Jimmy Olsen: Supermans bester Freund im DCU und in den Comics

Jimmy Olsen: Supermans bester Freund im DCU und in den Comics Warner Bros.
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Jimmy Olsen ist der Fotograf des Daily Planet und Supermans engster Vertrauter. Wer die Figur ist, welche Rolle Skyler Gisondo im DCU spielt und was die geplante Serie bringt.

Jimmy Olsen ist der Fotograf des Daily Planet, Supermans bester Freund und seit über 80 Jahren die Figur, über die das Publikum den Mann aus Stahl von unten sieht: aus der Perspektive eines Menschen ohne Kräfte, der trotzdem regelmäßig mitten im Chaos steht. Kamera in der Hand, Fliege am Hals, meistens einen Schritt zu weit vorn.

Im DC Universe von James Gunn spielt Skyler Gisondo die Rolle. Seit „Superman” gehört Olsen fest zum neuen DC-Universum – und er ist die erste Nebenfigur des Films, für die DC Studios eine eigene Serie entwickelt.

Auf einen Blick

Wer ist Jimmy Olsen? Fotograf und Nachwuchsreporter beim Daily Planet in Metropolis, enger Freund von Superman und Kollege von Lois Lane und Clark Kent.

Wie heißt er bürgerlich? James Bartholomew Olsen.

Wann war sein erster Auftritt? Als namenloser Bürojunge in Action Comics #6 (1938). Seinen Namen bekam er 1940 in der Radioserie „The Adventures of Superman”, im Heft trat er erstmals 1941 in Superman #13 namentlich auf.

Welche Kräfte hat er? Keine. Seine Werkzeuge sind die Kamera und die Signaluhr, mit der er Superman rufen kann.

Wer spielt ihn im DCU? Skyler Gisondo, seit „Superman” (deutscher Kinostart 10. Juli 2025).

Was kommt als Nächstes? Eine True-Crime-Serie rund um Olsen ist bei DC Studios und HBO Max in Entwicklung. Eine offizielle Serienbestellung steht bislang aus.

Wer ist Jimmy Olsen?

James Bartholomew Olsen arbeitet als Fotograf beim Daily Planet, der großen Tageszeitung von Metropolis. Er ist der Jüngste in der Redaktion, arbeitet Lois Lane und Clark Kent zu und liefert die Bilder zu deren Schlagzeilen. Weil Superman ihn mag und ihm vertraut, kommt Olsen näher an den Helden heran als jeder andere Journalist der Stadt – sein Spitzname in den Comics lautet nicht umsonst „Superman’s Pal”.

Erzählerisch ist Olsen die Brücke zwischen Leserschaft und Superheld. Er hat keine Fähigkeiten, kein Vermögen und keinen Plan B, sondern nur Neugier und ein Talent dafür, sich in Schwierigkeiten zu bringen. Genau daraus zieht die Figur ihren Wert: Wo Superman eine Bedrohung einfach wegträgt, muss Olsen sich etwas einfallen lassen. Er sorgt für Humor, aber auch für Maßstab – an ihm lässt sich ablesen, wie groß eine Gefahr für normale Menschen wirklich ist.

Welche Fähigkeiten hat Jimmy Olsen?

Jimmy Olsen hat keine Superkräfte. Sein bekanntestes Hilfsmittel ist die Signaluhr: eine Armbanduhr, die auf Knopfdruck ein Ultraschallsignal aussendet. Für Menschen ist es unhörbar, Supermans Supergehör nimmt es noch über weite Entfernung wahr. Das „Zee-Zee-Zee” der Uhr ist eines der ältesten Erkennungszeichen der Figur und stammt aus derselben Zeit, in der Olsen zum festen Bestandteil des Superman-Umfelds wurde.

Dazu kommt das, was ihn tatsächlich auszeichnet: Beharrlichkeit, ein gutes Auge und der Mut, dorthin zu gehen, wo es gerade brennt. In der Silver-Age-Ära der 1950er- und 1960er-Jahre trieben die Autoren das ins Absurde und verwandelten Olsen im Wochentakt – als Elastic Lad, als Turtle Boy, als Werwolf, als Riese. Diese Verwandlungen waren nie von Dauer und werden heute vor allem als liebevoller Running Gag zitiert.

Jimmy Olsen im DCU

Mit „Superman” hat James Gunn die Figur für das neue DC Universe neu aufgestellt. Skyler Gisondo spielt Olsen als selbstbewussten, leicht aufdringlichen Reporter, der über seine eigenen Kontakte an Informationen kommt – und damit gelegentlich mehr erreicht als Superman selbst. Der Film startete am 10. Juli 2025 in den deutschen Kinos und führte neben Olsen auch Lois Lane und Mister Terrific neu ein.

Diese Fassung nimmt Olsen erkennbar ernster als frühere Verfilmungen. Er ist kein Maskottchen der Redaktion mehr, sondern jemand, der eigene Quellen hat und sie auch gegen Lois Lane ausspielt. Aus dem Ensemble des Films ging er mit dem größten Zuspruch heraus – und wurde damit zur ersten Nebenfigur, für die DC Studios ein eigenes Format aufsetzen.

Die geplante Jimmy-Olsen-Serie

Seit November 2025 entwickeln DC Studios und HBO Max eine Serie rund um Olsen – und zwar in einem Format, das im Superhelden-Fernsehen bislang keine Rolle spielte: als True-Crime-Dokumentation, moderiert von Olsen selbst. Verantwortlich sind Dan Perrault und Tony Yacenda, die mit der Netflix-Mockumentary „American Vandal” genau dieses Genre parodiert haben. Der ursprünglich kolportierte Titel „DC Crime” ist von James Gunn dementiert worden; einen endgültigen Namen gibt es bislang nicht.

Inhaltlich soll sich die erste Staffel um Gorilla Grodd drehen, den telepathisch begabten Superschurken aus dem Flash-Umfeld. Jimmy Tatro („American Vandal”, „Scream 7”) übernimmt die Rolle – die Besetzung wurde im Juli 2026 bekannt, unsere Einordnung dazu steht im Artikel zum Drehstart der DCU-Serie mit Gorilla Grodd. Im August 2026 kam Mary Holland als weibliche Hauptrolle namens Sandra dazu, Details zur Figur hält die Produktion zurück – nachzulesen in unserer Meldung zur Besetzung von Mary Holland und Jimmy Tatro.

Der entscheidende Vorbehalt bleibt bestehen: Eine offizielle Serienbestellung von HBO Max gibt es bis heute nicht. Das Projekt befindet sich im Drehbuchstadium, alle bisherigen Castings stehen damit unter Vorbehalt, und ein Starttermin existiert weder für die USA noch für Deutschland. Wo die Serie im Gesamtplan des DC Universe stünde, zeigt unsere Übersicht zur Reihenfolge der DCU-Serien.

Jimmy Olsen in den Comics

Olsens Aufstieg begann nicht im Heft, sondern im Radio: Die Hörspielserie „The Adventures of Superman” brauchte 1940 eine Figur, der Superman etwas erklären konnte, und erfand dafür den jungen Kollegen. Erst danach zog der Name in die Comics ein. 1954 bekam Olsen mit „Superman’s Pal Jimmy Olsen” eine eigene Reihe, die es bis 1974 auf 163 Ausgaben brachte und zeitweise zu den meistverkauften DC-Titeln gehörte.

Der berühmteste Abschnitt dieser Reihe stammt von Jack Kirby, der sie 1970 als seine erste Arbeit nach dem Wechsel von Marvel zu DC übernahm. Kirby brachte die Newsboy Legion zurück und legte in Olsens Heft die Grundlagen für sein Fourth-World-Epos rund um Darkseid – ausgerechnet der harmloseste Nebencharakter des Verlags wurde damit zum Einstiegstor in dessen größten Mythos. 2019 nahmen Matt Fraction und Steve Lieber den Titel noch einmal auf und erzählten Olsen als Slapstick-Reporter mit erstaunlich viel Herz.

Jimmy Olsen in Film und Fernsehen

Jahr Film Darsteller
1978 Superman Marc McClure
1980 Superman II - Allein gegen alle Marc McClure
1983 Superman III - Der stählerne Blitz Marc McClure
1984 Supergirl Marc McClure
1987 Superman IV - Die Welt am Abgrund Marc McClure
2006 Superman Returns Sam Huntington
2025 Superman Skyler Gisondo

Im Fernsehen reicht die Reihe noch weiter zurück: Jack Larson spielte Olsen von 1952 bis 1958 in der Serie Adventures of Superman und prägte das Bild des ewig übereifrigen Jungreporters. In den 1990ern übernahmen erst Michael Landes, dann Justin Whalin die Rolle in Lois und Clark – Die neuen Abenteuer von Superman.

Aaron Ashmore verkörperte Olsen von 2006 bis 2011 in „Smallville”, Mehcad Brooks von 2015 an in „Supergirl” – dort erstmals als erwachsener, deutlich ernsterer James Olsen, der die Fotoredaktion leitet und zeitweise sogar selbst als maskierter Held Guardian auftritt. Die Bandbreite der Auslegungen ist damit größer als bei den meisten Superman-Nebenfiguren.

Verwandte Figuren

Olsen steht nie allein: Sein direktes Umfeld sind Lois Lane als Star-Reporterin des Daily Planet und Chefredakteur Perry White. Aus dem DCU-Ensemble von „Superman” ist Mister Terrific die zweite Figur, die aus dem Film heraus eigenes Gewicht bekommen hat.

Jimmy Olsen ist Fotograf und Nachwuchsreporter beim Daily Planet in Metropolis. Er arbeitet mit Lois Lane und Clark Kent zusammen und gilt in den Comics als Supermans bester Freund. Bürgerlich heißt er James Bartholomew Olsen.

Keine. Jimmy Olsen ist ein normaler Mensch. Sein wichtigstes Hilfsmittel ist die Signaluhr, die ein für Menschen unhörbares Ultraschallsignal aussendet und Superman herbeirufen kann. In den Silver-Age-Comics der 1950er- und 1960er-Jahre erhielt er zeitweise Verwandlungskräfte, etwa als Elastic Lad – stets nur vorübergehend.

Skyler Gisondo. Er verkörpert die Figur im DC Universe seit dem Kinofilm „Superman“, der am 10. Juli 2025 in den deutschen Kinos startete.

Eine Serie ist bei DC Studios und HBO Max in Entwicklung: eine True-Crime-Dokumentation, die Olsen selbst moderiert, von den „American Vandal“-Machern Dan Perrault und Tony Yacenda. Gorilla Grodd ist als Gegenspieler der ersten Staffel gesetzt. Eine offizielle Serienbestellung von HBO Max gibt es bislang nicht.

Ein Starttermin existiert nicht. Die Serie ist im Drehbuchstadium, eine offizielle Bestellung durch HBO Max steht aus – damit gibt es weder ein US-Startfenster noch einen deutschen Termin.

Ein namenloser Bürojunge in Action Comics #6 von 1938 gilt rückblickend als erster Auftritt. Den Namen Jimmy Olsen bekam die Figur 1940 in der Radioserie „The Adventures of Superman“, im Comic erschien er namentlich erstmals 1941 in Superman #13.

Die Signaluhr sendet ein Ultraschallsignal, das nur Supermans Supergehör wahrnimmt. Olsen nutzt sie, um Superman in Notlagen zu rufen – sie ist das Erkennungszeichen der Figur und ihr einziger „Ausrüstungsgegenstand“.

Aaron Ashmore spielte Jimmy Olsen von 2006 bis 2011 in Smallville. Weitere bekannte Darsteller sind Jack Larson (Adventures of Superman), Marc McClure (die Superman-Filme ab 1978), Justin Whalin (Lois und Clark) und Mehcad Brooks (Supergirl).

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