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James Bond / Charaktere

M bei James Bond: Alle Darsteller, die Vorbilder und der Stand zu Bond 26

M ist der Chef des MI6 und James Bonds Vorgesetzter. Hier findest du alle vier Darsteller von Bernard Lee bis Ralph Fiennes, die realen Vorbilder aus Ian Flemings Umfeld und den Stand zur Figur im Reboot Bond 26.

Oliver Trebes Von Oliver Trebes · 05.10.2026 ·7 Min. Lesezeit
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M bei James Bond: Alle Darsteller, die Vorbilder und der Stand zu Bond 26
MGM

M ist der Chef des britischen Auslandsgeheimdienstes MI6 und damit James Bonds Vorgesetzter – die Figur, die 007 seine Aufträge erteilt, ihn zurechtweist und am Ende doch deckt. In der offiziellen Eon-Reihe haben vier Schauspieler M gespielt: Bernard Lee, Robert Brown, Judi Dench und Ralph Fiennes.

Kaum eine Bond-Figur hat sich so stark verändert. Aus dem knurrigen Admiral der Connery-Jahre wurde 1995 mit Judi Dench die erste Frau an der Spitze des MI6, und mit ihrem Tod in „James Bond 007 - Skyfall” übernahm erstmals ein M vor laufender Kamera das Amt eines anderen. Diese Seite zeigt, wer M wann gespielt hat, wofür der Buchstabe steht, welche realen Vorbilder Ian Fleming im Kopf hatte – und was der Neustart unter Denis Villeneuve für die Figur offenlässt.

Auf einen Blick

Wer ist M? Der Leiter des MI6 und Bonds direkter Vorgesetzter. M ist ein Kürzel für den Posten, kein Vorname.

Wer hat M gespielt? In der Eon-Reihe Bernard Lee (1962–1979), Robert Brown (1983–1989), Judi Dench (1995–2015) und Ralph Fiennes (2012–2021).

Wer war die erste Frau als M? Judi Dench, erstmals in „James Bond 007 - GoldenEye” (1995). Sie spielte M in acht Filmen, zuletzt mit einem Kurzauftritt in „James Bond 007 - Spectre”.

Wie heißt M mit bürgerlichem Namen? In Flemings Romanen Sir Miles Messervy, Judi Denchs M heißt Olivia Mansfield, Ralph Fiennes spielt Gareth Mallory.

Ist M in Bond 26 dabei? Offen. Der nächste Film ist ein Reboot unter Denis Villeneuve, bislang ist weder Bond noch M besetzt.

M in Bond 26: Der Stand im Oktober 2026

Der nächste 007-Film entsteht bei Amazon MGM Studios, die die kreative Kontrolle über die Reihe übernommen haben. Regie führt Denis Villeneuve, das Drehbuch schreibt Steven Knight, produziert wird von Amy Pascal und David Heyman. Einen Titel, eine Besetzung oder einen offiziellen Starttermin gibt es noch nicht; gedreht werden soll nach bisherigem Stand frühestens 2027.

Für M heißt das: Solange kein neuer Bond feststeht, ist jede Aussage über seinen Vorgesetzten Spekulation. Ob Ralph Fiennes zurückkehrt, ist offen – ein Neustart mit neuem 007 spricht eher für eine neue Besetzung. Dieselbe Frage stellt sich für Ben Whishaw als Q und Naomie Harris als Miss Moneypenny.

Anders als bei Q hat M noch keinen Neustart übersprungen. 1995 kam mit der Brosnan-Ära gleich eine neue M, 2006 behielt der Craig-Neustart Judi Dench sogar bei, obwohl er sonst fast alles Vertraute strich. Ein Bond-Film ganz ohne M wäre deshalb ein echter Bruch mit der Tradition, eine Neubesetzung dagegen der Normalfall.

Alle M-Darsteller auf einen Blick

Die Tabelle führt die vier Darsteller der offiziellen Eon-Reihe mit ihrem ersten Auftritt. Die M-Auftritte außerhalb dieser Reihe stehen weiter unten.

Darsteller Zeitraum Film Auftritte
Bernard Lee 1962–1979 James Bond 007 jagt Dr. No 11
Robert Brown 1983–1989 James Bond 007 - Octopussy 4
Judi Dench 1995–2015 James Bond 007 - GoldenEye 8
Ralph Fiennes 2012–2021 James Bond 007 - Skyfall 3

Zwei Zeiträume überschneiden sich: Ralph Fiennes ist in „James Bond 007 - Skyfall” zunächst als Gareth Mallory zu sehen und wird erst am Ende des Films zum neuen M. Judi Denchs letzter Auftritt ist eine Videobotschaft in „James Bond 007 - Spectre” (2015).

Wofür steht das M bei James Bond?

Das M ist ein Dienstkürzel, kein Name – genauso wie das Q für den Quartiermeister oder die Doppelnull in 007. Es bezeichnet den Leiter des Secret Intelligence Service, und so redet Bond seine Chefs durchgehend an: M oder Sir, im Fall von Judi Dench Ma’am.

Bürgerliche Namen gibt es trotzdem. Flemings M heißt Vice Admiral Sir Miles Messervy; der volle Name fällt erst im letzten Roman Der Mann mit dem goldenen Colt. Im Kino trägt Judi Denchs M den Namen Olivia Mansfield, und Ralph Fiennes spielt Gareth Mallory, einen früheren Offizier und Vorsitzenden des Geheimdienstausschusses, der das Amt nach Skyfall übernimmt.

Die M-Darsteller im Detail

Bernard Lee – der Admiral (1962–1979)

Bernard Lee prägte M über elf Filme, von „James Bond 007 jagt Dr. No” bis „James Bond 007 - Moonraker - Streng geheim”. Sein M ist ein schroffer Marineoffizier mit Pfeife, der Bonds Eskapaden mit hochgezogener Augenbraue quittiert und ihn trotzdem für unersetzlich hält. Lee spielte unter Sean Connery, George Lazenby und Roger Moore.

Für „James Bond 007 - In tödlicher Mission” (1981) war er erneut vorgesehen, starb aber im Januar 1981 an Krebs, während die Dreharbeiten bereits liefen. Aus Respekt besetzte Eon die Rolle für diesen Film nicht neu: M ist im Drehbuch „auf Urlaub”, seine Aufgaben übernehmen Stabschef Bill Tanner und Verteidigungsminister Sir Frederick Gray.

Robert Brown – der Übergang (1983–1989)

Robert Brown übernahm M in „James Bond 007 - Octopussy” und spielte ihn in vier Filmen bis „James Bond 007 - Lizenz zum Töten”. Kurios: Brown war schon in „James Bond 007 - Der Spion, der mich liebte” (1977) als Admiral Hargreaves zu sehen, weshalb sich unter Fans bis heute die Lesart hält, Hargreaves sei schlicht befördert worden. Bestätigt hat Eon das nie.

Judi Dench – die erste Frau als M (1995–2015)

Mit „James Bond 007 - GoldenEye” setzte Eon 1995 erstmals eine Frau an die Spitze des MI6 – eine Anspielung auf Stella Rimington, die 1992 als erste Frau den britischen Inlandsgeheimdienst MI5 übernommen hatte. Judi Dench nennt Bond in ihrem ersten Auftritt einen „sexistischen, frauenfeindlichen Dinosaurier” und gibt damit den Ton für die Brosnan-Jahre vor.

Dench überstand sogar einen kompletten Neustart: Der Craig-Reboot von 2006 behielt sie als M bei und machte sie zur einzigen Konstante zwischen zwei Bond-Ären. In „James Bond 007 - Skyfall” (2012) rückt M ins Zentrum der Handlung und stirbt am Ende in Bonds Armen – der erste Tod eines M im Kino. In „James Bond 007 - Spectre” hinterlässt sie Bond eine letzte Videobotschaft.

Ralph Fiennes – Gareth Mallory (2012–2021)

Ralph Fiennes kam in „James Bond 007 - Skyfall” als Gareth Mallory ins Spiel, zunächst als Aufseher, der den MI6 an die Kandare nehmen soll. Nach Ms Tod übernimmt er das Amt und kehrt damit zum klassischen Bild zurück: ein Mann im holzvertäfelten Büro, vor der Tür Miss Moneypenny. In „James Bond 007 - Spectre” und „James Bond 007 - Keine Zeit zu sterben” ist sein M erstmals einer, der selbst Fehler zu verantworten hat – das Heracles-Projekt im letzten Craig-Film geht auf sein Konto.

M außerhalb der offiziellen Reihe

In der Bond-Satire „Casino Royale” (1967) teilen sich gleich zwei Schauspieler die Rolle: John Huston spielt M, der früh im Film stirbt, danach übernimmt David Nivens Sir James Bond den Posten. Im Connery-Comeback „Sag niemals nie” (1983) gibt Edward Fox einen jungen, sparwütigen M. Beide Filme zählen nicht zur Eon-Reihe, weshalb die Tabelle oben vier Darsteller führt.

Die Vorbilder: Wen Ian Fleming im Kopf hatte

Das wichtigste Vorbild für M war Admiral John Godfrey, im Zweiten Weltkrieg Leiter des britischen Marinenachrichtendienstes und damit Ian Flemings direkter Vorgesetzter. Godfrey war von seinem literarischen Abbild wenig begeistert und beklagte sich später, Fleming habe ihn in „diesen unsympathischen Charakter M” verwandelt.

Daneben werden weitere Vorbilder genannt: MI5-Mann Maxwell Knight, der seine Vermerke mit einem M zeichnete, und William Melville, den frühen Chef des Secret Service Bureau. Und schließlich Flemings eigene Mutter, die er als Junge M nannte. Dass ausgerechnet die strenge Instanz in Bonds Leben ein Kürzel trägt, mit dem Fleming auch seine Mutter ansprach, ist wohl kein Zufall.

Verwandte Figuren

M arbeitet im Kino fast nie allein: Vor der Bürotür sitzt Miss Moneypenny, die Ausrüstung kommt von Q, und Stabschef Bill Tanner hält M den Rücken frei. Alle Filme der Reihe findest du in der James-Bond-Reihenfolge, alle Hauptdarsteller in der Übersicht der James-Bond-Darsteller.

In der offiziellen Eon-Reihe vier Schauspieler: Bernard Lee (1962 bis 1979), Robert Brown (1983 bis 1989), Judi Dench (1995 bis 2015) und Ralph Fiennes (2012 bis 2021). Außerhalb der Reihe spielten John Huston und David Niven in „Casino Royale” (1967) sowie Edward Fox in „Sag niemals nie” (1983) die Figur.

M ist ein Dienstkürzel für den Leiter des britischen Auslandsgeheimdienstes MI6. Es ist kein Vorname – in Flemings Romanen heißt M mit vollem Namen Sir Miles Messervy.

In acht Filmen: von „James Bond 007 - GoldenEye” (1995) bis „James Bond 007 - Skyfall” (2012) als M und zusätzlich mit einer Videobotschaft in „James Bond 007 - Spectre” (2015). Sie war die erste Frau in der Rolle.

Judi Denchs M stirbt am Ende von „James Bond 007 - Skyfall” (2012) an einer Schussverletzung, nachdem Raoul Silva sie in Schottland angegriffen hat. Ihr Nachfolger wird Gareth Mallory, gespielt von Ralph Fiennes.

Bernard Lee starb im Januar 1981 während der Dreharbeiten. Eon besetzte die Rolle aus Respekt nicht neu; M ist im Film „auf Urlaub”, seine Szenen übernehmen Bill Tanner und Sir Frederick Gray.

Vor allem Admiral John Godfrey, Ian Flemings Vorgesetzter beim britischen Marinenachrichtendienst im Zweiten Weltkrieg. Weitere Vorbilder sind der MI5-Mann Maxwell Knight und Flemings Mutter, die er als Kind M nannte.

Das ist offen. Bond 26 unter Regisseur Denis Villeneuve ist ein Neustart; bislang hat Amazon MGM weder einen neuen Bond noch einen neuen M besetzt.

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