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Evil Dead: Bruce Campbell nennt Fünf-Jahres-Prognose

Evil Dead: Bruce Campbell nennt Fünf-Jahres-Prognose Sony Pictures
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Bruce Campbell hat im Podcast von Adam Carolla erstmals konkrete Zahlen zu seiner Krebserkrankung genannt: eine Fünf-Jahres-Prognose, „mehr oder weniger“. Aufhören will der Evil-Dead-Star deshalb nicht – er tourt gerade mit seinem Regiedebüt.

Bruce Campbell hat im Podcast The Adam Carolla Show erstmals konkrete Zahlen zu seiner Krebserkrankung genannt. Der Schauspieler, der als Ash Williams die ersten drei Evil-Dead-Jahrzehnte geprägt hat, spricht von einer Fünf-Jahres-Prognose – und macht zugleich klar, dass er nicht vorhat, deshalb etwas an seinem Arbeitsplan zu ändern.

Im März 2026 hatte der 68-Jährige seine Diagnose auf X öffentlich gemacht und sie damals als „behandelbar, aber nicht heilbar“ beschrieben. Um welche Krebsart es sich handelt, hat er bis heute nicht gesagt und will es auch weiterhin nicht sagen. Neu ist jetzt der Zeitrahmen.

„Ich bin in einer Fünf-Jahres-Prognose“

„Ich bin in einer Fünf-Jahres-Prognose. Bei der Krebsart, die ich habe, auf die ich nicht eingehen will, ist das derzeit die Ansage“, sagte Campbell in dem Gespräch. Auf die Nachfrage, ob das heiße, ihm blieben fünf Jahre, antwortete er knapp: „Mehr oder weniger.“

Bemerkenswert ist weniger die Zahl als der Ton, in dem er sie vorträgt. Campbell beschreibt, dass er sich bewusst gegen die Recherche entschieden habe: Foren und Selbsthilfegruppen mit Tausenden Betroffenen derselben Diagnose fasse er „nicht mit der Kneifzange“ an. „Ich habe mich ziemlich klar dazu entschieden, damit zu leben und nicht daran zu sterben“, sagte er. Gegenüber Deadline ergänzte er, was ihn an der Krankheit umtreibe, sei nicht sie selbst, sondern das, was sie auslöse – ein Leben wie Whac-A-Mole, bei dem man einen Brandherd lösche, während der nächste schon glimme.

Ein Film über Abschied, gedreht von einem Sterbenden

Der Anlass des Gesprächs war eigentlich ein anderer: Campbell promotet gerade „Ernie & Emma“, seinen ersten Film als Regisseur, Autor, Produzent und Hauptdarsteller in Personalunion. Er spielt darin einen verwitweten Birnenhändler, der die Asche seiner Frau verstreut und sich unterwegs mit seiner Trauer auseinandersetzt.

Die Doppelung ist ihm selbst nicht entgangen. „Es ist eine faszinierende Zeit, einen Film über einen Mann zu haben, der die Asche seiner verstorbenen Frau verstreut – gemacht von einem Mann, der stirbt“, sagte er. Trotzdem ist die Promotion für ihn kein Kraftakt, sondern das Gegenteil: „Ich habe eine Aufgabe. Und wenn ich diesen Film bewerbe, habe ich nichts. Ich bin frei, mental.“ Bis November tourt er mit dem Film durch 18 Kinos der US-Kette Alamo Drafthouse. Ein deutscher Auswertungsweg ist bislang nicht bekannt.

Was das für Evil Dead bedeutet

Für die Reihe selbst ändert die Nachricht wenig – und das ist eine Feststellung, keine Verharmlosung. Campbell hatte im August auf X noch einmal bestätigt, dass er Ash Williams nach „Ash vs Evil Dead” endgültig abgelegt hat; die Gründe nannte er damals selbst und sie hatten mit der Diagnose nichts zu tun. Wir haben seinen Abschied von der Rolle ausführlich eingeordnet.

Als Executive Producer bleibt er der Reihe erhalten. Er stand in dieser Funktion hinter Evil Dead Burn (2026), der in Deutschland am 9. Juli 2026 mit FSK-18-Freigabe in die Kinos kam, und ist auch beim nächsten Teil Evil Dead Wrath (2028) an Bord. Ein deutscher Kinotermin für Wrath steht bislang nicht fest, in den USA ist der 7. April 2028 gesetzt.

Was bleibt, ist die Figur, mit der Campbell 1981 in Sam Raimis „Tanz der Teufel“ anfing und die er über vier Jahrzehnte durch „Armee der Finsternis“ und drei Staffeln „Ash vs Evil Dead” getragen hat. Dass er ausgerechnet jetzt einen leisen Film über Trauer vorlegt statt einer weiteren Kettensägenrunde, wirkt weniger nach Zufall als nach einer bewussten Reihenfolge.

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