In der fünften Folge der vierten Staffel dreht sich alles um zwei gegenläufige Wege: Harley kämpft um ihren Platz in der Bat-Family, während Poison Ivy nach ihrem Erfolg auf der Verbrecher-Messe Malcon unfreiwillig zum Star wird. Die Episode setzt den Grundkonflikt der Staffel fort – Harley als angehende Heldin gegen Ivy als aufsteigende Kraft in der Schurkenwelt.
Harley lässt sich die Augen lasern und ist mit ihrer frischen 20/20-Sicht überzeugt, die Bat-Family endlich für sich zu gewinnen. Doch statt der erhofften Anerkennung erntet sie deutliche Signale, dass sie weiterhin nicht wirklich dazugehört. Nach und nach muss Harley einsehen, dass ihre neuen „Freunde“ sie im Stich lassen – und dass ihr das alte Leben als Schurkin womöglich mehr fehlt, als sie sich eingestehen will.
Poison Ivy hingegen fühlt sich im Scheinwerferlicht sichtlich unwohl. Lex Luthor vermittelt ihr sein eigenes PR-Team, das ihr öffentliches Image gezielt aufpoliert. Der Plan geht auf – Ivys Ansehen steigt rasant –, doch der Preis dafür sind ihre engen Beziehungen, die unter dem neuen Ruhm zu leiden beginnen.
Nebenher bekommt Commissioner Gordon seinen eigenen Handlungsstrang: In einer Berghütte verbringt er Zeit mit seiner Ex-Frau Barbara Sr., bis ihn ein Anruf von Nora erreicht. Nachdem sein Lebenslauf in Noonan's Bar aufgetaucht ist, bietet man ihm einen Job bei der Legion of Doom an. Überglücklich sagt Gordon sofort zu und düst den Berg hinunter davon.
Zum Ende hin schlägt die Folge einen düster-komödiantischen Haken. Während Harley und Barbara am Feuer sitzen und Harley über ihre Unsicherheiten spricht, entdeckt sie Nightwings Körper oben in einem Baum. Zunächst hofft sie, der junge Held sei noch am Leben – doch dann fällt der Körper ins Feuer, und es ist endgültig klar, dass Nightwing tot ist. Ein typisch böser Schockmoment, mit dem die Serie ihren schwarzen Humor zuspitzt.