
„Evil Dead Burn” ist der sechste Kinofilm der Horrorreihe um das Necronomicon und lief am 9. Juli 2026 in den deutschen Kinos an. Inzwischen ist „Evil Dead Burn” auch im Streaming angekommen, in Deutschland seit Mitte Oktober 2026 im Abo bei Netflix. Regie führte der Franzose Sébastien Vaniček, der zuvor mit dem Spinnenhorror Vermines auf sich aufmerksam gemacht hatte.
Handlung
Nach dem Tod ihres Mannes sucht Alice Halt bei ihren Schwiegereltern, der Familie Price, auf deren abgelegenem Familienanwesen. Was als Trauerbesuch beginnt, kippt, als sich einer nach dem anderen in einen Deadite verwandelt – aus dem Familientreffen wird ein Höllentrip.
Der Film spitzt dabei eine Idee zu, die die Reihe seit 1981 trägt: Das eigentliche Grauen sind nicht die Dämonen, sondern die Gesichter, die sie tragen. Wer angegriffen wird, wird von Menschen angegriffen, die er kennt und liebt. Die Schwüre, die man im Leben geleistet hat, gelten hier auch über den Tod hinaus. Sitzenbleiben lohnt sich: Nach dem Abspann folgen noch zwei kurze Szenen.
Besetzung
Die Hauptrolle der Alice Price spielt Souheila Yacoub. Die Familie Price verkörpern Tandi Wright (Susan), Hunter Doohan (Joseph), Erroll Shand (Edgar), Maude Davey (Polly) und George Pullar (William), dazu kommen Luciane Buchanan als Thya und Greta Van Den Brink als Jessica.
Das Drehbuch schrieb Sébastien Vaniček zusammen mit Florent Bernard. Produziert haben Sam Raimi und Rob Tapert über ihre Firma Ghost House Pictures, Bruce Campbell ist wie schon bei „Evil Dead Rise” als ausführender Produzent dabei. In den USA brachte Warner Bros. den Film in die Kinos, in Deutschland Sony Pictures.
Einordnung in die Reihe
„Evil Dead Burn” ist der sechste Film der Marke und knüpft lose an „Evil Dead Rise” an, erzählt aber eine eigenständige Geschichte mit neuen Figuren. Ash Williams spielt keine Rolle, verbindend ist vor allem das Necronomicon. Als Einstieg funktioniert der Film deshalb genauso gut wie jeder andere Teil seit dem Neustart „Evil Dead” von 2013.
Bemerkenswert ist der Schauplatzwechsel als Muster: 1981 die Hütte im Wald, 2023 das Hochhaus in Los Angeles, 2026 das abgelegene Familienanwesen. Die Reihe variiert inzwischen weniger die Handlung als die Frage, wo man einer besessenen Familie am wenigsten entkommen kann.
Wie es weiterging
In Nordamerika startete „Evil Dead Burn” mit 13,7 Millionen Dollar am ersten Wochenende und damit deutlich schwächer als „Evil Dead Rise”. Weltweit hat der Film bis heute rund 72 Millionen Dollar eingespielt, bei einem Produktionsbudget von etwa 20 Millionen. Gerechnet hat er sich also, an die rund 147 Millionen des Vorgängers kommt er aber nicht heran. Die Kritiken fielen gemischt bis positiv aus: Bei Rotten Tomatoes liegt der Film bei 70 Prozent positiven Besprechungen, das US-Kinopublikum vergab bei CinemaScore die Note B. In Deutschland ist er ab 18 Jahren freigegeben und läuft rund 110 Minuten.
In den USA erschien der Film am 4. August 2026 digital und ist seit dem 2. Oktober 2026 bei HBO Max zu sehen, wie Variety berichtete. In Deutschland ist er digital zum Kaufen und Leihen erhältlich und seit Mitte Oktober 2026 im Abo bei Netflix.
Der nächste Film der Reihe steht schon: „Evil Dead Wrath” von Francis Galluppi ist abgedreht und startet in den USA am 7. April 2028. Ein deutscher Termin ist nicht offiziell bestätigt, aber da Kinofilme hierzulande traditionell ein bis zwei Tage vor dem US-Start anlaufen (DE donnerstags, US freitags), wäre das Donnerstag, der 6. April 2028. „Evil Dead Wrath” ist ein Prequel und spielt 1972, also noch vor den Ereignissen von 1981. Ohne Ash Williams geht es dabei weiter: Bruce Campbell erklärte im August 2026 auf X, dass er die Rolle nach „Ash vs Evil Dead” nicht mehr spielen wird.
Die junge Witwe Alice sucht nach dem Tod ihres Mannes Halt bei ihren Schwiegereltern auf deren abgelegenem Anwesen. Nach und nach verwandeln sich die Familienmitglieder in Deadites.
Die Hauptrolle spielt Souheila Yacoub, dazu sind Tandi Wright, Hunter Doohan, Erroll Shand, Maude Davey, George Pullar, Luciane Buchanan und Greta Van Den Brink zu sehen. Regie führte Sébastien Vaniček.
In Deutschland ist der Film seit Mitte Oktober 2026 im Abo bei Netflix verfügbar und digital zum Kaufen oder Leihen erhältlich. In den USA läuft er seit dem 2. Oktober 2026 bei HBO Max.
Nein. Der Film erzählt eine eigenständige Geschichte mit neuen Figuren und setzt kein Vorwissen voraus.
Weltweit rund 72 Millionen Dollar bei etwa 20 Millionen Produktionsbudget. Damit liegt er deutlich hinter „Evil Dead Rise”, der rund 147 Millionen einspielte.
Ja. „Evil Dead Wrath” ist abgedreht und startet in den USA am 7. April 2028. Ein deutscher Kinotermin ist noch nicht offiziell bestätigt.
Trailer
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Besetzung & Stab
- Regie
- Sébastien Vaniček
- Drehbuch
- Florent Bernard, Sébastien Vaniček







