Die Liste der Forderungen bringt Klarheit: Die Entführer verlangen die Freilassung von Edgar Janssen und John Bail, den Köpfen der Cheapside-Firma, eines international agierenden Drogennetzwerks. Damit steht fest, dass es sich nicht um Terroristen handelt, sondern um Handlanger der organisierten Kriminalität.
An Bord ringt der schwer verletzte Schütze Lewis mit dem Tod; nach einer notdürftigen Operation atmet er nur noch durch einen in die Brust gesteckten Kugelschreiber. Sam erkennt, dass Anführer Stuart und Lewis eng verbunden sind, und behauptet, Lewis habe weniger als eine Stunde zu leben, um Stuart zu einer Landung in Budapest zu bewegen.
Als Sam jedoch erfährt, dass auch seine eigene Familie ins Visier geraten ist, ändert er seinen Plan und rät davon ab, in Ungarn zu landen. Die Maschine steigt wieder auf Reiseflughöhe. Lewis, der die Landung ebenfalls ablehnt, zieht sich den Kugelschreiber aus der Brust und stirbt. Sam macht Stuart klar, dass Lewis sich für ihn geopfert hat.
Am Boden treiben die Ermittler Daniel und Zahra die Recherche zu Stuart und Lewis voran und sprechen mit deren Mutter Elaine. Dabei kommt heraus, dass die Cheapside-Firma einst den Vater der Brüder, Peter, töten ließ. Aus Angst vor den Konsequenzen flieht Elaine aus dem Gespräch und läuft in den Verkehr einer vielbefahrenen Straße, wo sie ums Leben kommt.
Die Folge endet mit einem beklemmenden Cliffhanger: In Sams Wohnung hält sich der Junge Kai im Obergeschoss auf, als angebliche Reinigungskräfte eintreffen. Sie laden schallgedämpfte Waffen und steigen die Treppe hinauf.