„Im Namen der Mutter" stellt Dunks Mut im brutalen Kampf der Sieben auf die Probe und blendet zugleich in Rückblenden zurück, wie es den jungen Dunk überhaupt zu einem neuen Leben zog.
Der Kampf der Sieben eröffnet die Episode: Prinz Baelor „Bruchspeer" Targaryen hält Dunks Mitstreitern eine nüchterne Ansprache, mahnt sie, in Formation zu bleiben, und erklärt, dass er sich selbst der Königsgarde stellen wird – deren Eid verbietet es ihnen, einen Prinzen von königlichem Blut zu verletzen. Alles Weitere legt er in die Hand der Götter. Das Gefecht ist chaotisch und blutig; einmal scheint Dunk bereits gefallen, doch er weigert sich aufzugeben, bezwingt schließlich Aerion und zwingt ihn zur Kapitulation.
Den Kern der Folge bildet eine ausgedehnte Rückblende in Dunks Vergangenheit, lange vor seiner Zeit bei Ser Arlan. Als Kind lebte er in Flohloch, dem Elendsviertel von Königsmund, gemeinsam mit seiner besten Freundin, einem Mädchen namens Rafe. Die beiden schlagen sich mit dem Sammeln von Altmetall durch und träumen von einer Flucht in die Freien Städte.
Als der Schläger Alester die beiden wegen eines kleinen Diebstahls stellt, wird Rafe die Kehle durchgeschnitten und sie stirbt. In diesem Moment schreitet Ser Arlan von Pennytree ein: „Im Namen der Mutter, lasst den Jungen in Ruhe!" – der Satz, der Dunks Zukunft besiegelt.
Der Triumph im Kampf der Sieben wird von einer Tragödie überschattet: Prinz Baelor bricht zusammen, nachdem er einen Schlag mit dem Streitkolben seines eigenen Bruders Maekar an den Kopf abbekommen hat, und stirbt. Der Tod des geachteten Prinzen und die Enthüllung von Dunks traumatischer Kindheit heben die Folge über eine bloße Abenteuergeschichte hinaus.