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Ein kalter Auftakt zeigt ein Sternenflottenschiff unter Beschuss: Das Warpfeld kollabiert, borgartige Tentakel zerschlagen die Brücke, und Picard leitet die Selbstzerstörung ein. Die Handlung springt achtzehn Monate nach den Ereignissen auf Coppelius zurück. Jean-Luc Picard ist inzwischen Kanzler der Sternenflottenakademie, ringt aber mit seinen Gefühlen für die Romulanerin Laris. Ein Traum von seiner Mutter, die ihm rät, „nach oben zu schauen“, führt zu einer aufgetauchten Raum-Anomalie.
Aus der Anomalie dringt eine Botschaft, die Agnes Jurati als vielsprachig wiederholtes „Hilf uns, Picard“ übersetzt; der übrige Text entpuppt sich als Artikel 15 – ein Gesuch um Aufnahme in die Föderation. Eine Admiralin bittet Picard, das Phänomen zu untersuchen. Zuvor sucht der zaudernde Picard seine alte Freundin Guinan in ihrer Bar im 10 Forward auf.
An Bord der neuen U.S.S. Stargazer – ausgestattet mit Technik aus einem Borg-Artefakt – unter Captain Cristóbal Rios trifft auch Seven of Nine ein. Als die Flotte die Anomalie anfunkt, tritt ein gewaltiges, andersartiges Borg-Schiff hervor. Die Borg bitten um Verhandlungen und entsenden ihre Königin, die sich mit Gewalt an Bord beamt, „Macht“ fordert und über die Borg-Systeme der Stargazer die gesamte Flotte zu assimilieren beginnt.
Um zu verhindern, dass die Königin die Kontrolle über die ganze Armada erlangt, aktiviert Picard die Selbstzerstörung der Stargazer. Kurz bevor das Schiff explodiert, sagt ihm die Borg-Königin, er solle „nach oben schauen“.
Picard erwacht daraufhin in einer veränderten Version seines Anwesens: fremdes Kommunikator-Abzeichen, Waffen auf dem Tisch, ein düsteres Porträt an der Wand. Statt Laris tritt ein Synth namens Harvey ein – und schließlich erscheint Q, der Picard in dieser umgeschriebenen Wirklichkeit am „Ende des nicht eingeschlagenen Weges“ willkommen heißt.
Nach dem Cliffhanger des Staffelauftakts erwacht Jean-Luc Picard in einer verzerrten Version der Erde. Sein alter Widersacher Q hat die Zeitlinie umgeschrieben: Aus der Föderation ist die fremdenfeindliche „Konföderation der Erde“ geworden, ein autoritäres Regime, das fremde Welten unterwirft. In Château Picard schuften Romulaner als Sklaven, und in einer Trophäenkammer stehen die Schädel besiegter Gegner wie Gul Dukat, Sarek und General Martok – allesamt eigenhändig von diesem General Picard getötet. Q schlägt Jean-Luc sogar ins Gesicht und erklärt, dies sei keine Lektion, sondern eine „Buße“. Dann verschwindet er und lässt Picard allein in dieser Welt zurück.
Auch der Rest der Stargazer-Crew findet sich in vertauschten Rollen wieder. Seven of Nine erwacht in San Francisco als Annika Hansen – ohne Borg-Implantate, verheiratet und ausgerechnet Präsidentin der Konföderation. Cristóbal Rios befehligt als Colonel eine Kriegsflotte im Angriff auf Vulkan, Elnor gerät in Okinawa mitten in einen Aufstand, und Raffi Musiker rettet ihn als Sicherheitschefin, indem sie ihre eigenen Leute ausschaltet. Nach und nach erkennen sie einander und begreifen, dass sie gemeinsam in dieselbe Realität geworfen wurden.
Anlass des Tages ist der „Eradication Day“, an dem das Regime öffentlich Andersdenkende und Außerirdische hinrichtet. Der prominenteste Gefangene ist die letzte Borg-Königin, die Dr. Agnes Jurati bewacht. Die Königin verfügt über transtemporales Bewusstsein und verkündet, die Zeit sei „zerbrochen“. Sie berechnet, dass Q einen einzigen Punkt in der Vergangenheit verändert hat – im Los Angeles des Jahres 2024 – und verweist die Gruppe auf eine „Wächterin“, die dort zu finden sei.
Um in die Vergangenheit zu reisen, will Picard den Schwerkraft-Slingshot um die Sonne nutzen, doch dafür fehlt ein Rechengenie wie Spock. Also muss die Borg-Königin mitkommen. Seven überzeugt sie, indem sie an die Auslöschung der Borg appelliert und ihr die Rückkehr zum Kollektiv in Aussicht stellt. Während der Zeremonie soll Picard die Königin eigenhändig exekutieren; er zögert, eröffnet stattdessen das Feuer auf die Wachen, und Rios beamt die Gruppe im letzten Moment auf die La Sirena.
Entkommen sind sie damit nicht: Jurati koppelt die Borg-Königin an das Schiff, doch ein präsidialer Override senkt die Schilde. Sevens „Ehemann“, der Magistrat, beamt an Bord, schießt Elnor nieder und hält die Crew mit weiteren Sicherheitskräften in Schach. Mit der Drohung, Picards Kopf als Trophäe eines „Verräters“ auszustellen, endet die Folge auf einem neuen Cliffhanger.
Noch in der Konföderations-Zeitlinie befiehlt der Magistrat der Crew der abtrünnigen La Sirena, die Waffen niederzulegen. Seven von Nine gibt sich weiter als Präsidentin der Konföderation aus, kann dem Magistrat aber seinen vollen Namen nicht nennen; daraufhin überwältigen Seven, Raffi und Rios die Wachen und töten sie mit deren eigenen Waffen. Elnor ist dabei schwer verwundet worden. Während das Schiff unter Beschuss der Konföderationsflotte gerät, verbindet Dr. Jurati die Borg-Königin mit den Systemen der La Sirena. Die Königin übernimmt die Kontrolle, vernichtet die Verfolger und schleudert das Schiff in einem Fliehkraftflug um die Sonne ins Jahr 2024.
Die La Sirena stürzt in einem bewaldeten Gebiet nahe Château Picard in Frankreich ab. Die Königin leitet sämtliche Energie auf ihr eigenes Überleben um und entzieht sie damit der Krankenstation. Elnor stirbt an seinen Wunden – Trost findet er allein in dem Medaillon der Qowat Milat, das er auch in der veränderten Zeitlinie verdient hat. Raffi macht Picard voller Trauer für den Tod verantwortlich.
Der Crew wird klar, dass die Königin ihre einzige Spur zum geheimnisvollen „Beobachter“ in Los Angeles ist, der weiß, wodurch Q die Zeit verändert hat. Raffi, Seven und Rios beamen in die Vergangenheit, um ihn zu suchen, während Picard und Jurati beim Schiff bleiben, um die Königin wiederzubeleben. Der schwache Transporter verstreut das Team: Rios materialisiert drei Stockwerke über dem Boden, stürzt bewusstlos ab und wird in eine Klinik gebracht, die der Ärztin Teresa Ramirez heimlich mittellose Patienten und Menschen ohne Papiere versorgt. Sein Kommunikator geht dabei verloren und landet bei Teresas Sohn Ricardo.
Widerwillig lässt sich Picard auf Juratis Plan ein: eine teilweise Assimilation, um die Königin von innen heraus zu reparieren. Jurati verbindet ihren Geist mit der Königin. Als diese ihre Gedanken und Gefühle durchdringt, beginnt Jurati sich zu verlieren – im letzten Moment trennt Picard die Verbindung.
Die Königin erwacht klarer als zuvor und fordert im Tausch gegen den Aufenthaltsort des Beobachters das Schiff. Doch Jurati hat die Koordinaten längst gestohlen: Sie lässt den Computer eine Datei mit dem Titel „Zeug, das ich der Borg-Königin geklaut habe“ abspielen, die den Standort des Beobachters preisgibt – die Königin zeigt sich widerwillig beeindruckt. In Los Angeles erreichen Seven und Raffi derweil den Markridge-Tower, um nach außerirdischer Aktivität zu scannen, während Rios in der Klinik in eine Razzia der Einwanderungsbehörde gerät und gemeinsam mit Teresa verhaftet wird. Sein Kommunikator bleibt auf dem Tisch zurück und piept vergeblich, während Picard versucht, ihn zu erreichen.
Auf der Suche nach dem „Watcher“, der ihnen helfen soll, die Zeitlinie zu retten, verstecken sich Picard und Agnes Jurati im verlassenen Château Picard. Während sich das getarnte Schiff selbst repariert, erfährt Picard mehr über die Familiengeschichte: Im Zweiten Weltkrieg nutzten die Nazis das Anwesen, und die Picards flohen nach England. Anhand von Hinweisen, die Jurati unbewusst dem Bewusstsein der Borg-Königin entnommen hat, erkennen sie, dass die entscheidende Abweichung der Zeitlinie am 15. April 2024 geschieht – nur drei Tage entfernt.
Da der Kontakt zu Raffi und Seven abreißt, beamt sich Picard allein nach Los Angeles, um den Watcher zu finden. Er landet vor der Bar „10 Forward“ und trifft eine jüngere, desillusionierte Guinan, die die Menschheit aufgeben und die Erde verlassen will. Erst als Picard ihr seinen Namen nennt, willigt sie ein zu helfen und erklärt, er suche eine Aufseherin, die über das Schicksal bestimmter Menschen wacht.
Parallel suchen Raffi und Seven nach dem festgenommenen Rios, der von der Einwanderungsbehörde ICE inhaftiert wurde und abgeschoben werden soll. Sie brechen in einen Polizeiwagen ein, liefern sich eine Verfolgungsjagd und werden im letzten Moment von Jurati fortgebeamt – die dafür einen Handel mit der Borg-Königin eingehen muss. An Bord ringt Jurati fortwährend mit der manipulativen Königin.
Guinan führt Picard schließlich zu einem Treffen mit dem Watcher, der nacheinander die Gestalt mehrerer Passanten annimmt, um sicherzugehen, dass Picard nicht verfolgt wird. Am Ende zeigt sich der Watcher als Doppelgängerin von Laris und beamt Picard davon. In einer Schlussszene versucht Q, eine junge Frau mit ihren Ängsten zu manipulieren – doch sein Fingerschnippen bleibt wirkungslos, ein Zeichen, dass seine Macht zu versagen beginnt.
Zur Halbzeit der Staffel bringt der Watcher Jean-Luc Picard in ihre Wohnung und stellt sich als Tallinn vor – nicht als Laris. Als „Supervisor“ in der Tradition von Gary Seven hat sie die Aufgabe, einen einzigen Menschen zu beschützen: Renée Picard, Jean-Lucs Vorfahrin. In drei Tagen startet Renée mit der Europa-Mission zum Jupitermond; dort soll sie einen als empfindungsfähig geltenden Mikroorganismus auf Io entdecken. Doch Renée leidet unter Depression und Angst – und ihre Therapiesitzungen scheinen sie von der Mission abbringen zu sollen.
Als Picard das Gesicht des Therapeuten sieht, erkennt er Q: Dieser manipuliert Renée, um die Zeitlinie zu verändern und die düstere Konföderations-Zukunft herbeizuführen. Um das zu verhindern, müssen Picard und Tallinn dafür sorgen, dass Renée in den nächsten fünfzehn Stunden nicht abspringt und in die Vorstart-Quarantäne geht – im Zentrum steht eine Gala am Abend.
Parallel wendet sich Q dem Genetiker Dr. Adam Soong zu, dessen Tochter Kore an einem tödlichen Gendefekt leidet. Nachdem ein Gremium Soong wegen illegaler Experimente Lizenz und Förderung entzieht, liefert Q ihm ein wirksames Heilmittel – den Preis nennt er erst später: Soong soll ein „Hindernis“ namens Picard beseitigen.
An der abgestürzten La Sirena reaktiviert sich die Borg-Königin, ruft über gekaperte Technik die französische Polizei und lockt Officer Leclerc an Bord. Seven und Raffi befreien derweil Rios per EMP-Stoß aus dem ICE-Transport. Als die Königin Jurati assimilieren will, erschießt Jurati sie und rettet Leclerc – doch die sterbende Königin hat ihr zuvor Nanosonden injiziert.
Um Renée auf der streng gesicherten Gala zu bewachen, schleust sich Jurati als „Holly Visser“ ein, um die Crew in die Gästedatenbank einzuschleusen. Sie wird enttarnt und im Überwachungsraum festgesetzt – Teil des Plans. Doch in ihrem Kopf meldet sich nun die Borg-Königin: Über die Nanosonden hat sie sich in Juratis Bewusstsein eingenistet.
In einer Rahmenhandlung liegt Picard schwer verletzt auf einem Behandlungstisch; die Folge erzählt in Rückblenden, wie es dazu kam. Beim Gala-Abend vor dem Start der Europa-Mission infiltrieren Picard, Tallinn, Rios, Seven und Raffi die Feier, um die Astronautin Renée Picard zu beschützen. Jurati, in deren Kopf die Borg-Queen sitzt, lässt sich absichtlich festnehmen, betäubt die Wachen mit Gas und hackt die Sicherheitsdatenbank, um dem Team Zutritt zu verschaffen.
Über ihr abgefangenes Handy erfährt Tallinn, dass Renée der Mission über ihren „Therapeuten“ Q absagen will. Tallinn will den Nichteinmischungs-Code nicht brechen, doch Picard überzeugt sie, Renée endlich loszulassen. Bevor er sie erreicht, stellt sich ihm Adam Soong in den Weg – ein Großspender der Europa-Foundation –, der Picard von Renée fernhalten will und die Security auf ihn hetzt.
Um Picard einen Ausweg zu verschaffen, erzeugt die Borg-Queen über Jurati einen elektromagnetischen Impuls, der das Licht lahmlegt, und lässt Jurati auf der Bühne „Shadows of the Night“ singen. Die dabei ausgeschütteten Endorphine nutzt die Queen, um schrittweise die Kontrolle über Juratis Körper zu übernehmen. Picard erreicht derweil Renée und hält ihr eine eindringliche Rede über die Angst und das Licht in der Dunkelheit, die sie überzeugt, bei der Mission zu bleiben.
Von Q angestachelt, versucht Soong, Renée mit seinem Auto zu überfahren; Picard stößt sie beiseite und wird selbst erfasst. Wegen seines künstlichen Körpers erleidet er einen lebensbedrohlichen Herzstillstand. Die Crew bringt ihn in die Klinik von Teresa Ramirez, deren Defibrillator sein Herz wieder in Takt bringt – doch Picard fällt in ein tiefes Koma, aus dem ihn nichts weckt.
Parallel gesteht Soong seiner Tochter Kore sein Scheitern; misstrauisch durchsucht sie seinen Computer und entdeckt, dass sie nur der jüngste von vielen Klon- und Gentechnik-Versuchen ist – ihre gleichnamigen „Vorgängerinnen“ starben alle in jungen Jahren. Um Picard aus dem Koma zu holen, schlägt Tallinn eine provisorische Gedankenverschmelzung mit ihrem neuro-optischen Interceptor vor. Am Ende der Folge streift die nun vollständig von der Borg-Queen beherrschte Jurati durch die Straßen von Los Angeles.
Nachdem Picard bei dem Versuch, Renée Picard vor Adam Soong zu retten, zusammengebrochen ist, dringt Tallinn mit einem improvisierten Gedankengriff in sein Unterbewusstsein vor. Dort findet sich Picard im Gespräch mit einem Sternenflotten-Psychiater wieder, der ihn beharrlich drängt, sich seinen tiefsten Ängsten zu stellen. Aus Picards Erinnerung formt sich das Château Picard als Märchenkulisse: Seine Mutter Yvette, verkleidet als Königin mit feuerrotem Haar, erzählt dem jungen Jean-Luc Geschichten, bevor ein Monster sie in die Kellergewölbe des Hauses verschleppt.
Tallinn erscheint in eben diesen Tunneln und trifft dort auf den kindlichen Jean-Luc, der sich weigert, ohne seine Mutter zu gehen. Gemeinsam fliehen sie vor einem Ungeheuer und suchen nach einer weißen Tür, hinter der Yvette gefangen sein soll. Währenddessen kehrt Teresa Ramirez mit ihrem Sohn Ricardo in die Klinik zurück, findet die Türen verschlossen und entdeckt den zuckenden Picard neben der scheinbar bewusstlosen Tallinn. Rios ruft über sein Combadge einen neuralen Oszillator von der La Sirena herbei, mit dem Teresa Picard stabilisiert – und offenbart ihr damit, dass er kein gewöhnlicher Arzt ist.
Im Unterbewusstsein entpuppt sich der Psychiater schließlich als Picards Vater Maurice. Er zeigt seinem Sohn, dass es nie ein Monster war, das Yvette jagte: Sie litt unter einer schweren psychischen Erkrankung mit manischen und depressiven Phasen. Maurice musste sie zu ihrem eigenen Schutz einsperren, nachdem sie den jungen Jean-Luc in den Tunneln in Lebensgefahr gebracht hatte. Picard erkennt, dass er seinen Vater jahrzehntelang zu Unrecht verurteilt hat. Als er aus dem Koma erwacht, kehrt auch Tallinn in ihren eigenen Geist zurück und verrät Picard, dass sie in Wahrheit eine Romulanerin ist – möglicherweise eine Vorfahrin von Laris.
An Bord der La Sirena entdecken Seven und Raffi unterdessen, dass der Schiffscomputer mit einer Borg-Verschlüsselung gesperrt wurde. Die Sicherheitsaufzeichnungen zeigen Agnes Jurati, wie sie den Code eingeschleust hat – die Borg-Königin hat von ihr Besitz ergriffen. In den Straßen von Los Angeles verfolgen die beiden Juratis Spur bis zu einer Bar, deren Fensterscheibe Jurati eingeschlagen hat. Seven begreift, dass die Königin über solche Gewaltakte Endorphine freisetzt, um die Übernahme von Juratis Körper zu beschleunigen und schließlich mit der Assimilation der Menschheit zu beginnen.
Picard folgert, dass Q ihn nicht nur mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert, sondern ihm etwas über Q selbst zeigen will. Um Q herbeizurufen, sucht er Guinan im 10 Forward Avenue auf. Sie öffnet eine alte Flasche, in der ein Moment des Waffenstillstands zwischen den El-Auriern und dem Q-Kontinuum bewahrt ist, um Qs Aufmerksamkeit zu erregen. Doch statt eines Q betritt ein Mann die Bar, der sich als FBI-Agent Wells zu erkennen gibt. Weitere Agenten stürmen mit gezogenen Waffen herein und nehmen Picard und Guinan fest.
Während die Zeit bis zum Start der Europa-Mission knapp wird, sitzen Picard und Guinan in FBI-Gewahrsam. Special Agent Martin Wells will ihnen ein Geständnis abringen, sie seien Außerirdische, und trennt die beiden. Guinan erhält Besuch von Q, der offenbart, dass er im Sterben liegt und der ganze „Prozess“ nur ein letzter Versuch ist, seinem Leben Sinn zu geben – der Mensch, so Q, bleibe stets in seiner Vergangenheit gefangen. Per Astralprojektion gibt Guinan diese Botschaft an Picard weiter.
Wells offenbart, dass er als Kind vermeintlichen Aliens begegnete, die ihn töten wollten. Picard klärt ihn auf: Es waren Vulkanier, die lediglich seine Erinnerung löschen wollten – und gerade diese Begegnung machte Wells zu dem Mann, der Picard und Guinan letztlich freilassen muss. Nachdem das FBI Wells wegen einer illegalen Ermittlung suspendiert, kommen beide frei.
Unterdessen stoßen Raffi und Seven auf die Borg-Königin, die Auto- und Handy-Batterien sammelt, um Juratis Körper zur Assimilation zu befähigen. Die Königin greift an, doch Agnes' verbliebenes Ich zwingt sie, innezuhalten und zu verschwinden. Zugleich löst sich Kore mit Qs Hilfe von ihrem Vater Adam Soong, nachdem sie ihre wahre Herkunft erfahren hat.
Die Jurati-Königin überredet Soong, ihr beim Diebstahl der La Sirena zu helfen: Übernimmt sie das Schiff, verschafft ihr das einen Vorsprung von 400 Jahren, um die gesamte Galaxie zu assimilieren. Picard will über Tallinns Transporter zurückkehren; Seven warnt ihn, dass die Königin nicht allein kommen wird. Tatsächlich stellt Soong ihr eine Söldnergruppe bereit, die die Königin kurzerhand in neue Drohnen verwandelt.
In der vorletzten Folge der Staffel belagert die neue Borg-Königin – die von den Borg vereinnahmte Agnes Jurati – das Château Picard, um die La Sirena in ihre Gewalt zu bringen. Mit dem Wissen um die Zukunft, so ihr Kalkül, könnte das Kollektiv einen Vorsprung von 400 Jahren gewinnen. Unterstützt von Adam Soongs neuer Drohnenarmee macht sie Jagd auf die Crew, die sich in drei Paare aufteilt: Picard und Tallinn, Seven und Raffi sowie Rios, der Teresa und deren Sohn Ricardo in Sicherheit bringt.
An Bord der La Sirena leistet Agnes aus dem Inneren der Königin weiter Widerstand: Sie hat die Systeme des Schiffs gesperrt und den Zugangsschlüssel einem Notfall-Kampfhologramm in Gestalt Elnors übergeben. Nachdem Rios mit Teresa und Ricardo zu Tallinns Wohnung gebeamt wurde, lässt Picard den Transporter deaktivieren, damit der verletzte Rios nicht zurückkehrt und sich in Gefahr bringt.
Eine Explosion weckt in Picard längst begrabene Kindheitserinnerungen. Er flüchtet mit Tallinn in die Tunnel unter dem Anwesen – den Schauplatz eines verdrängten Traumas. Rückblenden zeigen seine an einer psychischen Erkrankung leidende Mutter Yvette und seinen Vater Maurice, der sich um sie sorgt.
Seven und Raffi kämpfen sich durch die Drohnen zurück zum Schiff. An Bord verschafft das Elnor-Hologramm Raffi einen Moment des Abschieds, ehe es die Systeme für Seven freigibt. Seven beamt die Drohnen in die Tunnelwände und schaltet sie so aus, doch die Königin durchbohrt Seven mit einem ihrer Tentakel und erlangt die volle Kontrolle über die La Sirena, die Kurs auf den Delta-Quadranten nimmt.
Im entscheidenden Moment gewinnt Agnes durch ihre eigenen Tränen wieder die Oberhand und überzeugt die Königin von einem anderen Weg: ein Kollektiv, das nicht durch erzwungene Assimilation, sondern durch freiwillige Verbindung Halt gibt – mit Seven als leuchtendem Beispiel. Die Königin heilt Seven, verschmilzt endgültig mit Agnes und verlässt mit dem Schiff die Erde. Rios bringt den Transporter wieder in Gang, verabschiedet sich von Teresa und rettet Picard und Tallinn vor Soong, der entkommt.
Am Ende findet Picard den Schlüssel zur „weißen Tür“ und stellt sich der lange verdrängten Erinnerung: Als Kind ließ er seine Mutter aus dem Zimmer, in das sein Vater sie zu ihrem Schutz gesperrt hatte, und fand sie kurz darauf tot vor – sie hatte sich das Leben genommen. Er begreift, dass ihn als Kind keine Schuld trifft, und findet inneren Frieden. Seven lässt die neue Königin schließlich ziehen und stellt sogar eine Freundschaft in Aussicht, während deren rätselhafte Abschiedsworte lauten, es müsse zwei Renées geben – eine, die lebt, und eine, die stirbt.
Im Staffelfinale steht die Rettung der Europa-Mission auf dem Spiel: Renée Picard soll den Flug antreten, der die Zukunft der Menschheit sichert. Die Beschützerin Tallinn ist entschlossen, sich für ihren Schützling zu opfern, um Adam Soongs Anschlag zu vereiteln. Picard begleitet sie heimlich zum Startgelände, um genau das zu verhindern.
Soong hat als Absicherung Angriffsdrohnen auf die Rakete programmiert. Rios, Seven und Raffi entdecken die verkabelten Drohnen in seinem Labor und schießen sie mit einer gekaperten Drohne ab.
Tallinn gibt sich Renée in deren Umkleide als ihr lebenslanger Schutzengel zu erkennen. Mittels holografischer Tarnung nimmt sie Renées Platz ein und wird von Soong mit einem Neurotoxin vergiftet. Sie stirbt in Picards Armen, erlebt aber noch den geglückten Start – ihr Opfer sichert die Mission.
Soongs Tochter Kore löscht aus der Ferne die Forschungsdaten ihres Vaters; ihm bleibt nur eine physische Akte mit der Aufschrift „Project Khan“. Wesley Crusher, inzwischen ein Traveler, rekrutiert Kore als neue Beschützerin.
Q bringt als letztes Geschenk den getöteten Elnor zurück und schickt Picard, Seven und Raffi in ihre Zeit zurück. Sterbend verabschiedet sich Q von Picard – aus der Prüfung der ganzen Staffel wird eine Versöhnung, und Picard umarmt seinen alten Widersacher.
Zurück in der Gegenwart auf der Stargazer erkennt Picard, dass die Borg-Königin niemand anderes als Agnes Jurati ist. Er bricht die Selbstzerstörung ab; gemeinsam übersteht die Flotte die Entstehung eines Transwarp-Konduits. Zum Schluss bittet Picard Laris um eine zweite Chance.