Independence Day: Die Reihenfolge der Filme
Zwei Filme, zwanzig Jahre Abstand: Hier stehen die Independence-Day-Filme in der richtigen Reihenfolge – mit der Antwort darauf, warum Will Smith im zweiten Teil fehlt und wie es um einen dritten Teil steht.
Zwei Filme, zwanzig Jahre Abstand und ein Hauptdarsteller, der beim zweiten Mal fehlt: Die Independence-Day-Reihe ist kurz, wirft aber mehr Fragen auf als manche Reihe mit sechs Teilen. Hier steht, in welcher Reihenfolge du die Filme schaust, warum Will Smith nicht zurückkam und wie es um einen dritten Teil steht.
Auf einen Blick
Wie viele Independence-Day-Filme gibt es? Zwei: der Film von 1996 und seine Fortsetzung „Independence Day - Wiederkehr” von 2016.
In welcher Reihenfolge schaut man sie? Nach Erscheinungsjahr. Teil 2 spielt genau zwanzig Jahre nach Teil 1 und setzt dessen Handlung direkt fort.
Wer führte Regie? Beide Male Roland Emmerich.
Warum fehlt Will Smith im zweiten Teil? Er sagte ab. Genannt werden ein Terminkonflikt mit dem Dreh von Suicide Squad und eine Gagenforderung, auf die das Studio nicht einging.
Kommt ein dritter Teil? Angekündigt ist keiner. Roland Emmerich sagt, er habe eine Geschichte; eine Zusage des Studios gibt es nicht (Stand 17. September 2026).
Und der Feiertag? Independence Day heißt auch der US-Nationalfeiertag am 4. Juli. Der Film trägt den Titel nicht zufällig – mehr dazu weiter unten.
Independence Day Filmreihe: Chronologische Reihenfolge und Boxoffice
Die Independence Day Filmreihe befindet sich derzeit auf Platz 93 der erfolgreichsten Filmreihen.
- Reihenfolge Filme
- Einnahmen
- Grafik
| Jahr | Film | |
|---|---|---|
| 1996 | Independence Day | Streamen |
| 2016 | Independence Day - Wiederkehr | Streamen |
| Jahr | Film | Einspielergebnisse Weltweit |
| 1996 | Independence Day | 817.40 Millionen US Dollar |
| 2016 | Independence Day - Wiederkehr | 389.68 Millionen US Dollar |
1.21 Milliarden US Dollar
19. September 2026
Box Office Mojo
Die Independence-Day-Filme in der richtigen Reihenfolge
Die Reihe besteht aus genau zwei Kinofilmen, und Erscheinungs- und Handlungsreihenfolge sind dieselbe. Es gibt nichts umzusortieren und kein Prequel dazwischen.
1. „Independence Day” (1996) – deutscher Kinostart am 19. September 1996, Regie: Roland Emmerich, Drehbuch gemeinsam mit Dean Devlin. Eine außerirdische Flotte nimmt in einem einzigen Anlauf die größten Städte der Erde aus; der Gegenschlag hängt an einem Kampfpiloten (Will Smith), einem Satellitentechniker (Jeff Goldblum) und einem US-Präsidenten, der selbst ins Cockpit steigt (Bill Pullman). Der Film spielte weltweit rund 817 Millionen Dollar ein – bei einem Budget von etwa 75 Millionen – und war der erfolgreichste Film des Jahres 1996.
2. „Independence Day - Wiederkehr” (2016) – deutscher Kinostart am 14. Juli 2016, erneut mit Roland Emmerich als Regisseur. Die Handlung setzt zwanzig Jahre nach dem ersten Angriff ein: Die Menschheit hat die erbeutete Technik der Aliens zu einer eigenen Verteidigung ausgebaut – und wird trotzdem von einem zweiten, größeren Mutterschiff überrannt. Jeff Goldblum und Bill Pullman kehren zurück, neu dabei sind Liam Hemsworth, Maika Monroe und Jessie T. Usher. Das Ergebnis: 389,6 Millionen Dollar weltweit bei einem Budget von rund 165 Millionen.
Warum Will Smith im zweiten Teil fehlt
Will Smith spielte 1996 Captain Steven Hiller und war neben den Raumschiffen das Zugpferd des Films. Für die Fortsetzung kam er nicht zurück. Genannt werden dafür zwei Gründe: ein Terminkonflikt mit dem parallel laufenden Dreh von Suicide Squad und eine Gagenforderung von 50 Millionen Dollar für zwei weitere Filme, auf die das Studio nach Darstellung von Roland Emmerich nicht einging.
Im fertigen Film ist Hiller deshalb tot: Die Figur kommt laut Drehbuch 2007 bei einem Testflug ums Leben, ein Porträt hängt im Hangar, und an ihrer Stelle steht sein Ziehsohn Dylan, gespielt von Jessie T. Usher. Emmerich hat später offen gesagt, dass er die Fortsetzung ohne Smith lieber nicht gemacht hätte.
Independence Day 3: Was bisher bekannt ist
Ein dritter Teil ist nicht angekündigt. Roland Emmerich hat mehrfach gesagt, er habe eine Geschichte für einen Abschluss und würde ihn drehen, wenn das Studio anruft – zuletzt öffentlich auf der San Diego Comic Con. Eine Entscheidung liegt aber bei Disney, dem die Rechte seit der Übernahme von 20th Century Fox gehören, und von dort kam bis heute nichts.
Der Grund dafür steht in den Zahlen des zweiten Teils: In den USA blieb er bei 103 Millionen Dollar hängen, bei einem Produktionsbudget von rund 165 Millionen. Und die Rechnung der Reihe fällt insgesamt eigentümlich aus: Zwischen Teil 1 und Teil 2 lagen zwanzig Jahre, seit Teil 2 sind inzwischen zehn vergangen. Die Reihe hat damit weit mehr Zeit im Wartestand verbracht als auf der Leinwand – und genau das ist der Grund, warum die Frage nach Teil 3 seit einem Jahrzehnt regelmäßig neu gestellt wird.
Independence Day: Film oder Feiertag?
Wer „Independence Day” sucht, landet je nach Absicht bei zwei ganz verschiedenen Dingen: beim Film von Roland Emmerich oder beim US-Nationalfeiertag am 4. Juli, der an die Unabhängigkeitserklärung von 1776 erinnert.
Beides hängt allerdings zusammen, und zwar absichtlich. Die Invasion im Film beginnt am 2. Juli, der Gegenangriff läuft am 4. Juli, und Präsident Whitmore erklärt den Tag in seiner Rede kurz vor dem Start zum Unabhängigkeitstag der gesamten Menschheit. Der Titel ist also kein Etikett, sondern die Pointe des Films.
Zwei. Der erste Film erschien 1996, die Fortsetzung „Independence Day - Wiederkehr” kam 2016 in die Kinos. Ein dritter Teil ist bislang nicht angekündigt.
Nach Erscheinungsjahr: erst der Film von 1996, dann „Independence Day - Wiederkehr” von 2016. Teil 2 spielt zwanzig Jahre nach Teil 1 und setzt die Handlung direkt fort – ohne den ersten Film fehlen einem die halben Bezüge.
Er sagte ab. Als Gründe genannt werden ein Terminkonflikt mit dem Dreh von Suicide Squad und eine Gagenforderung von 50 Millionen Dollar für zwei weitere Filme, auf die das Studio laut Regisseur Roland Emmerich nicht einging. Im Film wird seine Figur Steven Hiller deshalb als 2007 verstorben erklärt.
Angekündigt ist keiner. Roland Emmerich sagt, er habe eine fertige Geschichte und sei bereit; die Entscheidung liegt bei Disney, das die Rechte mit 20th Century Fox übernommen hat. Bis heute gibt es von dort keine Zusage.
Zwanzig Jahre nach dem ersten Angriff, also 2016 – genau so weit nach Teil 1, wie der Film selbst nach seinem Vorgänger in die Kinos kam. Die Menschheit hat in dieser Zeit die Technik der Aliens nachgebaut und eine eigene Verteidigung aufgestellt.
Auf den US-Nationalfeiertag am 4. Juli. Im Film beginnt die Invasion am 2. Juli und der entscheidende Gegenangriff läuft am 4. Juli; Präsident Whitmore erklärt den Tag daraufhin zum Unabhängigkeitstag der ganzen Menschheit.