bringt Curry Barkers Geisterjäger-Horrorkomödie „Anything but Ghosts“ am 7. Mai 2027 in die US-Kinos – mit Aaron Paul und Bryce Dallas Howard.

Curry Barker hat seinen nächsten Kinostart sicher. Wie Deadline berichtet, bringen Focus Features und Blumhouse-Atomic Monster „Anything but Ghosts” am 7. Mai 2027 in die US-Kinos. Es ist der zweite Studiofilm des früheren YouTubers, dessen Horrorfilm „Obsession - Du sollst mich lieben” in diesem Jahr zum größten Überraschungserfolg des Genres wurde.

Focus hält die weltweiten Rechte an dem Film, den internationalen Kinostart übernimmt Universal Pictures International. Ein deutscher Kinotermin steht bislang nicht fest.

Auf einen Blick

Was ist Anything but Ghosts? Eine Horrorkomödie von Curry Barker über zwei Möchtegern-Geisterjäger, die an echte Geister geraten.

Wann startet der Film? Am 7. Mai 2027 in den USA. Ein deutscher Termin ist noch nicht angekündigt.

Wer spielt mit? Curry Barker, Cooper Tomlinson, Violet McGraw, Chris Reinacher, Bryce Dallas Howard und Aaron Paul.

Hängt der Film mit Obsession zusammen? Laut Barker spielt er im selben Universum.

Worum es in „Anything but Ghosts” geht

Barker schrieb das Drehbuch gemeinsam mit seinem langjährigen Partner Cooper Tomlinson, der schon in „Obsession” vor der Kamera stand. Diesmal übernehmen beide die Hauptrollen: Sie spielen zwei ruhmsüchtige Möchtegern-Geisterjäger, die sich gründlich überschätzen – bis die Lage laut offizieller Inhaltsangabe wild und furchterregend außer Kontrolle gerät. Neben den beiden stehen Violet McGraw, Chris Reinacher, Bryce Dallas Howard und Aaron Paul vor der Kamera.

Barker hat in Interviews erklärt, dass der Film im selben Universum spielt wie „Obsession”. Wie eng die Verbindung ist, lässt er offen. Gegenüber The Hollywood Reporter setzte er die Erwartungen bewusst anders: Das Publikum bekomme einen ganz anderen Film als „Obsession” zu sehen, seine Handschrift werde aber deutlich erkennbar bleiben. „Niemand will zweimal denselben Film”, sagte Barker.

Gedreht vor dem großen Erfolg

Bemerkenswert ist die Reihenfolge: Barker und Tomlinson hatten das Drehbuch verkauft und den Film abgedreht, bevor „Obsession” zum Phänomen wurde. Das Produktionsbudget liegt nach Angaben von The Hollywood Reporter bei rund fünf Millionen Dollar. Das ist ein Vielfaches der rund 750.000 Dollar, die „Obsession” gekostet hatte, für einen Studio-Horrorfilm aber weiterhin schmal.

Leicht war der Dreh nicht. Auf einem Podium beim Filmfestival in Toronto erzählte Barker, er habe für ein 130 Seiten langes Drehbuch nur 26 Drehtage gehabt – und dabei zugleich Regie geführt und die Hauptrolle gespielt. „Der schwierigste Tag bei Obsession war der leichteste Tag bei Anything but Ghosts”, sagte er. Zach Cregger habe ihm geraten, 30 Seiten zu streichen. Barker strich keine einzige.

Was „Obsession” vorgelegt hat

Die Messlatte liegt hoch. Focus hatte „Obsession” beim Filmfestival in Toronto 2025 für 15 Millionen Dollar gekauft. In den USA startete der Film im Mai mit 17,1 Millionen Dollar und legte am zweiten Wochenende um 39 Prozent zu – ein fast beispielloser Verlauf. Am Ende standen rund 263 Millionen Dollar in Nordamerika und knapp 520 Millionen Dollar weltweit. Kein auf einem Festival eingekaufter Film hat je mehr eingespielt.

Für Blumhouse ist der Mai 2027 damit doppelt besetzt: Zwei Wochen nach Barkers Film, am 21. Mai, schickt Paramount den achten Teil von Paranormal Activity ins Rennen. Barkers Zusammenarbeit mit Universal und Blumhouse geht ohnehin weiter – sein dritter, noch titelloser Studiofilm ist dort bereits in Arbeit.

Ein deutscher Kinostart ist noch nicht angekündigt. In den USA kommt der Film am 7. Mai 2027 ins Kino, international kümmert sich Universal Pictures International um den Verleih.

Curry Barker und Cooper Tomlinson spielen die beiden Geisterjäger. Dazu kommen Violet McGraw, Chris Reinacher, Bryce Dallas Howard und Aaron Paul.

Ja, laut Curry Barker spielt der Film im selben Universum wie Obsession. Eine direkte Fortsetzung ist er aber nicht, Barker verspricht einen deutlich anderen Film.

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