„Der Morgen“ ist ganz und gar Epilog – eine nachdenkliche Coda, die auf die verheerenden Ereignisse der Vorepisode folgt. Der Schlamm des Turniers ist weggewaschen, doch die politische Landkarte von Westeros hat sich unwiderruflich verschoben.
Zwar setzte sich Dunk im Zweikampf gegen Aerion durch, doch der Sieg forderte einen hohen Preis: Baelor Targaryen kam ums Leben – erschlagen ausgerechnet von seinem eigenen Bruder Maekar Targaryen.
Baelors Tod treibt Dunk zurück auf die Straßen, die er einst mit Ser Arlan bereist hat, statt in Maekars Dienst zu treten. Er schlägt damit alles aus, was er eigentlich anstreben sollte – einen festen Herrn, eine gesicherte Zukunft, einen Knappen, den er nach seinem Vorbild formen könnte. Nebenbei nimmt Raymun eine Braut namens Rowan zur Frau, die er heiraten muss, nachdem sie ihm eröffnet hat, schwanger zu sein – ein Kind, das der naive Raymun für sein eigenes hält.
Am Ende taucht Egg auf und erklärt: „Mein Vater sagt, ich soll Euch dienen.“ Voller Stolz erhebt sich Dunk und überlässt Egg sein Pferd Kastanie. Ein Stinger nach dem Abspann enthüllt allerdings, dass Maekar Egg diese Erlaubnis gar nicht erteilt hat – und außer sich ist, weil sein Sohn erneut verschwunden ist.