Die Mumie 4: Erste Setbilder zeigen Rachel Weisz als Evelyn

Die Mumie 4: Erste Setbilder zeigen Rachel Weisz als Evelyn
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Die Dreharbeiten zu Die Mumie 4 laufen seit Anfang September. Erste Aufnahmen vom Londoner Set zeigen Rachel Weisz nach 25 Jahren wieder als Evelyn O'Connell. Kinostart in Deutschland ist der 14. Oktober 2027.

Die Dreharbeiten zu „Die Mumie 4” laufen – und jetzt gibt es die ersten Bilder vom Set. Aufnahmen aus London zeigen Rachel Weisz erstmals seit 25 Jahren wieder als Evelyn O'Connell, im Kostüm der Abenteuer-Ära. Den Drehstart hatte Brendan Fraser Anfang September selbst verkündet.

Drehstart in London: Die ersten Bilder vom Set

Seit dem Wochenende kursieren Setfotos aus London in den sozialen Netzwerken. Sie zeigen Weisz im zeittypischen Vintage-Kostüm bei den Dreharbeiten – der erste Blick auf die Rückkehr der Ägyptologin, die sie zuletzt 2001 in „Die Mumie kehrt zurück” spielte. Offiziell veröffentlicht hat Universal die Bilder nicht, wer sie aufgenommen hat, geht aus den Posts nicht hervor. Auch Fraser wurde bereits am Londoner Set gesichtet.

Fraser hatte den Drehstart Anfang September selbst bestätigt. Beim Filmfestival in Deauville, wo er mit dem Talent Award ausgezeichnet wurde, entschuldigte er sich im Interview mit Canal+ für seinen schnellen Aufbruch: „Wir fangen Montagmorgen an. Ich muss also schnell aus Deauville weg. Ich muss Montagmorgen bei der Arbeit sein.” Gedreht wird demnach seit dem 7. September.

Für Weisz ist es das erste Mal seit dem zweiten Teil, dass sie in die Rolle zurückkehrt. Im dritten Film, „Die Mumie - Das Grabmal des Drachenkaisers” von 2008, hatte Maria Bello die Figur übernommen – ein Teil, den das Regie-Duo Radio Silence für die neue Geschichte ausklammert. Neben Fraser und Weisz sind mit John Hannah, Oded Fehr und Kevin J. O'Connor drei weitere Stars des Originals von 1999 wieder dabei.

Rückblick: So kam die Reunion zustande

Kneif dich mal kurz, denn das ist kein Fiebertraum aus der Wüste: Es passiert wirklich. Nachdem jahrelang Gerüchte durch das Netz geisterten und wir uns alle gefragt haben, ob Universal den Mut hat, das kultige Franchise von 1999 wiederzubeleben, haben wir jetzt die Gewissheit.

Die Regisseure Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett, besser bekannt als das Kollektiv Radio Silence (verantwortlich für die letzten Scream-Filme und Ready or Not), haben in einem exklusiven Interview mit Entertainment Weekly die Bombe platzen lassen: Brendan Fraser und Rachel Weisz sind an Bord.

Das Traum-Duo ist zurück

Für uns Kinder der 90er und Millennials ist das die Nachricht des Jahres. Die Chemie zwischen Fraser (als Rick O'Connell) und Weisz (als Evelyn Carnahan) war das Herzstück des Originals. Dass Weisz im dritten Teil (Das Grabmal des Drachenkaisers, 2008) durch Maria Bello ersetzt wurde, gilt bis heute als einer der größten Fehler der Reihe. Doch Radio Silence korrigiert diesen Fehltritt nun.

Auf die Frage, ob der ungeliebte dritte Teil für die neue Geschichte als Kanon betrachtet wird, gab Bettinelli-Olpin eine Antwort, die Fans jubeln lassen dürfte: "Nun, Rachel ist in diesem Film dabei." Gillett fügte trocken hinzu: "Das sollte die Frage für dich beantworten." Im Klartext: Wir können Teil 3 getrost vergessen.

Ein Drehbuch mit Herz und Grusel

Das Skript stammt aus der Feder von Dave Coggeshall (Orphan: First Kill). Laut den Regisseuren war genau dieses Drehbuch der Schlüssel, um die beiden Stars zurückzuholen. Es sei nicht nur eine reine Fortsetzung, sondern fange den Geist des Originals perfekt ein.

Es ist einfach wirklich, wirklich wunderschön, gruselig und mitreißend – es ist fantastisch. Ich glaube nicht, dass Brendan und Rachel sich darauf eingelassen hätten, wenn sie das Drehbuch nicht lieben würden. Und was sie gelesen haben, hat ihnen wirklich gefallen. Es ist ein gutes Skript. Es wird Spaß machen, das zu drehen.

Das "Bisexual Awakening" einer Generation

Besonders sympathisch: Tyler Gillett ist sich des massiven Kultstatus im Internet absolut bewusst. Er sprach sogar offen über die Memes, die Die Mumie als das "bisexuelle Erwachen" einer ganzen Generation bezeichnen. Selbst im Krankenhaus wurde er von einer Krankenschwester darauf angesprochen, was für einen Einfluss der Film auf ihr Leben hatte.

"Dass wir jetzt ein weiteres, wahrhaft wunderbares Franchise erben dürfen, ist uns absolut bewusst", so Gillett. "Wir sind einfach so demütig und dankbar, dass wir weitermachen dürfen."

Wer diesmal der Gegenspieler der O'Connells wird, verrät Universal noch nicht. Wir halten die Augen offen nach Imhotep ... oder was auch immer dieses Mal aus dem Sand steigt.

Update vom 5. August 2026: Zwei weitere Original-Stars an Bord

Gut fünf Monate nach der Bestätigung von Brendan Fraser und Rachel Weisz wächst das Wiedersehen mit dem Ensemble von 1999 weiter. Wie Deadline am 4. August 2026 exklusiv berichtete, haben Kevin J. O'Connor und Oded Fehr ihre Verträge für den vierten Teil unterschrieben. Beide gaben ihr Franchise-Debüt im Original von Stephen Sommers.

O'Connor spielte damals Beni Gabor, den zwielichtigen Ex-Kameraden von Frasers Rick O'Connell aus der Fremdenlegion, der aus reiner Geldgier zum Diener des wiedererweckten Hohepriesters Imhotep überläuft. Fehr verkörperte Ardeth Bay, den Anführer der Medjai – jener geheimen Gemeinschaft aus Elitekriegern, die Ägypten vor dem untoten Fluch schützt. Fehr war 2001 in Die Mumie kehrt zurück erneut dabei; Benis Rückkehr wirft dagegen Fragen auf, denn die Figur überlebte das Finale von 1999 nicht. Wie das erzählerisch aufgelöst wird, hält Universal bislang unter Verschluss.

Numan Acar neu im Cast – und ein fixer Kinostart

Neben den Rückkehrern verpflichtet Universal auch frisches Personal: Der türkisch-deutsche Schauspieler Numan Acar, einem größeren Publikum durch Homeland, Aladdin und zuletzt Young Sherlock bekannt, übernimmt eine bislang geheim gehaltene Rolle. Kurz zuvor war bereits Michael Johnston (Obsession) zum Ensemble gestoßen.

Damit stehen fünf Namen aus der Original-Ära fest: Fraser als Rick O'Connell, Weisz als Evelyn Carnahan, John Hannah als deren Bruder Jonathan sowie O'Connor und Fehr. Hinter der Kamera bleibt es beim Regie-Duo Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett, das Drehbuch stammt von David Coggeshall. Universal hat den Film in den USA fest auf den 15. Oktober 2027 gesetzt – in Deutschland läuft er dem üblichen Donnerstagsstart folgend ab dem 14. Oktober 2027 im Kino.

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