„Ghost Rider” ist der erste Film mit der Figur, den Marvel Studios selbst produziert. Kevin Feige hat ihn am 25. Juli 2026 auf der San Diego Comic-Con angekündigt, gemeinsam mit Hauptdarsteller Ryan Gosling. Der Kinostart ist für 2028 vorgesehen, ein genaues Datum steht noch nicht fest. Regie führt Shawn Levy, das Drehbuch schreibt Jonathan Tropper.
Gosling spielt Johnny Blaze, den Stunt-Motorradfahrer, der einen Pakt mit dem Teufel schließt und daraufhin als flammender Racheengel durch die Nacht fährt. Die Figur erschien erstmals 1972 in Marvel Spotlight Nummer 5, erdacht von Gary Friedrich und gezeichnet von Mike Ploog. Für Gosling ist es eine lange gehegte Rolle: 2022 dementierte er Gerüchte, Marvel habe ihn für Nova angefragt, und nannte stattdessen ausdrücklich Ghost Rider als seinen Wunsch.
Shawn Levy kehrt damit nach Deadpool und Wolverine zu Marvel zurück. Er und Gosling arbeiten derzeit gemeinsam an Star Wars: Starfighter, der am 28. Mai 2027 startet. Nach eigener Darstellung entstand die Idee zum Ghost-Rider-Film während dieser Dreharbeiten, als die beiden in Drehpausen über die Figur sprachen.
Auf der großen Leinwand war Ghost Rider zuletzt 2011 zu sehen. Nicolas Cage spielte Johnny Blaze in Ghost Rider von 2007 und in Ghost Rider: Spirit of Vengeance von 2011, beide entstanden bei Columbia Pictures und wurden über Sony vertrieben. Zusammen kamen sie weltweit auf über 361 Millionen Dollar. Die Filmrechte fielen 2013 an Marvel zurück, danach blieb es 13 Jahre still um die Figur. Im Fernsehen verkörperte Gabriel Luna in der vierten Staffel von Agents of S.H.I.E.L.D. mit Robbie Reyes einen anderen Träger des Fluchs, eine daraus geplante Soloserie für Hulu wurde 2019 eingestellt.
Zum Inhalt hält sich Marvel bislang vollständig bedeckt. Bekannt sind nur Titel, Hauptrolle, Regie und Startjahr. Der Film fällt in die Phase nach Avengers: Doomsday und Avengers: Secret Wars und startet im selben Jahr wie Black Panther 3.