Resident Evil Filme: Die richtige Reihenfolge aller Teile bis zum Reboot 2026
Welche Resident-Evil-Filme gibt es und in welcher Reihenfolge schaut man sie? Wir bringen die Filmreihe in die richtige Reihenfolge - inklusive Reboots und Serie.
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Resident Evil Filmreihe: Chronologische Reihenfolge und Boxoffice
Die Resident Evil Filmreihe befindet sich derzeit auf Platz 63 der erfolgreichsten Filmreihen.
Als 1996 das erste Resident Evil Videospiel erschien, ahnte wohl niemand, dass damit der Grundstein für ein Franchise und ein Survival Horror Genre gelegt wurde. Während viele Videospiele auf Filmen basieren, ist das bei der Resident Evil Reihe jedoch genau umgekehrt. Die Filmwelt musste bis 2002 und weitere vier Spiele abwarten, ehe die Gaming-Marke von der Playstation und dem PC den Weg auf die Leinwand fand. Die erste Verfilmung über den T-Virus sollte aber auch nur der Startschuss für eine ganze Reihe an Realfilmen zum Videospiel sein.
Die Handlung der Resident Evil Filme orientiert sich an den Videospielen und der Tatsache, dass die Umbrella Corporation mit Biowaffen und Genmanipulation herumexperimentiert. In allen sechs Realverfilmungen zwischen 2002 und 2016 spielte Milla Jovovich die Hauptrolle der Alice. Die Experimente sind außer Kontrolle geraten und die Superheldin nimmt metzelnd den Kampf gegen die Zombies auf. Regie führte Paul W. S. Anderson in allen Teilen der Reihe mit Milla Jovovich.
Ursprünglich wurde Alice nach Raccoon City geschickt, um den Outbreak des T-Virus und damit eine Pandemie zu verhindern. Im zweiten Teil, „Resident Evil: Apocalypse”, stellt sich dann heraus, dass Alice selbst ein Opfer der Umbrella Corporation ist und durch Genmanipulation übernatürliche Kräfte entwickelt hat. Diese machen sie auch gegen das T-Virus immun. In den folgenden Resident-Evil-Filmen wird dann immer wieder nach einem Gegenmittel gesucht und versucht den T-Virus gewinnbringend an verschiedene Käufer zu veräußern.
Auf ihrer Suche nach einem Gegenmittel muss Alice (Milla Jovovich) nicht nur gegen Zombies kämpfen, sondern trifft in ihrem Kampf um das Überleben der Menschheit auch immer wieder auf neue Intrigen und Machenschaften der Umbrella Corporation.
Erst im vorerst letzten Teil der Realverfilmungen, „Resident Evil: The Final Chapter”, gelingt es Alice, das Gegenmittel aus dem Hive an die Oberfläche zu bringen und die Zombies zu töten. Die Resident Evil Reihe der Realverfilmungen mit Milla Jovovich ist mit diesem sechsten Teil abgeschlossen.
Die Resident Evil Filmreihe kannst Du Dir in der Reihenfolge anschauen, in der die Filme erschienen sind. Die sechs Realfilme mit Milla Jovovich bauen aufeinander auf und es gibt kein Prequel und Sequel. Da alle Teile von Regisseur Paul W. S. Anderson sehr eigenwillige Namen haben, ist es schwierig bei Apocalypse, Extinction, Afterlife und Retribution noch den Überblick zu behalten.
Auf einen Blick
Wie viele Resident-Evil-Filme gibt es? Sechs Realfilme mit Milla Jovovich (2002-2016), den Reboot „Resident Evil: Welcome to Raccoon City” (2021), mehrere Animationsfilme und seit 2026 Zach Creggers Neustart.
In welcher Reihenfolge schaut man die Filme? Am besten in Erscheinungsreihenfolge: Resident Evil (2002), Apocalypse, Extinction, Afterlife, Retribution und The Final Chapter.
Gibt es einen neuen Resident-Evil-Film? Ja. Zach Creggers „Resident Evil” läuft seit dem 17. September 2026 in den deutschen Kinos und ist mit bis heute rund 384 Millionen Dollar weltweit der erfolgreichste Film der Reihe.
Wer spielt die Hauptrolle in der Alice-Reihe? Milla Jovovich als Alice - in allen sechs Filmen von Regisseur Paul W. S. Anderson.
Resident Evil Animationsfilme
Zusätzlich sind mehrere Animationsfilme erschienen, die aber mit den Teilen der Realverfilmungen wenig gemeinsam haben, außer den Parallelen wie zum Beispiel der Umbrella Corporation oder Raccoon City. Die Animationsfilme „Biohazard 4D-Executer” und „Biohazard 4: Incubate” sind Kurzfilme, die nur in Japan erschienen sind. In Spielfilmlänge folgen sie in dieser Reihenfolge: „Resident Evil - Degeneration” (2008), „Resident Evil - Damnation” (2012), „Resident Evil: Vendetta” (2017) und „Resident Evil: Death Island” (2023). Sie erzählen die Geschichte der Spiele mit Leon S. Kennedy, Chris Redfield und Claire Redfield weiter und lassen sich unabhängig von den Alice-Filmen schauen.
Erster Resident-Evil-Reboot
Im Mai 2017 wurde bekannt, dass es zu Resident Evil einen Reboot geben soll. Zunächst war von einem, später von bis zu sechs neuen Filmen die Rede. Im Oktober 2020 gab Constantin Film den Cast für den Kinoreboot mit „Resident Evil: Welcome to Raccoon City” bekannt. Die Handlung des Films spielt deutlich früher im Jahr 1998 in Raccoon City und ist eine Verfilmung der ersten beiden Videospiele, Parallelen zu den Charakteren des ersten Teils der Spielreihe von 1996 sind vorhanden.
Kaya Scodelario ist hier in der Hauptrolle als Claire Redfield zu sehen. Zum weiteren Cast gehören Hannah John-Kamen als Jill Valentine, Avan Jogia als Leon S. Kennedy, Tom Hopper als Albert Wesker, Robbie Amell als Chris Redfield und Neal McDonough als William Birkin. Paul W. S. Anderson hat beim Reboot nicht mehr Regie geführt, als neuer Regisseur war Johannes Roberts federführend. Der Reboot ignoriert die Handlung der Alice Reihe komplett und kann auch ohne die anderen Filme geschaut werden. Abgesehen davon war er mit knapp 42 Millionen US Dollar Einnahmen der schlechteste Film der Filmreihe, was auch dazu führte, dass man nicht mit weiteren Filmen plante.
Zweiter Resident-Evil-Reboot
Der jüngste Neustart des Franchise läuft seit dem 17. September 2026 in den deutschen Kinos, im Verleih von Constantin Film und einen Tag vor dem US-Start. Mit bis heute rund 384 Millionen Dollar weltweit hat „Resident Evil” „Resident Evil: The Final Chapter” als erfolgreichsten Teil der Reihe abgelöst. Regie führt Zach Cregger, der zuvor mit den Horrorfilmen „Barbarian” und „Weapons” auf sich aufmerksam machte. Das Drehbuch schrieb er gemeinsam mit Shay Hatten („John Wick: Kapitel 4”). Produziert wird der Film unter anderem von Constantin Film, das die Rechte am Franchise seit dem ersten Teil hält, gemeinsam mit PlayStation Productions und Columbia Pictures.
Inhaltlich bricht der Film mit den Alice-Filmen: Im Zentrum steht der Kurierfahrer Bryan (Austin Abrams), der ein biomedizinisches Paket ausliefern soll, ein Routineauftrag, der innerhalb einer einzigen Nacht eskaliert. An seiner Seite spielen Paul Walter Hauser, Zach Cherry, Kali Reis und Johnno Wilson. Cregger beschreibt seinen Ansatz ausdrücklich als Horror statt Action. Wie Cregger das Ende erklärt und wie es um eine Fortsetzung steht, liest du in unserer Meldung zum Franchise-Rekord.
Resident Evil Serie
Neben dem Kino-Reboot veröffentlichte Netflix im Juli 2022 die erste Staffel der Netflix-Serie „Resident Evil”. Die Produktion dazu begann im Februar 2021.
Die Protagonistin der Serie, die 30-jährige Jade Wesker, versucht, in einer grausamen Welt voller infizierter und gestörter Kreaturen zu überleben. In einer Welt voller Gefahren wird Jade ständig an ihre Zeit in New Raccoon City und an die Verbindungen ihres Vaters zur Umbrella Corporation erinnert. Doch nichts verfolgt sie mehr als das, was mit ihrer Schwester Billie passiert ist.
Die Rückblenden spielen im Jahr 2022, als die Schwestern Jade und Billie Wesker nach New Raccoon City ziehen. Schnell merken sie, dass es dunkle Geheimnisse gibt, die vor ihnen verborgen sind.
Nach niederschmetternden Reaktionen der Fans wurde von Netflix bereits im August 2022 die Serie eingestellt, trotz einiger Cliffhanger, die die erste Staffel hinterlassen hatte. Während die Serie damit Geschichte ist, ist die Kino-Reihe mit Zach Creggers Reboot seit September 2026 zurück.
Am einfachsten in der Erscheinungsreihenfolge: Resident Evil (2002), Apocalypse (2004), Extinction (2007), Afterlife (2010), Retribution (2012) und The Final Chapter (2016). Die sechs Alice-Filme bauen aufeinander auf, Prequels oder Sequels gibt es nicht.
Es gibt sechs Realfilme mit Milla Jovovich (2002-2016), den eigenständigen Reboot „Resident Evil: Welcome to Raccoon City” (2021), mehrere Animationsfilme sowie seit September 2026 Zach Creggers neuen Kino-Reboot.
Ja. Ein von Zach Cregger inszenierter Reboot läuft seit dem 17. September 2026 in den deutschen Kinos. In der Hauptrolle als Kurierfahrer Bryan ist Austin Abrams zu sehen.
Milla Jovovich verkörpert Alice in allen sechs Realverfilmungen zwischen 2002 und 2016, jeweils unter der Regie ihres Mannes Paul W. S. Anderson.
Die sechs Alice-Filme bilden eine zusammenhängende Reihe. Der Reboot „Resident Evil: Welcome to Raccoon City” (2021) und Zach Creggers Neustart (2026) erzählen dagegen eigenständige Geschichten und setzen die Alice-Handlung nicht fort.
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