Nicholas Hoult

Silas in „Equals - Euch gehört die Zukunft"

Geboren
07.12.1989 · 36 Jahre
Geburtsort
Wokingham, England, UK
Nationalität
Britisch
Bekannt aus
Equals - Euch gehört die Zukunft, Young Ones, Mad Max: Fury Road
Aktiv seit
2010

Biografie

Seit 2025 ist Nicholas Hoult das Gesicht von Lex Luthor: In James Gunns „Superman” spielt er den Tech-Milliardär, der Superman aus Neid vernichten will, und am 8. Juli 2027 kehrt er in „Man of Tomorrow” zurück – dann als Partner wider Willen an der Seite des Mannes, den er gerade noch erledigen wollte. Der Film ist seit Ende August 2026 abgedreht und liegt im Schnitt.

Bemerkenswert ist der Seitenwechsel dahinter: Bevor Hoult zum bekanntesten Schurken des DC-Universums wurde, war er vier Filme lang ein X-Man. Als Hank McCoy alias Beast gehörte er ab 2011 zur Prequel-Riege von Marvels Mutanten, dazwischen liegen Rollen wie Nux in „Mad Max: Fury Road” und der Vampirdiener in Renfield (2023). Sein nächster Kinofilm läuft sogar noch vor dem DC-Einsatz an: der Heist-Thriller How to Rob a Bank, ab dem 12. November 2026 in den deutschen Kinos.

Auf einen Blick

Wer ist Nicholas Hoult? Britischer Schauspieler, geboren am 7. Dezember 1989, bekannt aus dem Superheldenkino beider großer Comic-Verlage.

Welche Rolle spielt er bei DC? Lex Luthor im DC Universe von James Gunn – zuerst in „Superman”, als Nächstes in „Man of Tomorrow” (Kinostart in Deutschland am 8. Juli 2027).

Was war seine Marvel-Rolle? Hank McCoy alias Beast in vier X-Men-Filmen zwischen 2011 und 2019.

Welche Genre-Rollen kommen dazu? Nux in „Mad Max: Fury Road” (2015), der Zombie R in Warm Bodies (2013), die Titelrolle in Renfield (2023) und Thomas Hutter in Nosferatu (2024).

Was kommt als Nächstes? Der Heist-Thriller How to Rob a Bank, ab dem 12. November 2026 in den deutschen Kinos.

Wie alt ist er? 36 Jahre; am 7. Dezember 2026 wird er 37.

Lex Luthor: Hoults zweites Leben im Superheldenkino

Für das neue DC-Universum hatte Hoult zunächst als Superman vorgesprochen. Die Rolle ging an David Corenswet, Ende 2023 wurde Hoult stattdessen als Lex Luthor bestätigt – und bekam damit die Figur, die das Franchise trägt, wenn der Held gerade nicht fliegt. Seine Lesart ist kein kühler Strippenzieher, sondern ein wütender, von Neid getriebener Unternehmer. „Superman” kam am 10. Juli 2025 in die deutschen Kinos, spielte weltweit rund 618 Millionen Dollar ein und endet damit, dass Luthor im Gefängnis sitzt. Alle zwölf Darsteller der Figur stehen in unserer Übersicht zu den Lex-Luthor-Schauspielern.

Genau dort setzt „Man of Tomorrow” an: Superman muss sich mit seinem Erzfeind verbünden, um den Außerirdischen Brainiac aufzuhalten, den der deutsche Schauspieler Lars Eidinger spielt. Gedreht wurde von April bis Ende August 2026, der deutsche Kinostart ist der 8. Juli 2027, der amerikanische einen Tag später. Gunn selbst hat den Film ebenso sehr einen Lex- wie einen Superman-Film genannt, und Nathan Fillion sagte im September dem Hollywood Reporter, man werde diesmal mehr darüber erfahren, wer Lex Luthor eigentlich ist. Inzwischen liegt der Film im Schnitt, während Gunn schon am nächsten Drehbuch schreibt. Die weiteren Termine des DCU stehen in unserer Übersicht der DC-Starttermine.

Vier Filme als Beast: die Fox-Jahre bei den X-Men

Hoults Einstieg ins Superheldenkino liegt fünfzehn Jahre zurück. In „X-Men: Erste Entscheidung” spielt er 2011 den jungen Hank McCoy, einen Erfinder, der an einem Mittel gegen seine auffällig großen Füße arbeitet – und damit erst recht die volle Mutation auslöst. Dass der Versuch, nicht aufzufallen, ihn unübersehbar macht, ist die Pointe der Figur, und Hoult hat sie über drei weitere Filme getragen: „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit” (2014), „X-Men: Apocalypse” (2016) und „X-Men: Dark Phoenix” (2019). Aus dem schüchternen Laborkopf wurde darin ein Anführer auf Zeit.

Den älteren Hank McCoy spielte vor und nach ihm Kelsey Grammer, der die Figur inzwischen ins MCU mitnimmt: Am 16. Dezember 2026 ist er in „Avengers: Doomsday” als Beast zu sehen. Hoult ist dem Mutanten-Kino damit nicht untreu geworden, sondern dem Verlag – seine Superheldenrolle liegt seit 2025 bei der Konkurrenz. Welche Mutantenfilme in welcher Reihenfolge zusammengehören, klärt unsere X-Men-Reihenfolge.

Von „About a Boy” zu Mad Max und Nosferatu

Bekannt wurde Hoult als Kind: 2002 spielte er mit zwölf Jahren den eigenbrötlerischen Marcus neben Hugh Grant in „About a Boy”, fünf Jahre später den Tony Stonem in der britischen Jugendserie Skins. Der Übergang vom Kinderdarsteller zum erwachsenen Hauptdarsteller gelang ihm über auffällig unterschiedliche Stoffe – vom Historiendrama The Favourite (2018) bis zur Hauptrolle in Clint Eastwoods Gerichtsdrama Juror #2 (2024).

Im Genre ist seine Spannweite besonders gut zu sehen. 2013 spielte er den Zombie R in Warm Bodies, 2015 den sterbenden Kriegsjungen Nux in „Mad Max: Fury Road”, 2023 die Titelrolle in Renfield, dem gequälten Diener von Nicolas Cages Dracula – einem der Ausläufer von Universals gescheitertem Dark Universe. 2024 kam Robert Eggers' Nosferatu dazu, in dem Hoult den Immobilienmakler Thomas Hutter spielt. Für die Serie The Great war er zweimal für einen Golden Globe und 2022 für einen Emmy nominiert.

Wie es weitergeht

Der nächste Film mit Hoult kommt noch in diesem Jahr: How to Rob a Bank von Regisseur David Leitch startet am 12. November 2026 in den deutschen Kinos, einen Tag vor dem US-Start. Hoult spielt darin Ryan, einen Bankräuber aus einer Gruppe, die ihre Überfälle auf Social Media dokumentiert und sich damit die Polizei auf den Hals holt; zur Besetzung gehören außerdem Zoë Kravitz, Pete Davidson und John C. Reilly. Der Film ist in Deutschland ab 12 Jahren freigegeben und läuft gut zwei Stunden.

Danach wartet ein Projekt ohne Termin: Tom Ford verfilmt Anne Rices Roman Cry to Heaven, angesiedelt im Italien des 18. Jahrhunderts, und hat Hoult nach Informationen von Deadline für ein Ensemble verpflichtet, zu dem unter anderem Aaron Taylor-Johnson, Colin Firth, Paul Bettany und Adele in ihrer ersten Filmrolle gehören. Eine Rolle hat Hoult 2026 dagegen wieder abgegeben: Im August war er zwei Wochen lang als Gilderoy Lockhart in der zweiten Staffel der HBO-Serie „Harry Potter” besetzt, dann übernahm Kit Harington die Figur – laut Deadline, weil sich die Termine nicht vereinbaren ließen.

Nicholas Hoult. Er spielt Lex Luthor in „Superman” von James Gunn und kehrt in der Fortsetzung „Man of Tomorrow” zurück, die am 8. Juli 2027 in die deutschen Kinos kommt.

Vier: „X-Men: Erste Entscheidung” (2011), „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit” (2014), „X-Men: Apocalypse” (2016) und „X-Men: Dark Phoenix” (2019). In allen vier Filmen spielt er Hank McCoy alias Beast.

Nicholas Hoult wurde am 7. Dezember 1989 geboren und ist damit 36 Jahre alt. Am 7. Dezember 2026 wird er 37.

Nein. Er war im August 2026 kurzzeitig als Gilderoy Lockhart für die zweite Staffel der HBO-Serie besetzt, gab die Rolle aber nach zwei Wochen wieder ab. Lockhart spielt nun Kit Harington.

Der Heist-Thriller How to Rob a Bank von David Leitch, der am 12. November 2026 in den deutschen Kinos startet. Danach folgt am 8. Juli 2027 „Man of Tomorrow”.

Zuletzt aktualisiert am 13.10.2026

Filmografie

JahrTitelRolle
2027Man of TomorrowLex Luthor
2025SupermanLex Luthor
2019X-Men: Dark PhoenixHank McCoy / Beast
2018Deadpool: Es war einmal ein DeadpoolHank McCoy / Beast (uncredited)
2018Deadpool 2Beast (uncredited)
2016X-Men: ApocalypseHank McCoy / Beast
2015Mad Max: Fury RoadNux
2015Equals - Euch gehört die ZukunftSilas
2014Young OnesFlem Lever
2014X-Men: Zukunft ist VergangenheitHank / Beast
2013Jack and the GiantsJack
2011X-Men: Erste EntscheidungHank / Beast
2010Kampf der TitanenEusebios

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