DC Filme und Serien 2026 bis 2028: Alle DCU-Starttermine
Der komplette DCU-Kalender: „Clayface“ im Oktober 2026, „Man of Tomorrow“ im Juli 2027, dazu alle bestätigten Projekte ohne Termin — und die Liste der DC-Projekte, die es nicht geschafft haben.
Das DC Universe von James Gunn und Peter Safran plant kürzer als die Konkurrenz. Fest terminiert sind derzeit genau zwei Kinofilme und zwei Animationsserien; alles andere steht ohne Datum in der Pipeline oder ist wieder aus ihr verschwunden. Auf dieser Seite findest du alle bestätigten DCU-Starttermine, alle bestätigten Projekte ohne Termin und die Liste dessen, was gestorben ist. Sie wird fortgeschrieben, sobald DC Studios etwas ankündigt, verschiebt oder streicht.
Auf einen Blick
Was kommt 2026 noch? Ein Titel. „Clayface” läuft am 22. Oktober 2026 in den deutschen Kinos an, einen Tag vor dem US-Start.
Was kommt 2027? „Man of Tomorrow” am 8. Juli im Kino, dazu die zweite Staffel von Creature Commandos und die Animationsserie Mister Miracle — beide für 2027 angekündigt, beide ohne Tagesdatum.
Was kommt 2028? Im DCU bislang nichts mit Datum. Die beiden 2028er-Termine im DC-Kalender — „The Batman: Part II” und „Dynamic Duo” — laufen unter Elseworlds und gehören nicht zum DCU.
Wie viele Projekte haben keinen Termin? Mindestens zwölf, darunter „The Brave and the Bold”, „Swamp Thing”, der Wonder-Woman-Film und die Serie Booster Gold.
Stand dieser Seite: 23. September 2026.
Alle bestätigten DCU-Starttermine
Diese beiden Übersichten zeigen alles, was DC Studios mit festem Datum angekündigt hat — und was vom ersten Kapitel Chapter One: Gods and Monsters bereits gelaufen ist. Projekte ohne Termin stehen weiter unten in einem eigenen Abschnitt.
Kinofilme
| Datum | Film | Anmerkung |
|---|---|---|
| 10. Juli 2025 | Superman | bereits gelaufen, deutscher Start |
| 25. Juni 2026 | Supergirl | bereits gelaufen, deutscher Start |
| 22. Oktober 2026 | Clayface | deutscher Start, USA einen Tag später |
| 8. Juli 2027 | Man of Tomorrow | deutscher Start, USA am 9. Juli |
Serien
| Datum | Serie | Wo |
|---|---|---|
| 5. Dezember 2024 | Creature Commandos, Staffel 1 | HBO Max, bereits gelaufen |
| 22. August 2025 | Peacemaker, Staffel 2 | RTL+, bereits gelaufen |
| 17. August 2026 | Lanterns, Staffel 1 | HBO Max, Finale am 4. Oktober 2026 |
| 2027 | Creature Commandos, Staffel 2 | HBO Max, kein Tagesdatum |
| 2027 | Mister Miracle | HBO Max, kein Tagesdatum |
Zum Vergleich: Der Marvel-Kalender ist bis Ende 2028 durchgeplant und hält für 2029 schon Plätze frei. Wo die DCU-Filme in der Reihenfolge stehen, zeigt unsere Übersicht der DCU-Filme; die laufenden Serien sammelt die Übersicht der DCU-Serien.
DCU 2026: Clayface schließt das Jahr ab
2026 war das bislang vollste DCU-Jahr — und das erste, in dem das Universum einen echten Rückschlag einstecken musste.
Clayface, ab 22. Oktober 2026 im Kino
Der letzte DCU-Start des Jahres ist zugleich der ungewöhnlichste. „Clayface” ist Body-Horror im Stil von David Cronenberg, Regie führt James Watkins, das Drehbuch stammt von Mike Flanagan und Hossein Amini. Tom Rhys Harries spielt Matt Hagen, an seiner Seite Naomi Ackie als Dr. Caitlin Bates, dazu Max Minghella, David Dencik und Eddie Marsan. Der Film war ursprünglich für den 11. September 2026 angesetzt und wurde im Februar 2026 auf Ende Oktober verschoben — passend zur Halloween-Saison. Der deutsche Start liegt auf dem 22. Oktober, der US-Start auf dem 23. Oktober.
Was 2026 schon gelaufen ist
„Supergirl” mit Milly Alcock als Kara Zor-El startete am 25. Juni und blieb hinter den Erwartungen zurück; seit dem 10. September 2026 läuft der Film bei HBO Max. DC-Chef Peter Safran hat den enttäuschenden Kinostart öffentlich eingeräumt und zugleich erklärt, am langfristigen Plan ändere sich nichts. Seit dem 17. August läuft außerdem „Lanterns” auf HBO Max, die Green-Lantern-Serie mit Kyle Chandler und Aaron Pierre; das Staffelfinale steht am 4. Oktober 2026 an.
DCU 2027: Man of Tomorrow und zwei Animationsserien
2027 bringt den einzigen Kinofilm, der aktuell fest im Kalender steht — und zwei Serien, für die DC bisher nur die Jahreszahl genannt hat.
Man of Tomorrow, ab 8. Juli 2027 im Kino
Die direkte Fortsetzung zu „Superman”. James Gunn führt erneut Regie und hat auch das Drehbuch geschrieben; David Corenswet und Nicholas Hoult kehren als Superman und Lex Luthor zurück — diesmal als widerwillige Verbündete gegen Brainiac. Xolo Maridueña ist als Blue Beetle dabei. Die Dreharbeiten sind seit August 2026 abgeschlossen. Der deutsche Kinostart liegt auf dem 8. Juli 2027, der US-Start einen Tag später.
Creature Commandos, Staffel 2, 2027
Die zweite Staffel der Serie, mit der das DCU überhaupt begonnen hat. DC Studios haben bestätigt, dass sie 2027 und nach „Man of Tomorrow” läuft — ein Tagesdatum gibt es nicht, damit fällt sie in die zweite Jahreshälfte. Showrunner bleibt Dean Lorey. Beim Animationsfestival in Annecy stellte DC im Juni 2026 die acht Hauptfiguren der neuen Staffel vor; die Bride übernimmt die Teamführung.
Mister Miracle, 2027
Die erste Erwachsenen-Animationsserie des DCU, acht Folgen, nach dem Comic von Tom King und Mitch Gerads. King ist Showrunner und hat alle Folgen selbst geschrieben; er nannte im Juli 2026 das Jahr 2027 als Ausstrahlungszeitraum. Nathan Fillion kehrt als Guy Gardner zurück. Gunn hat im Januar 2026 ausdrücklich bestätigt, dass die Serie zum DCU-Kanon gehört und nicht unter Elseworlds läuft. Sie führt Scott Free, Big Barda und Darkseid ein — wobei Gunn zugleich erklärt hat, dass Darkseid vorerst nicht als Hauptschurke des DCU vorgesehen ist.
Bestätigt, aber ohne Termin
Der größere Teil des DCU hat kein Datum. Diese Projekte sind offiziell bestätigt und in Entwicklung — was nicht heißt, dass sie alle kommen werden.
Kinofilme
| Film | Stand | Wer dahintersteht |
|---|---|---|
| The Brave and the Bold | Drehbuch fertig, Projekt laut Branchenberichten im Wartestand | Regie Andy Muschietti, Drehbuch Christina Hodson. Batman und sein Sohn Damian Wayne nach Grant Morrison |
| Swamp Thing | in Entwicklung, Status offen | James Mangold schreibt und soll inszenieren. Gunn im August 2026: „Er ist immer noch dabei. Mal sehen.” |
| Wonder Woman | Drehbuch in Arbeit | Ana Nogueira schreibt. Regie und Besetzung offen. Eigenständig, nicht mit der Serie Paradise Lost verbunden |
| Bane und Deathstroke (Arbeitstitel) | Regiesuche, Dreh in England erwartet | Drehbuch Matthew Orton. Gunn hat relativiert, dass die Story zwingend auf diese beiden Figuren zuläuft |
| Teen Titans | zurückgestuft | Ana Nogueira schrieb, arbeitet jetzt aber am Wonder-Woman-Film |
Serien
The People v. Gorilla Grodd ist die am weitesten fortgeschrittene: HBO Max hat im August 2026 acht halbstündige Folgen bestellt. Die Serie ist als True-Crime-Mockumentary angelegt — Jimmy Olsen und das Team des Daily Planet untersuchen, ob Gorilla Grodd zu Unrecht wegen Mordes verurteilt wurde. Hinter der Serie stehen Dan Perrault und Tony Yacenda, die „American Vandal” gemacht haben. Skyler Gisondo spielt Jimmy Olsen, Jimmy Tatro den Grodd, dazu Wendell Pierce als Perry White. Gedreht werden soll ab Ende 2026. Der kursierende Arbeitstitel „DC Crime” war frei erfunden, das hat Gunn selbst klargestellt.
Booster Gold steht seit der allerersten Slate-Ankündigung im Januar 2023 auf der Liste und ist bis heute nicht über die Entwicklung hinausgekommen. Nach Danny McBride übernahm David Jenkins („Our Flag Means Death”) das Pilotbuch, reichte es im Juni 2026 ein — und gab im August 2026 selbst bekannt, dass sein Skript nicht weiterverfolgt wird. Die Serie bleibt in Entwicklung, ein Sender ist weiterhin nicht festgelegt.
Animationsprojekte
Im Februar 2025 gaben Gunn und Safran drei jünger ausgerichtete Animationsserien frei: Starfire!, My Adventures with Green Lantern und DC Super Powers. Im Juni 2026 kamen in Annecy drei weitere dazu: Absolute Batman mit Scott Snyder als Executive Producer, eine Krypto-Serie von C. H. Greenblatt und Joker: Laugh Riot, die erste DC-Anime-Serie. Keines dieser sechs Projekte hat einen Termin, und bei mehreren ist nicht erklärt, ob sie im DCU-Kanon spielen.
Gestorben, gestrichen, auf Eis
Von den fünf Filmen und fünf Serien der Ur-Slate vom Januar 2023 ist inzwischen ein beträchtlicher Teil wieder verschwunden. Wichtig ist dabei der Unterschied zwischen einer förmlichen Absage und dem, was die Branche „in limbo” nennt — DC Studios sagen Projekte selten ausdrücklich ab, sie hören einfach auf, sie zu erwähnen.
| Projekt | Was es war | Was daraus wurde |
|---|---|---|
| The Authority | Kinofilm, einer der fünf Ur-Filme | April 2026 aus der aktiven Entwicklung genommen. Gunn öffentlich: Das Skript sei „nicht ganz da” gewesen und habe im größeren DCU nicht funktioniert. Er schließt eine spätere Rückkehr nicht aus |
| Waller | HBO-Serie mit Viola Davis, eine der fünf Ur-Serien | August 2026 laut Branchenberichten gestoppt, andere Berichte sehen sie weiter in Entwicklung. Die Lage ist bis heute widersprüchlich |
| Paradise Lost | Wonder-Woman-Prequel auf Themyscira, Ur-Serie | Ebenfalls im August 2026 gestoppt gemeldet, ebenfalls widersprochen |
| Blue Beetle (Animation) | Jugend-Animationsserie um Jaime Reyes | Seit 2026 eingeschlafen, ohne förmliche Absage. HBO Max steuert weg von Animation fürs junge Publikum |
| Peacemaker Staffel 3 | Fortsetzung der Serie | Nicht geplant. Gunn sagt, die Figur gehe weiter — vermutlich als Nebenfigur in einem anderen Projekt |
| Arkham | Serie von Matt Reeves und Antonio Campos | Bereits im Juli 2024 nicht mehr in Entwicklung |
| Sgt. Rock | Kriegsfilm, Regie Luca Guadagnino | April 2025 gestoppt — nicht aus kreativen Gründen, sondern weil der Sommerdreh in Großbritannien nicht zu halten war. Daniel Craig war schon vorher ausgestiegen, Colin Farrell verhandelte. Im Juli 2025 hieß es, der Film gehe ohne Guadagnino weiter. Seitdem: nichts |
Und die Altlasten aus der DCEU-Zeit
Zwei Projekte sind schon vor dem DCU gestorben und werden bis heute mit ihm verwechselt. Batgirl war fertig abgedreht, als Warner Bros. Discovery den Film im August 2022 kassierte — weder Kino noch Streaming, offizielle Begründung: Er habe schlicht nicht funktioniert und passe nicht zur neuen Event-Strategie. Wonder Woman 3 von Patty Jenkins wurde im Dezember 2022 gestoppt, weil er nicht in die Pläne von Gunn und Safran passte. Was vom alten Universum bleibt, steht in unserer Übersicht zum DC Extended Universe.
Nicht im DCU: die Elseworlds-Termine
Unter dem Label DC Elseworlds laufen alle DC-Filme und -Serien, die nicht in die gemeinsame Kontinuität gehören. Sie haben ein eigenes Logo und eine eigene Vorspann-Animation. Wer nach DC-Startterminen sucht, stößt fast immer zuerst auf diese beiden Daten — sie gehören nicht in den DCU-Kalender:
| Datum | Titel | Was es ist |
|---|---|---|
| 18. Februar 2028 | The Batman: Part II | Matt Reeves, mit Robert Pattinson. Dreharbeiten laufen. Zweimal verschoben: erst Oktober 2026, dann Oktober 2027, jetzt Februar 2028 |
| 30. Juni 2028 | Dynamic Duo | Animationsfilm in Puppet-Optik über Dick Grayson und Jason Todd. Gunn hat ausdrücklich verneint, dass er in den DCU-Kanon gezogen wird |
| kein Termin | Constantine 2 | Mit Keanu Reeves, Regie Francis Lawrence. Gunn hat im Oktober 2025 gesagt, er habe kein Skript gelesen |
Wie die Reeves-Filme und die Serie „The Penguin” zusammenhängen, steht in unserer Übersicht zur Batman Epic Crime Saga.
Was den Kalender gerade bremst
Drei Dinge erklären, warum im DCU so wenig mit Datum dasteht. Erstens der enttäuschende Kinostart von „Supergirl”: Safran hält am Plan fest, aber ein Misserfolg macht das nächste Greenlight nicht leichter. Zweitens Gunns eigene Regel, dass kein Film freigegeben wird, bevor das Drehbuch fertig ist — genau daran sind „The Authority” und „Sgt. Rock” hängengeblieben. Und drittens die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount. Gunn hat erklärt, dass wegen der Fusion kein DC-Projekt gestoppt wurde; seine und Safrans Verträge laufen allerdings bis Anfang bis Mitte 2027.
Die ursprüngliche Zielmarke von Anfang 2025 lautete: drei Filme pro Jahr, dazu zwei Real- und zwei Animationsserien. Davon ist der Kalender derzeit weit entfernt.
Nur noch einer: „Clayface“ läuft am 22. Oktober 2026 in den deutschen Kinos an, in den USA einen Tag später. „Supergirl“ ist bereits am 25. Juni 2026 gestartet und seit dem 10. September bei HBO Max abrufbar.
Aus dem DCU ein einziger: „Man of Tomorrow“, die Superman-Fortsetzung von James Gunn, am 8. Juli 2027 in Deutschland und am 9. Juli in den USA. Weitere DCU-Kinofilme haben für 2027 keinen Termin.
Zwei Animationsserien: die zweite Staffel von Creature Commandos und Mister Miracle. Beide sind für 2027 bei HBO Max angekündigt, für beide gibt es kein Tagesdatum. Creature Commandos läuft laut DC Studios nach „Man of Tomorrow“, also in der zweiten Jahreshälfte.
„The Batman: Part II“ von Matt Reeves startet am 18. Februar 2028 in den USA. Der Film gehört allerdings nicht zum DCU, sondern läuft unter dem Label DC Elseworlds. Der DCU-Batman-Film „The Brave and the Bold“ hat bis heute keinen Termin.
„The Authority“ wurde im April 2026 aus der aktiven Entwicklung genommen; Gunn nannte Drehbuchprobleme und sagte, der Film habe im größeren DCU nicht funktioniert. Zu den Serien Waller und Paradise Lost gibt es seit August 2026 widersprüchliche Berichte: Ein Teil der Branchenpresse hält sie für gestoppt, ein anderer sieht sie weiter in Entwicklung. Eine förmliche Absage hat DC Studios für keines der drei Projekte veröffentlicht.
Bislang ein bis zwei. 2025 war es einer („Superman“), 2026 sind es zwei („Supergirl“ und „Clayface“), 2027 ist bislang nur einer terminiert. Die ursprüngliche Planung sah drei Filme pro Jahr vor.
Im DCU nicht. Die beiden 2028er-Daten im DC-Kalender gehören zu Elseworlds-Projekten: „The Batman: Part II“ am 18. Februar und der Animationsfilm „Dynamic Duo“ am 30. Juni 2028. Für „The Brave and the Bold“ galt 2028 lange als frühestmöglich, bestätigt ist das nicht.
Nein. Die Filme von Matt Reeves mit Robert Pattinson und die Serie „The Penguin“ laufen unter dem eigenständigen Label DC Elseworlds und stehen außerhalb der DCU-Kontinuität. Dasselbe gilt für „Joker“ und „Joker: Folie à Deux“.