Shia LaBeouf

Sam Witwicky in „Transformers 3"

Geboren
11.06.1986 · 40 Jahre
Geburtsort
Los Angeles, California, USA
Nationalität
Amerikanisch
Bekannt aus
Transformers 3, Transformers - Die Rache, Transformers
Aktiv seit
2004

Biografie

Wenn der achte Transformers-Realfilm entsteht, fehlt ein Name, der die Reihe einmal getragen hat: Shia LaBeouf. Steven Spielberg verantwortet bei dem Projekt alle kreativen Belange, Michael Bay ist als Regisseur im Gespräch – der Schauspieler, der Sam Witwicky in den ersten drei Teilen spielte, kehrt laut TheWrap aber nicht zurück. Damit endet auf dem Papier eine Verbindung, die 2007 begann und die Figur Sam zum menschlichen Ankerpunkt einer Maschinen-Saga machte.

LaBeouf, Jahrgang 1986, ist dabei viel mehr als der Junge mit dem gelben Camaro. Er kam über den Disney Channel ins Geschäft, stand noch vor seinem 20. Geburtstag neben Keanu Reeves vor der Kamera und drehte danach innerhalb von zwei Jahren gleich drei Großproduktionen. Wer seine Filmografie durchgeht, findet ein paar sehr laute Blockbuster-Jahre, einen deutlichen Bruch und eine zweite Karriere, die seither mit kleineren, härteren Rollen weiterläuft. Für Genre-Fans bleibt er trotzdem zuerst eines: das Gesicht der ersten „Transformers”-Trilogie.

Auf einen Blick

Wer ist Shia LaBeouf? Ein US-amerikanischer Schauspieler, Jahrgang 1986, bekannt als Sam Witwicky aus der ersten „Transformers”-Trilogie.

Wie viele „Transformers”-Filme hat er gedreht? Drei: „Transformers” (2007), „Transformers - Die Rache” (2009) und „Transformers 3” (2011).

Welche Genre-Rollen hat er noch? Chas Kramer in „Constantine”, Mutt Williams in „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels” und die Doppelrolle im Technik-Thriller Eagle Eye (2008).

Ist er beim achten Transformers-Film dabei? Nein. Seine Rückkehr ist ausgeschlossen, während Besetzungsfragen sonst noch offen sind.

Woran arbeitet er aktuell? An den Spielfilmen The Rooster Prince und God of the Rodeo – beide liegen außerhalb von Science-Fiction und Fantasy.

Vom Kinderstar zum Blockbuster-Gesicht

LaBeoufs Karriere beginnt nicht im Kino, sondern im Nachmittagsprogramm: Von 2000 bis 2003 spielte er in der Disney-Channel-Serie Even Stevens den Chaoten Louis Stevens und bekam dafür einen Daytime Emmy. Das ist der klassische Disney-Weg – nur dass er ihn ungewöhnlich schnell verließ. Schon 2005 stand er in einer DC-Verfilmung vor der Kamera, und zwar in einer Rolle, die Fans bis heute mit ihm verbinden.

In „Constantine” spielte er Chas Kramer, den Fahrer und Lehrling des Dämonenjägers John Constantine an der Seite von Keanu Reeves. Zwei Jahre später folgte mit dem Thriller Disturbia (2007) seine erste tragende Hauptrolle in einem Kinofilm – ein Hitchcock-Update für ein junges Publikum, das an den Kinokassen für seine Verhältnisse überraschend gut lief. Von da an war er für die Studios kein Nachwuchs mehr, sondern eine Besetzungsoption für das große Sommerkino.

Sam Witwicky: drei Filme, eine Trilogie

Im Sommer 2007 startete „Transformers”, und LaBeouf war der Mensch, durch dessen Augen das Publikum die Kämpfe der Autobots und Decepticons sah. Seine Figur Sam Witwicky kauft bei einem Autohändler einen klapprigen Camaro, der sich als Bumblebee entpuppt – eine Prämisse, die bewusst klein anfängt und sich dann ins Gigantische ausweitet. Die komplette Reihenfolge der Reihe findest du in unserem Überblick zu den Transformers-Filmen.

Es blieben drei Filme: „Transformers - Die Rache” (2009) und „Transformers 3” (2011) schlossen seinen Handlungsbogen ab. Danach stellte Paramount die Reihe um – „Transformers: Ära des Untergangs” (2014) begann mit neuer Besetzung, „Bumblebee” (2018) erzählte eine Vorgeschichte, und „Transformers: Aufstieg der Bestien” (2023) setzte erneut neu an. Sam Witwicky kam in keinem dieser Filme mehr vor, und genau deshalb war seine Rückkehr immer wieder Gegenstand von Spekulationen.

Zwischen Spielberg-Produktion und Autorenkino

2008 war LaBeoufs lautestes Jahr. Er spielte Mutt Williams, den Sohn von Harrison Fords Archäologen, in „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels” – bis heute der Teil der Reihe, bei dem sich die Fangemeinde am wenigsten einig ist. Im selben Jahr trug er den Technik-Thriller Eagle Eye, in dem ein allwissendes Überwachungssystem zwei Fremde fernsteuert. Beide Filme entstanden unter Beteiligung von Steven Spielberg, mit dem er damals an drei Projekten zugleich arbeitete.

Danach drehte er die Richtung bewusst um. In dem Kriegsdrama Fury (2014, deutscher Titel Herz aus Stahl) spielte er einen Panzerschützen neben Brad Pitt, 2019 verarbeitete er in Honey Boy seine eigene Kindheit – nach einem Drehbuch, das er selbst geschrieben hat und in dem er seinen Vater spielt. 2024 war er als Clodio Pulcher in Francis Ford Coppolas „Megalopolis” zu sehen. Das ist kein Genre-Kino mehr, erklärt aber, warum er seit über zehn Jahren keine Franchise-Hauptrolle mehr übernommen hat.

Wie es weitergeht

Der aktuelle Stand bei „Transformers” ist eindeutig: Spielberg übernimmt beim achten Realfilm die kreative Leitung, Michael Bay verhandelt über die Regie, das Drehbuch stammt von Jason Fuchs – und eine Besetzung gibt es noch nicht. Die einzige Personalie, die feststeht, ist eine Absage: LaBeouf kehrt nicht zurück. Alle Einzelheiten dazu stehen in unserer Meldung zu Spielberg und Bay beim achten Transformers-Film.

Seine nächsten Projekte liegen weit weg von Science-Fiction. Für das Drama The Rooster Prince, das Regiedebüt von Josh Penn Soskin, stand er bereits vor der Kamera; außerdem übernimmt er laut Deadline die Hauptrolle in dem Krimi God of the Rodeo, den Rosalind Ross schreibt und inszeniert und in dem auch Snoop Dogg mitspielt. Ein Starttermin ist für keines der beiden Projekte bekannt, ein neues Genre-Engagement bislang nicht angekündigt.

Nein. Steven Spielberg verantwortet beim achten Realfilm die kreativen Belange und Michael Bay ist als Regisseur im Gespräch, eine Rückkehr von LaBeouf als Sam Witwicky ist dagegen ausgeschlossen. Eine Besetzung hat Paramount noch nicht bekannt gegeben.

In den ersten drei Teilen: „Transformers” (2007), „Transformers - Die Rache” (2009) und „Transformers 3” (2011). Ab „Transformers: Ära des Untergangs” (2014) führte die Reihe seine Figur Sam Witwicky nicht mehr weiter.

Er spielt Chas Kramer, den Fahrer und Schüler des Exorzisten John Constantine. Neben ihm und Keanu Reeves waren in „Constantine” (2005) unter anderem Rachel Weisz und Tilda Swinton zu sehen.

Er wurde im Juni 1986 geboren. Als er 2007 die Hauptrolle in „Transformers” übernahm, war er also 21 Jahre alt.

Er arbeitet überwiegend in kleineren Produktionen und im Autorenkino. Zuletzt drehte er das Drama The Rooster Prince, angekündigt ist zudem der Krimi God of the Rodeo mit Snoop Dogg. Franchise-Hauptrollen hat er seit „Transformers 3” nicht mehr übernommen.

Zuletzt aktualisiert am 07.10.2026

Filmografie

JahrTitelRolle
2011Transformers 3Sam Witwicky
2009Transformers - Die RacheSam Witwicky
2008Indiana Jones und das Königreich des KristallschädelsMutt Williams
2007TransformersSam Witwicky
2005ConstantineChas Kramer
2004I, RobotFarber

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