In der vorletzten Folge der Staffel belagert die neue Borg-Königin – die von den Borg vereinnahmte Agnes Jurati – das Château Picard, um die La Sirena in ihre Gewalt zu bringen. Mit dem Wissen um die Zukunft, so ihr Kalkül, könnte das Kollektiv einen Vorsprung von 400 Jahren gewinnen. Unterstützt von Adam Soongs neuer Drohnenarmee macht sie Jagd auf die Crew, die sich in drei Paare aufteilt: Picard und Tallinn, Seven und Raffi sowie Rios, der Teresa und deren Sohn Ricardo in Sicherheit bringt.
An Bord der La Sirena leistet Agnes aus dem Inneren der Königin weiter Widerstand: Sie hat die Systeme des Schiffs gesperrt und den Zugangsschlüssel einem Notfall-Kampfhologramm in Gestalt Elnors übergeben. Nachdem Rios mit Teresa und Ricardo zu Tallinns Wohnung gebeamt wurde, lässt Picard den Transporter deaktivieren, damit der verletzte Rios nicht zurückkehrt und sich in Gefahr bringt.
Eine Explosion weckt in Picard längst begrabene Kindheitserinnerungen. Er flüchtet mit Tallinn in die Tunnel unter dem Anwesen – den Schauplatz eines verdrängten Traumas. Rückblenden zeigen seine an einer psychischen Erkrankung leidende Mutter Yvette und seinen Vater Maurice, der sich um sie sorgt.
Seven und Raffi kämpfen sich durch die Drohnen zurück zum Schiff. An Bord verschafft das Elnor-Hologramm Raffi einen Moment des Abschieds, ehe es die Systeme für Seven freigibt. Seven beamt die Drohnen in die Tunnelwände und schaltet sie so aus, doch die Königin durchbohrt Seven mit einem ihrer Tentakel und erlangt die volle Kontrolle über die La Sirena, die Kurs auf den Delta-Quadranten nimmt.
Im entscheidenden Moment gewinnt Agnes durch ihre eigenen Tränen wieder die Oberhand und überzeugt die Königin von einem anderen Weg: ein Kollektiv, das nicht durch erzwungene Assimilation, sondern durch freiwillige Verbindung Halt gibt – mit Seven als leuchtendem Beispiel. Die Königin heilt Seven, verschmilzt endgültig mit Agnes und verlässt mit dem Schiff die Erde. Rios bringt den Transporter wieder in Gang, verabschiedet sich von Teresa und rettet Picard und Tallinn vor Soong, der entkommt.
Am Ende findet Picard den Schlüssel zur „weißen Tür“ und stellt sich der lange verdrängten Erinnerung: Als Kind ließ er seine Mutter aus dem Zimmer, in das sein Vater sie zu ihrem Schutz gesperrt hatte, und fand sie kurz darauf tot vor – sie hatte sich das Leben genommen. Er begreift, dass ihn als Kind keine Schuld trifft, und findet inneren Frieden. Seven lässt die neue Königin schließlich ziehen und stellt sogar eine Freundschaft in Aussicht, während deren rätselhafte Abschiedsworte lauten, es müsse zwei Renées geben – eine, die lebt, und eine, die stirbt.