Kino / Horror

TIFF-Horrorhit „River“: Universal startet den Blumhouse-Slasher im Januar

Der gefeierte Slasher vom Filmfestival in Toronto hat einen US-Kinotermin: Universal bringt „River“ mit Jane Levy und Jessica Rothe am 15. Januar 2027 ins Kino. Ein deutscher Start steht noch aus.

Oliver Trebes Von Oliver Trebes · 02.10.2026 ·3 Min. Lesezeit
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TIFF-Horrorhit „River“: Universal startet den Blumhouse-Slasher im Januar
Blumhouse

Der gefeierte Slasher vom Filmfestival in Toronto hat einen Kinotermin: Universal bringt „River” am Freitag, dem 15. Januar 2027, in die US-Kinos. Das berichtet Deadline. Der Film eröffnet damit das Horrorjahr 2027 für Blumhouse Atomic Monster, das ihn gemeinsam mit Universal im September aus der Midnight-Madness-Reihe des TIFF gekauft hat – für rund zehn Millionen Dollar. Ein deutscher Starttermin steht noch nicht fest.

Der Termin ist kein Zufall. Universal hatte das Wochenende um den Martin-Luther-King-Feiertag bereits für einen Blumhouse-Film reserviert und besetzt es jetzt mit dem Festivalerfolg. Bei der Kritik kommt „River” derzeit auf 94 Prozent positive Besprechungen bei Rotten Tomatoes.

Worum es in „River” geht

Drei Geschwister, die sich auseinandergelebt haben, kommen nach dem Tod ihres Vaters in ihrer Heimatstadt wieder zusammen. Sie wollen seine Asche an seinem Lieblingsplatz verstreuen, einer abgelegenen Stelle an einem Fluss. Die Bootsfahrt dorthin kippt zum Albtraum: Der Motor fällt aus, das Handynetz ist weg, und vom Ufer aus beobachten zwei unheimliche Gestalten die Gestrandeten.

Die Geschwister spielen Jane Levy, Jessica Rothe und Max Mattern. Levy ist Horrorfans aus dem Evil-Dead-Remake von 2013 und aus „Don't Breathe” bekannt – für den dritten Teil ist sie gerade zurückgekehrt. Rothe wurde mit „Happy Deathday” zum Genre-Gesicht. Außerdem spielt Dane DiLiegro mit, der im Predator-Ableger Prey (2022) zu sehen war.

Buch und Regie stammen von Joshua Giuliano, für den „River” das Regiedebüt ist. Gedreht wurde größtenteils auf dem Wasser – nach Angaben von Cast und Regisseur unter Bedingungen, die das Team an seine Grenzen brachten. Er habe bewusst einen schnörkellosen Slasher drehen wollen, der sich auf die Grundelemente des Genres und auf das Thema Tod konzentriert, sagte Giuliano zum Festivalstart Variety.

Wer hinter dem Film steht

Produziert haben die Indie-Firma IFC und der Horror-Streamer Shudder, bevor Blumhouse Atomic Monster und Universal zugriffen. Als Produzenten sind Steven Schneider von Spooky Pictures sowie Nick Antosca und Alex Hedlund von Eat the Cat genannt, als ausführender Produzent unter anderem Jason Blum.

Ein Festivalkauf als Januarstart hat bei Blumhouse Tradition – mit gemischter Bilanz. „M3GAN” wurde 2023 zum Überraschungshit, das Remake Wolf Man (2025) blieb im Januar weit hinter den Erwartungen. Den größten Coup landete das Studio zuletzt ebenfalls mit einem TIFF-Kauf: Der Horrorfilm Obsession spielte in diesem Sommer weltweit rund 519 Millionen Dollar ein. Ob „River” daran anknüpfen kann, wird sich im Januar zeigen.

Harte Konkurrenz am Startwochenende

Leicht wird der Start nicht. Am selben Tag laufen in den USA auch die Fantasy-Verfilmung „Children of Blood and Bone” von Gina Prince-Bythewood, die Actionfortsetzung „The Beekeeper 2” mit Jason Statham und die Familienkomödie „Fing!” von Taika Waititi an.

Für Deutschland gibt es bislang weder einen Verleih noch einen Termin. Der US-Start im Januar macht einen Kinostart hierzulande Anfang 2027 möglich, angekündigt ist er aber nicht.

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