Die 36. Staffel der Simpsons startet mit einer meta-verspielten Episode: Talkmaster Conan O'Brien moderiert das vermeintliche Serienfinale von Springfields berühmtester Familie. Geschrieben hat dieses Finale allerdings kein Autor, sondern eine künstliche Intelligenz namens HACK-GPT, die zuvor mit sämtlichen bisherigen Folgen gefüttert wurde und daraus das angeblich perfekte Ende errechnet.
Im KI-generierten Finale steht Barts elfter Geburtstag bevor – zum ersten Mal in der Seriengeschichte soll der ewig Zehnjährige also älter werden. Rund um ihn beginnt sich ganz Springfield zu verändern: Direktor Skinner verlässt die Stadt Richtung Sacramento, Mr. Burns kommt ums Leben und sein Vermögen wird unter den Angestellten des Atomkraftwerks aufgeteilt.
Auch viele weitere Figuren erhalten einen Abschluss ihrer Geschichte: Chief Wiggum wechselt zur Polizei nach Chicago, Moe's Tavern schließt, Comic Book Guy und seine Frau Kumiko bekommen ein Baby – bei der Geburt hilft ausgerechnet Gaststar John Cena –, und Krusty der Clown beendet seine Show. Zwischen Hochzeiten und Todesfällen scheint sich die vertraute Welt der Simpsons endgültig aufzulösen.
Bart mag sich mit diesem Ende nicht abfinden. Obwohl er nur eine Zeichentrickfigur innerhalb des KI-Finales ist, entwickelt er ein eigenes Bewusstsein und stemmt sich gegen die vielen Veränderungen, die der Computer der Stadt aufzwingt.
Schließlich entpuppt sich das große Finale als Fake: Die Handlung setzt zurück, und Bart stellt fest, dass in Wahrheit erst sein zehnter Geburtstag ansteht und sich an Springfield nichts geändert hat. Die Simpsons machen also weiter – die Folge nimmt damit augenzwinkernd sowohl den Hype um künstliche Intelligenz als auch die schier endlose Laufzeit der Serie aufs Korn.