Star Trek: Rod Roddenberry ist sicher, dass das Franchise zurückkommt
Keine neue Serie, kein Drehstart: Trotzdem ist Rod Roddenberry überzeugt, dass Star Trek zurückkommt. Der Sohn des Schöpfers lobt das neue Paramount – und gibt zu, dass er nicht weiß, wie es weitergeht.
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Rod Roddenberry, Sohn von Star-Trek-Schöpfer Gene Roddenberry und Chef von Roddenberry Entertainment, glaubt fest an die Zukunft des Franchise – obwohl gerade weder eine neue Serie noch ein Film gedreht wird. „Dass Star Trek zurückkommt, wird definitiv passieren”, sagte er im Gespräch mit dem Fanportal TrekMovie. Wie die Rückkehr aussieht, könne er allerdings nicht sagen.
Das Interview entstand bei der Gala der Broadcasting+Cable Hall of Fame in New York, bei der Star Trek als „Franchise of the Year” ausgezeichnet wurde. Gefragt wurde Roddenberry unter anderem nach Chris Parnell, der bei Paramount+ die Originals verantwortet und damit über die Zukunft von Star Trek im Streaming entscheidet.
„Keine Melkkuh”: Roddenberry lobt das neue Paramount
Jeder, mit dem er im „neuen Paramount” zu tun gehabt habe, verstehe, was Star Trek sei, so Roddenberry – in dem Sinne, dass niemand es vermasseln wolle. „Das ist für sie nicht einfach eine Melkkuh. Es geht nicht darum, ein paar Laserkanonen und ein Raumschiff zusammenzuwerfen und das rauszubringen.” Man arbeite hart daran, dass das, was als Nächstes kommt, diesem Anspruch gerecht wird.
Ganz festlegen will er sich trotzdem nicht. „So sehr ich glaube, dass die Leute dort verstehen, dass man es mit Liebe behandeln muss: Ich weiß nicht, was passieren wird”, sagte Roddenberry. „In dieser Branche ändert sich fast täglich etwas.” Er habe aber große Hoffnungen. Das Gespräch fand statt, bevor David Ellison verkündete, dass der Konzern aus Paramount und Warner Bros. künftig Skydance heißt.
Warum die Aussage gerade jetzt Gewicht hat
Star Trek steht im Jubiläumsjahr an einem ungewohnten Punkt: Erstmals seit rund zehn Jahren ist keine neue Serie in Produktion. „Star Trek: Strange New Worlds” und „Star Trek: Starfleet Academy” enden 2027 mit ihren letzten Staffeln, das Kirk-Spin-off Year One ist nach Aussage von Akiva Goldsman praktisch erledigt. Der neue Kinofilm, den Paramount auf der CinemaCon bestätigt hat, hat noch keinen Termin.
Auch personell ist vieles offen. Der Vertrag von Franchise-Chef Alex Kurtzman und seiner Firma Secret Hideout läuft Ende 2026 aus; Picard-Showrunner Terry Matalas hat bereits erklärt, dass er den Job übernehmen würde. Zugleich ordnet die Fusion die Streaming-Spitze neu: Paramounts Streaming-Chefin Cindy Holland geht, HBO-Chef Casey Bloys übernimmt, wie unsere Chronik der Übernahme festhält. Ob Chris Parnell seine Rolle behält, ist nicht bekannt.
Was die Aussage bedeutet – und was nicht
Roddenberry trifft bei Paramount keine Entscheidungen. Seine Worte sind eine Einschätzung aus Gesprächen mit den Verantwortlichen, keine Ankündigung. Eine neue Serie ist weiterhin nicht bestellt, ein Nachfolger für Kurtzman nicht benannt. Bemerkenswert ist der Ton dennoch: Der Erbe des Schöpfers stellt sich ausdrücklich hinter die neuen Eigentümer, während viele Fans fürchten, Star Trek könne im Fusionskonzern untergehen.
Die nächste Gelegenheit für Neuigkeiten ist die New York Comic Con in dieser Woche, wo Starfleet Academy ihre zweite Staffel vorstellt. Welche Serien und Filme bei Star Trek noch anstehen, zeigt unsere Übersicht aller Star-Trek-Starttermine.
Derzeit ist keine neue Star-Trek-Serie bestellt. Strange New Worlds und Starfleet Academy enden 2027. Rod Roddenberry ist überzeugt, dass Star Trek zurückkommt, weiß aber nicht, in welcher Form.
Zuständig ist Chris Parnell, der bei Paramount+ die Originals verantwortet. Durch die Fusion mit Warner Bros. übernimmt HBO-Chef Casey Bloys zugleich die Streaming-Sparte.
Eugene „Rot” Roddenberry ist der Sohn von Star-Trek-Schöpfer Gene Roddenberry und Chef von Roddenberry Entertainment.
Chefredakteur und Gründer von scifiscene.
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