Star Wars: Starfighter – Ryan Gosling spielt Kade Auberon

Star Wars: Starfighter – Ryan Gosling spielt Kade Auberon Disney
scifiscene.de bei Google bevorzugen

Auf der D23 stand Ryan Gosling erstmals als Star-Wars-Hauptdarsteller auf der Bühne. Seine Figur heißt Kade Auberon, der komplette Cast steht – und einen ersten Blick auf den Film bekam nur das Publikum im Saal.

Ryan Gosling hat auf der D23 in Anaheim zum ersten Mal als Star-Wars-Hauptdarsteller auf der Bühne gestanden – und dabei mehr verraten, als vor dem Wochenende zu erwarten war. Seine Figur in „Star Wars: Starfighter” hat einen Namen: Kade Auberon. Dazu nannte Lucasfilm die offizielle Inhaltsangabe und bestätigte den vollständigen Cast.

Was das Publikum im Saal außerdem zu sehen bekam, sollte genau dort bleiben: Beim Disney Studio Showcase lief ein exklusiver First Look, den Lucasfilm nicht veröffentlicht hat. Für alle anderen gab es stattdessen ein Poster – und binnen Stunden eine abgefilmte Kopie des Teasers, gegen die Disney seither vorgeht.

Kade Auberon: ein Außenseiter und das schnellste Schiff der Galaxis

Gosling wechselte auf der Bühne in eine Jacke, die von seiner Rolle inspiriert ist und auf dem Rücken ein umgedrehtes Symbol seiner Figur trägt. „Kade ist ein Typ von der falschen Seite der Galaxis, dessen Schicksal mit dem schnellsten Sternjäger verknüpft ist, der je gebaut wurde”, sagte er über den Charakter, bevor der First Look lief.

Die offizielle Inhaltsangabe bleibt bewusst knapp: Ein zynischer Einzelgänger wird mit seiner rätselhaften Vergangenheit konfrontiert und in ein gefährliches Abenteuer quer durch die Galaxis geworfen, das ihn auf Kollisionskurs mit seiner Bestimmung bringt. Lucasfilm führt den Film weiterhin ausdrücklich als eigenständiges Abenteuer und nicht als Fortsetzung; bekannt war bereits, dass die Handlung rund fünf Jahre nach den Sequels ansetzt.

Für Ryan Gosling hatte der Auftritt noch eine zweite Ebene. Vor seiner Filmkarriere gehörte er zum Mickey Mouse Club, und passend dazu lief ein altes Videoschnipsel aus dieser Zeit. „Ich verdanke Disney eine Menge”, sagte er. Hätte man damals nicht weit und breit gesucht und wäre in seine Heimatstadt gekommen, wäre er heute nicht hier – und nun, 30 Jahre später, sei er zurück.

Der Cast steht komplett

Neben Gosling als Kade Auberon nannte Lucasfilm die vollständige Besetzung: Flynn Gray, Matt Smith, Mia Goth, Aaron Pierre, Simon Bird, Jamael Westman, Daniel Ings und Amy Adams. Damit ist zum ersten Mal offiziell, wer alles vor der Kamera steht – bislang waren einzelne Namen nur über Berichte und ein erstes Setfoto bekannt.

Regie führt Shawn Levy, der den Film gemeinsam mit Kathleen Kennedy produziert. Als ausführende Produzenten sind Gosling, Dan Levine, Mary McLaglen und Josh McLaglen gelistet, das Drehbuch stammt von Jonathan Tropper. „Diese Star-Wars-Geschichte ist fest in ihren Figuren verwurzelt”, sagte Levy über den Ensemble-Ansatz, eingebettet in ein Abenteuer voller Humor, Gefahr und Spektakel.

Der Starttermin ist eine Ansage

Levy machte auf der Bühne deutlich, warum ihm das Datum wichtig ist: Es sei ihm eine große Ehre, den Film an demselben Wochenende herauszubringen, an dem der Originalfilm 50 Jahre zuvor angelaufen sei. „Star Wars: Starfighter” startet am 28. Mai 2027 in den US-Kinos; ein abweichender deutscher Termin liegt bislang nicht vor.

Inhaltlich verortet Levy den Film in einer Zeit, die man in Star Wars so noch nie gesehen habe. Als Einflüsse nannte er dieselbe amerikanische Autokultur, die schon George Lucas geprägt hatte, dazu Filme wie „Die Outsider” und Lucas’ eigenen „American Graffiti”. Die Themen des Films seien Hoffnung, Familie und Abenteuer – also genau die, die Star Wars von Anfang an getragen haben.

Ein Poster von 1977 – und ein Teaser, den es nicht geben soll

Veröffentlicht hat Lucasfilm nur das Poster, und das ist eine bewusste Setzung: Es trägt den Star-Wars-Schriftzug des Kinoplakats von 1977, der seit „Das Imperium schlägt zurück” von 1980 auf keinem offiziellen Filmplakat mehr zu sehen war. Zum 50. Jubiläum im Startjahr 2027 ist das mehr als eine Design-Laune.

Der Teaser dagegen blieb offiziell im Saal – blieb es aber faktisch nicht. Besucher filmten ihn ab und luden ihn hoch; Disney reagierte mit Urheberrechts-Beschwerden und ließ die meisten Kopien entfernen. Beschrieben wird darin, wie Kade Auberon eine Plane von einem stillgelegten imperialen Schiff zieht, das er als das schnellste der Galaxis bezeichnet, gefolgt von einer Montage mit einem Titeldesign im Stil der Achtziger. Wann ein offizieller Teaser online geht, hat Lucasfilm nicht gesagt – der nächste naheliegende Anlass wäre der Kinostart von „Avengers: Doomsday” im Dezember.

Alles andere, was auf der Messe angekündigt wurde, findest du in unserer Übersicht zur D23 2026. Und 2027 wird ohnehin zum Jubiläumsjahr – im Januar startet „Ahsoka” mit Staffel 2 auf Disney+, im Mai folgt der nächste Kinofilm, und der erste Film wird 50 Jahre alt.

Bei Google bevorzugen scifiscene.de bei Google bevorzugen Lege uns als bevorzugte Quelle fest – und sieh unsere Sci-Fi-News bei Google-Suchen ganz oben. Jetzt bevorzugen

Darum geht's