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Die 36. Staffel der Simpsons startet mit einer meta-verspielten Episode: Talkmaster Conan O'Brien moderiert das vermeintliche Serienfinale von Springfields berühmtester Familie. Geschrieben hat dieses Finale allerdings kein Autor, sondern eine künstliche Intelligenz namens HACK-GPT, die zuvor mit sämtlichen bisherigen Folgen gefüttert wurde und daraus das angeblich perfekte Ende errechnet.
Im KI-generierten Finale steht Barts elfter Geburtstag bevor – zum ersten Mal in der Seriengeschichte soll der ewig Zehnjährige also älter werden. Rund um ihn beginnt sich ganz Springfield zu verändern: Direktor Skinner verlässt die Stadt Richtung Sacramento, Mr. Burns kommt ums Leben und sein Vermögen wird unter den Angestellten des Atomkraftwerks aufgeteilt.
Auch viele weitere Figuren erhalten einen Abschluss ihrer Geschichte: Chief Wiggum wechselt zur Polizei nach Chicago, Moe's Tavern schließt, Comic Book Guy und seine Frau Kumiko bekommen ein Baby – bei der Geburt hilft ausgerechnet Gaststar John Cena –, und Krusty der Clown beendet seine Show. Zwischen Hochzeiten und Todesfällen scheint sich die vertraute Welt der Simpsons endgültig aufzulösen.
Bart mag sich mit diesem Ende nicht abfinden. Obwohl er nur eine Zeichentrickfigur innerhalb des KI-Finales ist, entwickelt er ein eigenes Bewusstsein und stemmt sich gegen die vielen Veränderungen, die der Computer der Stadt aufzwingt.
Schließlich entpuppt sich das große Finale als Fake: Die Handlung setzt zurück, und Bart stellt fest, dass in Wahrheit erst sein zehnter Geburtstag ansteht und sich an Springfield nichts geändert hat. Die Simpsons machen also weiter – die Folge nimmt damit augenzwinkernd sowohl den Hype um künstliche Intelligenz als auch die schier endlose Laufzeit der Serie aufs Korn.
Die Folge beginnt mit einem Vorgriff: Homer und Marge genießen einen romantischen Schwimmausflug im Meer vor dem Inselresort „The Yellow Lotus“ – und stoßen dabei auf eine Leiche. Die Handlung springt dann eine Woche zurück.
Die Simpsons treffen im Resort ein, weil sie genug Punkte aus einem Timesharing-Vertrag angespart haben, den Homer sich vor zehn Jahren von Nick Callahan andrehen ließ. Die Firma besitzt das Resort allerdings längst nicht mehr, und die Punkte reichen nur für einen 20-minütigen Aufenthalt. Während sie auf ihre Abreise warten, fällt ihnen Tasha auf, die gleich drei Suiten gebucht hat – für sich, ihren Mann und ihr Gepäck. Die Familie versteckt sich in der Gepäck-Suite und erfährt dort, dass Tashas Ehemann kein Geringerer als Sideshow Bob ist.
Bob bietet den Simpsons einen Handel an: Sie dürfen bleiben, solange sie seine Vergangenheit nicht vor Tasha ausplaudern. Die Familie willigt ein – unter der Bedingung, dass Bob Tasha nichts antut. Während Bart, Lisa und Maggie sich im Kinderbereich unter die verwöhnten Gäste mischen und Homer und Marge das Resort genießen, macht Marge sich Sorgen um Tasha und warnt sie vor Bob. Der ruft daraufhin die Security auf Homer und Marge an.
Auf der Flucht kreuzen sie den Weg von Dr. Hibbert, der seine Frau Bernice wegen ihres heimlichen Tablettenmissbrauchs zur Rede stellt, und von Nick Callahan, der bereits das nächste Paar betrügen will. Später wirft Hibbert aus einem Heißluftballon Bernices Tabletten ins Meer, wo ein Seeotter sie frisst. Homer und Marge beobachten, wie Tasha ihrem Mann Bob auf einer Klippe eine Kette schenkt und ihn dann aufgrund ihres seelischen Zustands hinabstößt; Bob überlebt und wird von Sideshow Mel aufgelesen. Der berauschte Seeotter greift schließlich den schnorchelnden Callahan an und tötet ihn – dessen Leiche zu Homer und Marge treibt und so die Anfangsszene auflöst.
Genervt von Lisas ständiger Kritik an Springfield schickt Marge sie übers Wochenende mit Patty und Selma nach Capital City. Lisa träumt davon, die „Fearless Girl“-Statue und eine Künstler-Ballonparade zu sehen. Beim Essen im Lieblingsrestaurant der Tanten treffen sie auf deren Künstlerfreunde Julian und Katya, die zu einer Party in ihrem Loft einladen.
Patty und Selma sagen ab und holen sich prompt eine Lebensmittelvergiftung, also zieht Lisa allein los. Fasziniert von der Kunst und der Szene freundet sie sich mit Katya an und hilft den Künstlern, Werke für eine Ausstellung in eine Galerie zu bringen. Nach einem Theaterstück über einen Mann, der sich in eine Kakerlake verwandelt, verteidigt Lisa das Stück so leidenschaftlich, dass der Autor – Tracy Letts – ihr einen Platz an einer teuren Kunstakademie anbietet.
Da sich Lisas Familie das Schulgeld nicht leisten kann, schlagen die Künstler vor, eine steinreiche, senile alte Dame um ein Stipendium zu bitten. Mitten in der Nacht stellt diese Lisa einen Scheck aus. Zurück im Loft entdeckt Lisa jedoch ein Foto der Künstler mit Martin Prince und erkennt: Man hat sie benutzt, um die alte Dame zu bestehlen – und sie beim Transport der Kunst zugleich als Diebin hingestellt.
Lisa schnappt sich den Scheck und flieht. Es folgt eine nächtliche Verfolgungsjagd quer durch die Metropole, bei der sie mehrfach auf Rektor Chalmers und dessen heimliche Rendezvous stößt. Ihre Familie erreicht sie nicht – die sitzt gebannt vor einer Klingelton-Dokumentation. Am Morgen findet Lisa endlich die „Fearless Girl“-Statue, verliert aber jede Begeisterung, als sie sieht, dass sie von Goldman Sachs gestiftet wurde.
Auf der Flucht vor den Künstlern versteckt sich Lisa unter einem noch schlaffen Paradeballon – und wird darin eingeschlossen, als er sich versehentlich aufbläst. Sie zerreißt den Scheck, woraufhin Katya den Ballon losschneidet, statt ihn aufzustechen. So schwebt Lisa zurück nach Springfield. Übernächtigt kehrt sie in die Grundschule zurück, während der niedergeschlagene Chalmers dort seinen eigenen Ärger mit gleich zwei enttäuschten Verehrerinnen erlebt.
Auf der Flucht vor einer Hitzewelle quartiert sich die Familie Simpson bei Grampa im Seniorenheim ein, um dessen Klimaanlage zu nutzen. Als Grampa Homer den kühlen Luftstrom verwehrt, wirft dieser ihm vor, nie etwas Nettes für ihn getan zu haben. Da bittet die Polizei Grampa um Hilfe: Bei der Auflösung eines Friedhofs ist ein Sarg mit zwei Leichen aufgetaucht – und darin eine Visitenkarte von Grampas einstiger Privatdetektei.
Grampa erzählt, dass er früher zusammen mit Billy O’Donnell als Detektiv arbeitete. Agnes Skinner beauftragte die beiden, ihren untreu geglaubten Freund Mr. Burns zu beschatten. Weil Grampa sich um den kleinen Homer kümmern musste, ermittelte Billy allein – und kehrte nie zurück, ohne dass Grampa je nach ihm suchte. Die Polizei führt Grampa daraufhin als Verdächtigen.
Die neugierige Lisa nimmt die Sache selbst in die Hand. Auf der Visitenkarte findet sie Blut der seltenen Gruppe AB-negativ, das über das Straßenverkehrsamt zu Billy passt; dessen Wagen wurde einst dort abgestellt, wo heute das Atomkraftwerk steht. Schließlich gesteht Grampa, dass er doch ermittelte, dabei eine Romanze mit Agnes begann und Mr. Burns aufsuchte – den Ausgang aber verschweigt, weil er Homer ruinieren würde.
Grampa entkommt der Polizei, und Agnes zeigt ihm Staub, den sie nahe Billys Wagen gefunden hatte. In einer Rückblende in die 1980er behauptet Burns, er habe Billy „ins Paradies geschickt“. Um Grampas weitere Nachforschungen zu stoppen, versprach Burns dem tollpatschigen Homer einst einen unkündbaren Job im Kraftwerk. In der Gegenwart hört Homer davon und bedankt sich gerührt bei seinem Vater.
Grampa erkennt, dass der Staub von Telefonbüchern stammt, die beim Bau des Kraftwerks verwendet wurden, und beschuldigt Burns, Billy getötet zu haben. Doch Burns ruft kurzerhand Billy an: Der wurde tatsächlich nur auf eine tropische Insel abgeschoben, um ihn zum Schweigen zu bringen. Billy hatte Agnes gebeten, Grampa zu informieren – doch die wollte, dass Grampa Burns tötet, um dessen Vermögen zu erben. Wie sich am Ende herausstellt, war die zweite Leiche im Sarg schlicht der Visitenkarten-Drucker, der neben seiner Frau bestattet werden wollte.
Diese Ausgabe des Treehouse of Horror ist als Hommage an das Werk von Ray Bradbury angelegt. Die Familie Simpson besucht einen geheimnisvollen Nachtjahrmarkt, auf dem Lisa dem sogenannten „Illustrated Man“ begegnet – einem tätowierten Fremden, dessen Körperbilder zum Leben erwachen und ihr drei schaurige Geschichten erzählen.
In der ersten, in den 1950er-Jahren angesiedelten Geschichte hört Bart im Wald jemanden um Hilfe rufen, der offenbar lebendig begraben wurde. Weil er schon früher mit falschen Warnungen aufgefallen ist, schenkt ihm niemand Glauben. Am Ende klärt sich der Fall auf ungeahnte Weise: Luann van Houten hat ihren Ex-Mann Kirk vergraben.
Die zweite Erzählung spielt in einer Retro-Zukunftsversion der Gegenwart: Superintendent Chalmers legt sich einen Roboter-Doppelgänger seiner selbst zu, um der zermürbenden Zeit mit Rektor Skinner zu entgehen. Auch Carl greift auf einen eigenen Roboter zurück, um sich unliebsame Pflichten abnehmen zu lassen.
Die dritte Geschichte ist eine Variation von Fahrenheit 451: In einem dystopischen Springfield der Zukunft ist es strafbar, Medien zu konsumieren, die nicht als anspruchsvolles „Prestige-Fernsehen“ gelten. Homer gehört zu einem Trupp, der solche „Trash“-Unterhaltung aufspürt und vernichtet – findet insgeheim aber selbst Gefallen daran, während der Rest der Familie den hochgelobten Stoff verschlingt.
In einer Anhörung vor dem Kongress schildern Marge und Homer, wie ihre Familie einst mit der Billigfluglinie Convenience Airways zu einem Familientreffen der Bouviers flog. Weil Homer wegen zahlloser Verfehlungen bei allen anderen Airlines Hausverbot hat, bleibt der Familie keine andere Wahl – und Marge nimmt ihm das Versprechen ab, sich diesmal zu benehmen.
Wie CEO Warren Wingspan bei der Anhörung bestätigt, hat sich Convenience Airways genau auf jene Fluggäste spezialisiert, die anderswo verbannt wurden. Entsprechend chaotisch wird der Flug: Homer bittet eine Flugbegleiterin um Hilfe gegen den nervtötenden Comic Book Guy, Bart legt sich mit dem Passagier Joel an und verschanzt sich mit der Bordsprechanlage in der Toilette, und Lisa treibt mit ihrem Saxofon-Jazz nicht nur die weinende Maggie, sondern die ganze Kabine zur Verzweiflung.
Nach und nach verschwinden die unruhigen Passagiere jedoch spurlos – einer nach dem anderen. Hinter dem mysteriösen Verschwinden steckt das Geschäftsmodell der Airline: Wer sich danebenbenimmt, wird über eine Falltür in ein Gefängnis unter dem Flugzeug befördert.
Am Ende befindet der Senatsausschuss, dass das rabiate System der Airline tatsächlich funktioniert. Nur Marge – als einzige Passagierin nie in die Zelle geschickt – hält die Idee für unmenschlich. Kaum spricht sie es aus, öffnet sich auch unter ihr eine Falltür; sie landet jedoch unversehrt auf ihrem Haar. In einer Mid-Credit-Szene laufen weitere absurde Regeln aus dem Sicherheitsvideo der Fluglinie.
Die Simpsons besuchen die "Fun Once Escape Rooms", um den Geburtstag von Patty und Selma zu feiern. Doch Homer verdirbt das Fest: Er kostet die Schwestern ihre Escape-Room-Siegesserie, weil er den Schlüssel zum Kratzen seines Hinterns benutzt und dies erst verrät, als es längst zu spät ist.
In einem parallelen Handlungsstrang bekommt Krusty überraschend Besuch von seiner Tante Sadie Krustofsky. Sie stellt fest, dass er nicht einen einzigen Namen seiner Kollegen und Angestellten kennt, und macht seine mangelnde Umgänglichkeit öffentlich zum Thema. Als Lindsey Neagle den daraus entstandenen Podcast hört, entwickelt sie eine Reality-Serie mit Sadie als Gastgeberin unter dem Titel "The Problem is You".
Sadie erklärt kurzerhand Marge zum eigentlichen Problem zwischen Homer und den Schwestern – die drei könnten eigentlich Freunde sein, wenn Marge sich nicht ständig einmischen würde. Auf Nachfrage nach dem Ursprung ihrer Fehde stellt sich heraus, dass diese auf Marges Babyparty zurückgeht, wo man über die bevorzugte Kuchensorte stritt: Schokolade oder Karotte.
Nach einem ehrlichen Versuch, Freundschaft zu schließen, verheddern sich die verfeindeten Verwandten schnell wieder in ihren gegenseitigen Ärgernissen. Trotz Marges neuer Politik der Nichteinmischung kehren Homer und die Schwestern am Ende zu ihrem alten, herzlichen Hass zurück.
Homers Bowlingteam, die Pin Pals, reist nach Capital City, um erstmals an einer Staatsmeisterschaft teilzunehmen. Doch die Reise nimmt ein jähes Ende: Der Hubschrauber, der die Mannschaft zum Turnier bringen soll, stürzt in den verschneiten Bergen ab. Die Überlebenden sind auf einem Gipfel gestrandet und müssen einen Weg zurück nach Springfield finden.
Zum Team gehören neben den Gründungsmitgliedern Homer Simpson und Barkeeper Moe Szyslak inzwischen auch der überaus fromme Nachbar Ned Flanders, Homers Kollege Carl Carlson sowie ein Portugiese namens Fausto. Gemeinsam sitzen sie in Eis und Schnee fest, während Moe mehr als einmal andeutet, man könne im Notfall einen der Mitstreiter verspeisen.
Zurück in Springfield versucht Bart, über das Handy Kontakt aufzunehmen und erreicht Moe – doch der hält den Anruf für einen weiteren Scherzanruf und schleudert sein Telefon einfach fort. Die Gestrandeten bleiben also auf sich allein gestellt.
Auf dem Berg halluziniert Homer seine verstorbene Mutter Mona, die behauptet, in der Hölle zu sein. Während Marge daheim seine Lieblingsgerichte zubereitet, erreicht ihn deren Duft auf unerklärliche Weise und verleiht ihm die Kraft, sich aus dem Schnee zu graben. Mit einem Seil rettet Homer schließlich die Übrigen, und gemeinsam schaffen es alle zurück nach Springfield.
Die Episode wurde von Al Jean geschrieben und von Steven Dean Moore inszeniert. Glenn Close lieh erneut der Figur Mona Simpson ihre Stimme.
Für seinen Weinclub ersteigert Mr. Burns eine sündhaft teure Flasche Wein für eine Million Dollar – ein Tropfen, der angeblich einst Napoleon Bonaparte gehörte. Smithers beauftragt Homer, die kostbare Flasche zum Anwesen von Mr. Burns zu bringen. Als Burns seinen Assistenten jedoch für eine andere Aufgabe abzieht, muss Homer die Lieferung allein übernehmen.
In der Garage der Simpsons kommt es zur Katastrophe: Marge greift ahnungslos zu der wertvollen Flasche und verkocht den Wein versehentlich in einem Rindfleischeintopf. Um dem Zorn von Mr. Burns zu entgehen, analysiert Professor Frink den Eintopf und stellt den Wein täuschend echt nach. Burns kredenzt die Kopie seinem Weinclub – und die Kenner sind begeistert.
Beflügelt vom Erfolg schlägt Marge vor, weitere Flaschen des nachgemachten Weins zu verkaufen und den Erlös den Armen zukommen zu lassen. In ihrer Fantasie sehen sich Marge und Smithers bereits als Robin Hood und Maid Marian. Der gefälschte Wein wird auf einer Auktion versteigert, doch das Vorhaben fliegt auf: Die beiden werden wegen Weinfälschung verhaftet.
Vor Gericht nimmt die Sache eine ironische Wendung. Mr. Burns besticht den Richter, damit gefälschte Sammlerstücke im Besitz der Reichen ihren Wert behalten – woraufhin der Richter das Verfahren einstellt und den nachgemachten Wein kurzerhand für echt erklärt.
Als Homer erfährt, wie viel Star-DJs verdienen, drängt er Bart in eine DJ-Karriere, um von einem Herrenhaus zu träumen. Barts nächtliche Auftritte im Baumhaus rauben Ned Flanders den Schlaf; Homer borgt sich sogar dessen Lärmschutzkopfhörer, sodass die Simpsons ruhig schlafen, während die Flanders wachliegen. Als ein zu lauter Auftritt das Baumhaus zerstört, stellt Ned wütend jede Kommunikation mit Homer ein.
Über neun Monate versucht Homer vergeblich, Ned zum Reden zu bewegen. Marge gibt nach Anhörung beider Seiten Ned recht und drängt Homer zu einer Entschuldigung; sein Brief macht Ned jedoch nur noch zorniger. Ned holt sich alle geliehenen Dinge zurück und zerstört sie, weil ihm der Brief zeigt, dass Homer sein Fehlverhalten sehr wohl kannte.
Beim Versuch, Ned aufzuhalten, rammt Homer mit dem Auto dessen Wagen und löst damit einen offenen Krieg zwischen beiden aus. Richterin Constance Harm verurteilt die verfeindeten Nachbarn zu einer Paartherapie.
Die Therapeutin Annette verabreicht ihnen eine psychedelische Droge. In einer gemeinsamen Halluzination erscheinen Homer und Ned als berühmte Duos und bekämpfen eine Armee ihrer selbst. In den Schreinen des jeweils anderen erkennen sie die Wahrheit: Homer fühlt sich Neds Erfolg unwürdig und behandelt ihn deshalb schlecht, während Ned Homers Lebensfreude beneidet, sein Überlegenheitsgefühl aber genießt und Homers Verhalten deshalb duldet. Beide sehnen sich nach ihrer alten Beziehung zurück und verzeihen einander.
In Moes Taverne taucht ein schlanker Barney auf, der wegen seiner Überzuckerung das Medikament Othinquic nimmt, das als Nebenwirkung schlank macht. Die Nachricht verbreitet sich rasend, alle übergewichtigen Bürger greifen zu, und die Wirte der Stadt verlieren ihr Geschäft. Nur Homer will das Mittel nicht – bis die um seine Gesundheit besorgte Marge ihn darum bittet.
Marge entdeckt, dass sich Patty und Selma nach ihrer Abnahme verloben, ihren Gewichtsverlust aber mit Diät und Sport erklären, statt das Medikament zuzugeben. Homer wiederum kann sich das teure, von der Versicherung nicht gedeckte Mittel nicht leisten und besorgt sich eine gestohlene Dosis bei Fat Tony.
Marge bemerkt, dass die Nutzer bedrückt wirken und dass eine Nebenwirkung schlaffe Gesichter sind, die nur durch Injektionen von Körperfett behoben werden können. Sie hält Homer vom Spritzen ab und wirft das Mittel weg – doch Fat Tony entführt Homer, um ihm sein Fett für die Gesichtsbehandlungen abzuzapfen.
Marge rückt mit den Wirten an und befreit Homer. Er überzeugt die Menge, das Medikament abzusetzen und sich so zu lieben, wie sie innerlich sind, woraufhin die Pfunde langsam zurückkehren. Zu Hause erfährt Marge, dass Patty und Selma ihre Verlobten verloren haben und sich in einer Zeremonie selbst heiraten – und greift ausgerechnet auf das weggeworfene Othinquic zurück, um in ihr schwarzes Kleid zu passen.
Bei ihrer Geburtstagsfeier wird Marge von Bürgermeister Quimby als "netteste Frau Springfields" ausgezeichnet. Doch ihr makelloser Ruf beruht auf einem Geheimnis: Seit ihrer Jugend verarbeitet Marge ihre Wut, indem sie Hassbriefe an all jene schreibt, die sie verärgern – Briefe, die sie nie abschickt, sondern in einer Kiste in ihrem Schrank versteckt.
Während der Feier stößt Shauna Chalmers, die Tochter von Rektor Chalmers und Freundin von Jimbo Jones, beim Babysitten auf die Kiste. Als sie den Brief über sich selbst liest, ist der Spaß vorbei: Zur Rache verstellt sie am Telefon ihre Stimme und erpresst Marge um 5.000 Dollar für die Rückgabe der Briefe.
Die Lage spitzt sich zu, als einer der Briefe – gerichtet an Helen Lovejoy – in der Kirche auftaucht und dort eine regelrechte Hexenjagd auslöst. Marge ist fest entschlossen, ihre Briefe zurückzubekommen, und wäre sogar bereit, das geforderte Geld zu zahlen. Anhand einer Bemerkung erkennt sie schließlich, dass Shauna hinter der Erpressung steckt.
Nach einem gescheiterten Rückholversuch im Haus der Chalmers' verfolgen Marge und Homer die Jugendlichen quer durch die Stadt, bis es auf einem Dach zur Konfrontation kommt. Als Shauna dabei beinahe in die Tiefe stürzt, lässt Marge die Briefe fallen, um das Mädchen zu retten. Die Blätter regnen über Springfield herab, und die Bewohner lesen so manche unschöne Zeile über sich.
Am Ende versöhnen sich Marge und Shauna. Marge wünscht sich nur, dass man ihre Gefühle ernst nimmt und akzeptiert, dass auch sie nicht perfekt ist – und Springfield nimmt ihre Entschuldigung an. In Gastauftritten kehren Beverly D'Angelo als Lurleen Lumpkin und Jon Lovitz als Artie Ziff zurück.
Die Episode beginnt mit einer Rückblende: Der junge Abraham Simpson besucht mit seinem eigenen Großvater ein Baseballspiel der Springfield Isotopes und ritzt gemeinsam mit ihm die Namen in die Reling vor den Dauerkarten-Plätzen. Der Schnitt führt in die Gegenwart, wo Abe einsam auf demselben Sitz sitzt. Der einzige andere Zuschauer im nahezu leeren Stadion ist Barkeeper Moe Szyslak. Über ihre gemeinsame Leidenschaft für den erfolglosen Verein freunden sich die beiden an und besuchen fortan jedes Spiel zusammen.
Die Gelegenheit ihres Lebens ergibt sich, als der ausländische Werfer Aeropos Walkov (Gaststimme Jamie Demetriou), bekannt für seinen kraftvollen beidhändigen Wurf, in die USA wechseln will. Prominente wie Chris Rock und Danny Trejo umwerben ihn für New York und Los Angeles. Moe hat jedoch einen Vorteil, weil seine Großmutter Walkovs Muttersprache sprach. Mit einem selbstgedrehten Video lockt er den Star nach Springfield – der berüchtigte Reifenbrand der Stadt erinnert Walkov an seine Heimat, und er sagt zu.
Abe und Moe werden als Helden gefeiert, und selbst Bart will nun mit seinem Großvater ins Stadion. Moe fungiert als Walkovs Dolmetscher bei Pressekonferenzen. Doch mit dem sportlichen Erfolg kommt der Kommerz: Das Stadion wird in Toblerone Stadium umbenannt, Abes angestammte Plätze weichen einem VIP-Bereich, und seine Sektion "J" landet in den obersten Rängen über den Wolken. Abe ist zunehmend frustriert über die Vermarktung seines geliebten Vereins.
Moe entdeckt derweil, dass Walkov über eine der allgegenwärtigen Sportwetten-Apps auf Baseball wettet. Auch Bart verfällt dem Wetten, nachdem er seine Idole dabei beobachtet hat, und nutzt Homers schlafendes Gesicht, um dessen Handy zu entsperren. Bei einer angespannten Pressekonferenz versucht Moe, Walkovs Geständnis absichtlich falsch zu übersetzen. Schließlich stellt Abe seinen noch recht neuen Freund zur Rede.
Wie üblich endet die Folge mit der Wiederherstellung des Status quo: Walkov wechselt nach San Francisco, wo er weiterhin "reich an einem anderen Ort" ist. Eine Post-Credit-Szene bringt mit dem Sport-Kommentator "Jomboy" einen weiteren Gaststar ins Spiel.
In dieser Folge prallen Homers Vorlieben für Essen und Fernsehen aufeinander: Er wird zum begeisterten Fan von Thad Parkour, einem an Guy Fieri angelehnten Promikoch, dessen Show „Dude Vs. Food“ ihn durch allerlei Ess-Wettbewerbe führt.
Den Kern der Episode bildet die tragikomische Geschichte des „Gewalteintopfs“: Tony erzählt, wie die italienische und die preußische Verbrecherfamilie Springfields über Jahre verfeindet waren. Als Friedenspfand tauschten die Clans einst ihre jüngsten Söhne – so wuchs Tony bei Wilhelm Von Wonthelm auf, dem Inhaber des deutschen Restaurants „Das Food“.
In der Nebenhandlung darf Lisa auf dem Beifahrersitz mitfahren, obwohl Bart den Platz für sich beansprucht hatte. Aus Trotz plappert Bart fortan alles nach, was seine Schwester sagt. Über Monate hinweg nutzt Lisa das, um ihm Mandarin und das Saxophonspiel beizubringen – und die beiden Geschwister kommen einander dabei ungewohnt nahe.
Die Mid-Credits-Szene schlägt einen überraschend düsteren Ton an: Eine erwachsene Lisa steht mit Wissenschaftlern in einem Kontrollraum, kurz bevor erstmals Kontakt zu außerirdischem Leben hergestellt werden soll. Doch ein Streit zwischen Bart und Lisa eskaliert – und führt am Ende zur Zerstörung der gesamten Erde.
In einem Nebenstrang wird der Squeaky-Voiced Teen vor Gericht als Zeuge geladen: Er hatte Homer im Rahmen seines Jobs einen Bagger vermietet, mit dem Homer im eigenen Garten einen Swimmingpool ausheben wollte – dabei aber versehentlich die Versorgungsleitungen der Stadt durchtrennte. Homer nutzt die Aussage, um die Unfähigkeit des Teens zu belegen, und erhält von dessen Arbeitgeber eine Entschädigung, für die er Poolnudeln und Bälle kauft.
Marge sorgt sich derweil um Homers Vermächtnis, was ihn glauben lässt, er werde niemals in Erinnerung bleiben. Niedergeschlagen sitzt er in seinem unfertigen Pool und schlägt mit einer gefalteten Poolnudel einen Ball gegen die Wände. Grampa tröstet ihn, und gemeinsam entwickeln die beiden daraus ein Spiel: „Noodleball“.
Die Senioren aus dem Altersheim sind begeistert, und Noodleball wird unter älteren Mitbürgern populär, die es in leeren Pools der Stadt spielen. Doch bald verlieren sie die Becken an schwimmende Kinder und skatende Teenager. Auf der Suche nach Rettung ihres Vermächtnisses treffen sie Gabriel Razelton, der ein von der Avocado-Industrie gesponsertes Noodleball-Stadion präsentiert – allerdings will er Grampa herausdrängen, um den Sport als Zeitvertreib der Reichen statt der Senioren zu vermarkten. Homer willigt ein, um sich seinen Nachruhm zu sichern.
Zur Eröffnung des Komplexes findet ein Promi-Turnier mit ehemaligen Profisportlern statt, unter anderem mit Blake Griffin, Andrew Luck und Megan Rapinoe als sie selbst. Marge zwingt Homer, Grampa von dessen Ausbootung zu erzählen; Grampa entgegnet, ein Vermächtnis sei ohnehin sinnlos, da die Toten nichts davon mitbekämen.
Lisa hält dagegen, der Avocado-Anbau verschwende natürliche Ressourcen und die Branche nutze Noodleball nur, um ihren Ruf aufzupolieren. Von Schuldgefühlen geplagt, will Homer doch mit Grampa antreten – doch kaum beginnt das Match, verletzen sich beide auf der Stelle und ruinieren so den Sport und seinen Sponsor. Marge ist dennoch stolz, dass Homer sich mit Grampa versöhnt hat. Die Folge ist dem verstorbenen Musiker Jill Sobule gewidmet.
Das Staffelfinale beginnt mit einer Rückblende „vier Jahre zuvor“: Der sechsjährige Bart und die vierjährige Lisa entdecken beim Zappen „Itchy & Scratchy“ und schwören, die Serie fortan täglich gemeinsam zu schauen – ein Ritual, das die Geschwister über Jahre hinweg verbindet.
In der Gegenwart verkündet Marge stolz, dass nun auch Baby Maggie „Itchy & Scratchy“ liebt und entsprechende Baby-Kleidung trägt. Prompt erklären Bart und Lisa in der Schule, die Serie sei „nur noch was für Babys“ – was an der Springfield-Grundschule eine regelrechte Panik auslöst: Die Kinder verbrennen ihr Merchandise auf einem großen Scheiterhaufen. Von da an schauen Bart und Lisa getrennt auf ihren Geräten unterschiedliche Serien und entfremden sich zusehends, sehr zu Marges Sorge. Als Bart seine „Itchy & Scratchy“-Sammlung entsorgen lässt, würdigt die Folge das mit einer Parodie der rührenden „When She Loved Me“-Sequenz aus Toy Story 2.
Ein Sprung rund 35 Jahre in die Zukunft zeigt, was aus den beiden geworden ist: Lisa hat es zur Chefin der NBA gebracht – die frühere Frauenliga WNBA heißt inzwischen schlicht NBA –, während Bart nicht viel erreicht hat. Für eine Rede kehrt Lisa nach Springfield zurück und entdeckt entsetzt, dass Bart im heruntergekommenen alten Simpson-Haus ein nicht genehmigtes Altenheim betreibt. Dort versorgt er Homer, den Comicverkäufer, Lenny und Carl – finanziert mit dem Geld, das Lisa eigentlich für Homers Platz im Altersheim „Retirement Castle“ überwiesen hatte.
Empört hält Lisa an der Schule eine wütende Rede, woraufhin Rektor Chalmers sie wieder auslädt. Erst bei genauerem Hinsehen erkennt sie, dass Bart sich tatsächlich um die alten Männer kümmert – auch wenn er sich von dem Geld einen Sportwagen gegönnt hat. Da reagiert die Behörde auf Lisas frühere Meldung wegen Gefährdung und verfrachtet Homer in einen Bus nach Florida, das nun ein Hochsicherheitsgefängnis für Senioren ist. Mit einem Trick aus einer ihrer Lieblingsfolgen von „Itchy & Scratchy“ bringen Bart und Lisa den Bus zum Halten und befreien Homer.
Versöhnt beschließen die Geschwister, gemeinsam Barts Altenheim zu verbessern. Zum Schluss blickt Marge lächelnd vom Himmel auf sie herab – in dieser Zukunftsversion ist sie vor Homer gestorben und im Jenseits mit Ex-Beatle Ringo Starr verheiratet.