A Knight of the Seven Kingdoms
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A Knight of the Seven Kingdoms Staffel 1

Originaltitel: A Knight of the Seven Kingdoms

Staffel 1 Episodenguide von A Knight of the Seven Kingdoms

  • Staffel 1, Folge 1
    DE:

    Die erste Folge der Game-of-Thrones-Vorgeschichte spielt rund ein Jahrhundert vor den Ereignissen der Hauptserie. Sie beginnt mit dem Tod von Ser Arlan von Pennytree. Sein ehemaliger Knappe, Ser Duncan der Große – kurz Dunk –, begräbt seinen Mentor bei strömendem Regen auf freiem Feld. Nach einer kurzen Grabrede beschließt Dunk, sein Glück beim nahen Turnier von Aschfurt (Ashford Meadow) zu versuchen.

    Auf dem Weg dorthin kehrt Dunk mit seinen drei Pferden in einem Gasthaus ein und begegnet einem kahlköpfigen Jungen, den er zunächst für den Stalljungen hält. Der Junge – Egg – kümmert sich um die Pferde und zeigt bald Interesse daran, Dunks Knappe zu werden.

    Am nächsten Morgen versucht Dunk, sich für das Turnier anzumelden, doch ihm fehlen Rüstung und ein Zeuge, der seinen Ritterstand bestätigt. Seine einzige Chance: Ein anderer Ritter muss für ihn bürgen. Auf einem Fest im Zelt von Ser Lyonel Baratheon spricht Dunk schließlich Ser Manfred an – doch der Name Ser Arlans sagt diesem nichts, und er verweigert die Bürgschaft mit Spott. Immerhin knüpft Dunk an diesem Abend eine womöglich wertvolle Bekanntschaft mit dem adligen Lyonel Baratheon selbst.

    Zurück in seinem Lager findet Dunk, dass Egg sich dort eingerichtet hat: Der Junge ist auf dem Karren eines Bauern bis nach Aschfurt gereist, hat Dunks Kleidung gewaschen, das Lager hergerichtet und brät einen Fisch zum Abendessen. Nach einem herzlichen Gespräch nimmt Dunk ihn offiziell als Knappen an.

  • Staffel 1, Folge 2
    DE:

    Die Folge beginnt damit, dass Ser Duncan "Dunk" der Große auf dem Turnierfeld von Ashford einem anderen Ritter von Ser Arlan von Pennytree erzählt. In Rückblenden entfaltet sich das Leben des verstorbenen Heckenritters — von seiner Vorliebe für Frauengeschichten über das rastlose Wanderleben mit dem jungen Dunk bis hin zu den Kampflektionen, mit denen er den Jungen ausbildete.

    Dunk schildert Arlans Tod immer wieder aufs Neue in der Hoffnung, einer der Lords möge sich an seinen alten Meister erinnern — doch niemand kennt ihn. Als er mit Egg über das Feld von Ashford zieht, hält der Knappe ihm nüchtern vor Augen, dass Heckenritter kaum je in Erinnerung bleiben, weil sie selten gute Ritter sind.

    Ausgerechnet Prinz Baelor Targaryen erinnert sich an Ser Arlan von Pennytree. Zwar legt Baelor kein ausdrückliches Wort für Dunk ein, weist den Turniervogt von Ashford aber an, ihn dennoch auf die Teilnehmerliste zu setzen — und öffnet dem mittellosen Heckenritter so die Tür zum Tjost.

    Von den Targaryen-Männern ermutigt, sich ein eigenes Wappen zuzulegen, bezahlt Dunk die Malerin Tanselle dafür, Arlans altes Schild neu zu bemalen. Egg schlägt eine große braune Ulme mit grünen Blättern vor, wie jener Baum, unter dem sie ihr Lager aufgeschlagen hatten. Das fertige Motiv zeigt eine grüne Sternschnuppe über einer Ulme im Sonnenuntergang — die Farben des Abendrots als Hommage an Ser Arlan, der Sonnenuntergänge liebte.

    Insgesamt drosselt "Das Vermächtnis" das Tempo des Auftakts und lässt Dunk in einer Art mittelalterlichem Verwaltungs-Fegefeuer stranden: Einen Knappen hat er, doch die Mittel zum Antreten fehlen — ein Aufeinanderprallen mit dem starren Ständesystem. Zum Schluss übt Egg für sich allein den Schwertkampf und ruft dabei "Ergebt ihr euch, Blackfyre-Bastarde?" — ein vielsagender Fingerzeig auf seine wahre Herkunft.

  • Staffel 1, Folge 3
    DE:

    Die dritte Folge stellt den jungen Knappen Egg in den Mittelpunkt. Noch vor Ser Duncan erwacht, übt er heimlich mit dem Streitross Thunder, um dem unterschätzten Ritter im Turnier besser beistehen zu können. Dabei trifft er auf den alten Veteranen Ser Robyn Rhysling, der ihn zunächst für einen Pferdedieb hält, sich aber von Eggs Schlagfertigkeit und der Vertrautheit des Pferdes überzeugen lässt.

    Zurück im Lager bringt Dunk seinem Knappen die Pflichten eines Squires bei, etwa das Ausbessern von Wappenröcken, ehe die beiden in die Turnierstadt Ashford ziehen. Zwischen einem gemeinsamen Frühstück, Dunks peinlichem Auftritt vor der Puppenspielerin Tanselle und Eggs anzüglichem Lied, das insgeheim die Geschichte der Blackfyre-Rebellion erzählt, genießen sie die letzte ruhige Zeit vor dem Sturm.

    Der Spielmeister Plummer macht Dunk ein unehrenhaftes Angebot: Er solle gegen Lord Ashfords Sohn antreten, der den Kampf absichtlich verlieren werde, damit alle Beteiligten auf den Außenseiter wetten und Gewinn machen könnten. Dunk gibt keine Antwort – und muss es letztlich auch nicht, weil ihm die Entscheidung durch die Ereignisse abgenommen wird.

    Beim Turnier zeigt Prinz Aerion Targaryen sein wahres Gesicht: In Abwesenheit seines Vaters Maekar tritt er gegen Ser Humfrey Hardyng an und rammt seine Lanze bewusst in dessen Pferd, das eingeschläfert werden muss. Die entsetzte Menge bewirft ihn mit Steinen – ein Zeichen dafür, wie sehr das Ansehen des Hauses Targaryen gesunken ist.

    Später erhält Egg von einer Wahrsagerin eine düstere Prophezeiung, die ihn sichtlich erschüttert. Der Tag endet dramatisch, als Aerion Tanselles Puppenspiel stört, in dem ein Drache – das Wappentier der Targaryens – symbolisch getötet wird, und ihr einen Finger bricht.

    Dunk greift instinktiv ein, schlägt den sadistischen Prinzen nieder und wird daraufhin von dessen Wachen überwältigt. Als sie ihn brutal bestrafen wollen, stürmt Egg herein und enthüllt seine wahre Identität: Er ist Aegon Targaryen, Aerions jüngerer Bruder und Prinz des Eisernen Throns.

  • Staffel 1, Folge 4
    DE:

    „Sieben" bereitet den großen Zweikampf vor. Dunk sitzt in den Kerkern unter Burg Ashford und wartet auf sein Urteil, als Prinz Baelor ihn zu sich rufen lässt. Baelor rät ihm, ein Gottesurteil durch Zweikampf zu fordern – und als Dunk vor die Lords von Ashford und die Targaryen-Prinzen geführt wird, tut er genau das.

    Prinz Aerion besteht daraufhin auf einem Kampf der Sieben – einem uralten, kaum noch praktizierten Ritual, bei dem der Angeklagte mit sechs Verbündeten gegen den Ankläger und dessen sechs Kämpfer antreten muss. Ein solcher Kampf der Sieben ist eine echte Rarität: In der gesamten Geschichte von Westeros ist zuvor nur ein einziger überliefert.

    Nun muss Dunk sechs Mitstreiter finden. Den Großteil der Überzeugungsarbeit übernimmt sein Knappe Ei, der Lyonel Baratheon, Robyn Rhysling, Humfrey Hardyng und Humfrey Beesbury gewinnt.

    Eine unheilvolle Note bringt Daeron der Trunkenbold, Maekars weiterer verschollener Sohn: Er ist mit den Drachenträumen geschlagen, prophetischen Blicken in die Zukunft, und erzählt Dunk, er habe ihn in Gegenwart eines toten Drachen gesehen.

    Zum Schluss folgt die große Wendung: Baelor selbst reitet aus, um Dunks siebter Kämpfer zu werden – bereit, für die Ehre des rechtschaffenen Ritters gegen die eigene Familie zu kämpfen.

  • Staffel 1, Folge 5
    DE:

    „Im Namen der Mutter" stellt Dunks Mut im brutalen Kampf der Sieben auf die Probe und blendet zugleich in Rückblenden zurück, wie es den jungen Dunk überhaupt zu einem neuen Leben zog.

    Der Kampf der Sieben eröffnet die Episode: Prinz Baelor „Bruchspeer" Targaryen hält Dunks Mitstreitern eine nüchterne Ansprache, mahnt sie, in Formation zu bleiben, und erklärt, dass er sich selbst der Königsgarde stellen wird – deren Eid verbietet es ihnen, einen Prinzen von königlichem Blut zu verletzen. Alles Weitere legt er in die Hand der Götter. Das Gefecht ist chaotisch und blutig; einmal scheint Dunk bereits gefallen, doch er weigert sich aufzugeben, bezwingt schließlich Aerion und zwingt ihn zur Kapitulation.

    Den Kern der Folge bildet eine ausgedehnte Rückblende in Dunks Vergangenheit, lange vor seiner Zeit bei Ser Arlan. Als Kind lebte er in Flohloch, dem Elendsviertel von Königsmund, gemeinsam mit seiner besten Freundin, einem Mädchen namens Rafe. Die beiden schlagen sich mit dem Sammeln von Altmetall durch und träumen von einer Flucht in die Freien Städte.

    Als der Schläger Alester die beiden wegen eines kleinen Diebstahls stellt, wird Rafe die Kehle durchgeschnitten und sie stirbt. In diesem Moment schreitet Ser Arlan von Pennytree ein: „Im Namen der Mutter, lasst den Jungen in Ruhe!" – der Satz, der Dunks Zukunft besiegelt.

    Der Triumph im Kampf der Sieben wird von einer Tragödie überschattet: Prinz Baelor bricht zusammen, nachdem er einen Schlag mit dem Streitkolben seines eigenen Bruders Maekar an den Kopf abbekommen hat, und stirbt. Der Tod des geachteten Prinzen und die Enthüllung von Dunks traumatischer Kindheit heben die Folge über eine bloße Abenteuergeschichte hinaus.

  • Staffel 1, Folge 6
    DE:

    „Der Morgen“ ist ganz und gar Epilog – eine nachdenkliche Coda, die auf die verheerenden Ereignisse der Vorepisode folgt. Der Schlamm des Turniers ist weggewaschen, doch die politische Landkarte von Westeros hat sich unwiderruflich verschoben.

    Zwar setzte sich Dunk im Zweikampf gegen Aerion durch, doch der Sieg forderte einen hohen Preis: Baelor Targaryen kam ums Leben – erschlagen ausgerechnet von seinem eigenen Bruder Maekar Targaryen.

    Baelors Tod treibt Dunk zurück auf die Straßen, die er einst mit Ser Arlan bereist hat, statt in Maekars Dienst zu treten. Er schlägt damit alles aus, was er eigentlich anstreben sollte – einen festen Herrn, eine gesicherte Zukunft, einen Knappen, den er nach seinem Vorbild formen könnte. Nebenbei nimmt Raymun eine Braut namens Rowan zur Frau, die er heiraten muss, nachdem sie ihm eröffnet hat, schwanger zu sein – ein Kind, das der naive Raymun für sein eigenes hält.

    Am Ende taucht Egg auf und erklärt: „Mein Vater sagt, ich soll Euch dienen.“ Voller Stolz erhebt sich Dunk und überlässt Egg sein Pferd Kastanie. Ein Stinger nach dem Abspann enthüllt allerdings, dass Maekar Egg diese Erlaubnis gar nicht erteilt hat – und außer sich ist, weil sein Sohn erneut verschwunden ist.