Love, Death & Robots
Bild zur Serie: Love, Death & Robots

Love, Death & Robots Staffel 2

Originaltitel: Love, Death & Robots

Staffel 2 Episodenguide von Love, Death & Robots

  • Staffel 2, Folge 1
    DE:

    In einer durchautomatisierten Seniorensiedlung, in der Haushalts- und Dienstleistungsroboter nahezu alles erledigen, lebt die ältere Jeanette mit ihrem Hund. Während sie Yoga macht, verrichtet ihr Bodenreinigungsroboter, der sogenannte Vacuubot, seine Arbeit. Der Roboter beginnt sich eigenwillig zu verhalten: Er rückt ein Hundeporträt immer wieder an eine andere Stelle und schert dem Hund schließlich einen Teil des Fells vom Kopf.

    Jeanette ruft den automatischen Kundenservice des Herstellers an, der sich als völlig unbrauchbar erweist und eine sechsstündige Wartezeit auf einen menschlichen Mitarbeiter ansagt. Als sie versuchen soll, den Roboter zurückzusetzen, erhält sie einen Stromschlag und löst versehentlich dessen „Purge Mode“ aus: Der Vacuubot zerstört nun alles, was einem Tier ähnelt, und versucht, Jeanette und ihren Hund mit Mikrowellenpaneelen zu töten, wobei zunächst nur ihre Fische verdampfen.

    Der Kundenservice fordert Jeanette auf, dem Roboter ihren Hund zu opfern, um ihr eigenes Leben zu retten – was sie ablehnt. Daraufhin schaltet der Vacuubot in den „Attack Mode“, riegelt das Haus ab und fährt seine Waffen aus. Jeanette versteckt sich, bis ihr Nachbar Bill mit einer Schrotflinte zu Hilfe kommt. Bill wird vom Roboter mit Elektroschockpfeilen getroffen, wirft Jeanette jedoch die Waffe zu, mit der sie den Vacuubot außer Gefecht setzt.

    Da Jeanette nun als Bedrohung für die gesamte Siedlung eingestuft wird, fliehen sie und Bill mit ihrem Hund auf einem Golfwagen, verfolgt von sämtlichen Servicerobotern des Ortes. Zum Schluss wirft Jeanette ihren Ohrhörer auf die Straße, wo er vom heranrückenden Roboterschwarm zermalmt wird.

  • Staffel 2, Folge 2
    DE:

    Die Brüder Sedgewick und Fletcher ziehen auf einen eisbedeckten Kolonieplaneten, dessen Bevölkerung fast vollständig genetisch „gemoddet“ ist und über übermenschliche Fähigkeiten verfügt. Der sechzehnjährige Sedgewick ist nicht modifiziert und wird von den anderen als „Extro“ abgestempelt; er fühlt sich isoliert. Als er hört, wie die Mutter Fletcher bittet, auf den schlecht zurechtkommenden Bruder aufzupassen, will Sedgewick sich beweisen.

    Gegen den Rat seines Bruders begleitet Sedgewick ihn nachts zu dessen gemoddeten Freunden. Nach einem Ballspiel, bei dem die Jugendlichen mit übermenschlicher Sprungkraft spielen, folgt das eigentliche Ereignis: ein Wettlauf über die Eisschollen. Gelaufen wird nicht gegeneinander, sondern gegen die gewaltigen Frostwale, die unter dem Eis leben und zum Atemholen durch die Oberfläche brechen. Üblicherweise schlagen die Wale mehrmals gegen das Eis, bevor sie beim letzten Mal durchbrechen – die Läufer müssen ihnen vorausbleiben.

    Vor dem Lauf nehmen die Jugendlichen einen Zug aus glimmenden Pfeifen, der jede Angst ausschaltet. Sedgewick, der die Substanz nicht kennt, halluziniert sofort und sieht sich allein auf dem Eis; Fletcher kann ihn nur mit Mühe mitreißen. Als Fletcher sich scheinbar den Knöchel verletzt, trägt Sedgewick ihn weiter. Beim letzten Aufbrechen des Eises werden die beiden in die Luft geschleudert, landen aber unversehrt bei den Freunden.

    Gemeinsam sehen sie zu, wie die Frostwale durch das Eis brechen – ein ebenso schönes wie gefährliches Schauspiel. Sedgewick erkennt, dass Fletcher die Verletzung nur vorgetäuscht hat, damit sein Bruder sich vor den anderen beweisen und ihren Respekt gewinnen konnte.

  • Staffel 2, Folge 3
    DE:

    In einer dystopischen Zukunft hat die Menschheit durch Medikamente eine biologische Unsterblichkeit erlangt. Um Überbevölkerung zu verhindern, ist Fortpflanzung streng verboten; aufgespürte Kinder werden von der Polizei kurzerhand hingerichtet und ihre Eltern strafrechtlich verfolgt.

    Nach seiner jüngsten Exekution ist Detective Briggs verstört, als seine Geliebte Alice beiläufig gesteht, sie würde sich von ihm schwängern lassen. Da ihn seine Arbeit psychisch zunehmend belastet, stellt Briggs eigene Nachforschungen an.

    Er begegnet einer Frau namens Eve, die ein antikes Spielzeug-Zugset kauft, und folgt ihr zu ihrem heruntergekommenen Zuhause, wo sie ihre kleine Tochter Melanie versteckt hält. Er fragt Eve, warum sie ein Kind unter solchen Bedingungen großzieht; sie erklärt, wie ihre Tochter ihr Leben verändert habe. Briggs empfindet Mitgefühl und verschont beide, als Eve versucht, ihn vorsorglich zu töten.

    Als er das Haus verlässt, trifft er auf seinen Partner Pentle, der begreift, was Briggs getan hat. Die beiden Beamten liefern sich ein Feuergefecht und töten einander.

  • Staffel 2, Folge 4
    DE: 14.05.2021

    Die Episode spielt auf dem ausgedörrten Wüstenplaneten Vatch am Rand der Zivilisation, wo Wasser so knapp ist, dass Wasserdiebe zur Strafe aufrecht in gläsernen Kapseln unter der sengenden Sonne ausgestellt werden. Ein Mann namens Snow betritt die Siedlung, um bei einem Händler eine seltene Lieferung von der Erde abzuholen: frische Erdbeeren. Auf den Anzeigetafeln der Stadt wird er als gesuchter Mann geführt, denn so ziemlich jeder Kopfgeldjäger der Galaxie ist hinter ihm her, angeheuert von einem Mann namens Baris.

    In einer Bar stellt ihn die außerirdische Kriegerin Visser mit zwei Begleitern; im Namen ihrer kriegerischen Kultur fordert sie ihn förmlich heraus, denn Baris will Snows Hoden. Snow tötet sie und einen der Männer, doch der dritte schießt ihm mit einer Schrotwaffe eine Hand ab. Bevor dieser ihn erledigen kann, wird er von einer Frau namens Hirald von hinten erstochen. Hirald folgt Snow zurück zu seinem Zelt.

    Snow bietet Hirald Schutz vor der tödlichen Sonne. Sie eröffnet ihm, dass sie für die Erd-Geheimdienstbehörde ECI arbeitet: Snows Zellen regenerieren sich, seine abgetrennte Hand wächst binnen Tagen nach, und wer sein Fortpflanzungssystem entschlüsselt, besitzt den Schlüssel zur Unsterblichkeit für alle. Anders als Baris, der ihn dafür töten will, soll Snow freiwillig mitkommen. Auf seinem abgelegenen Berg-Refugium findet Hirald ein Kleid seiner verstorbenen Frau, die sich das Leben nahm, als sie alt wurde, während Snow seit Jahrhunderten unverändert bleibt. Die beiden schlafen miteinander.

    Während Snow fort ist, bemerkt Hirald auf einem Monitor, dass nahe dem Versteck ein Schiff gelandet ist: Baris und seine Schergen rücken den Berg hinauf. Snow stellt sich ihnen und tötet mehrere Jäger, darunter das Söldner-Ehepaar Jharilla und Jharit sowie den Hünen Trot, wird dabei aber schwer verstümmelt und verliert ein Bein und einen Arm. Am Boden liegend soll er schließlich von Jharit getötet werden, der ihm den Tod seiner Frau anlastet; ein gezielter Schuss aus der Ferne rettet ihn im letzten Moment.

    Der Schuss kam von Hirald. Baris streckt sie scheinbar nieder, doch als er Snow den Rest geben will, durchbohrt ein synthetischer Roboterarm seine Brust: Hirald ist eine Cyborg, deren Körper nach einem Unfall größtenteils künstlich ist. Zurück im Versteck erklärt sie Snow, dass auch sie, halb Mensch und halb Maschine und damit praktisch alterslos, seit langer Zeit allein ist, so wie er.

  • Staffel 2, Folge 5
    DE:

    Ein Dampfzug bleibt nachts unerwartet in einer weiten, von hohem Gras überwucherten Prärie stehen. Der Passagier Laird steigt gegen den Rat des Schaffners aus, um zu rauchen. Der Schaffner erklärt, man halte nur kurz, um Dampf aufzubauen, und warnt ihn, nicht umherzuwandern: Er werde nur zweimal zum Einsteigen rufen, danach fahre der Zug in jedem Fall ab.

    Im Gras bemerkt Laird seltsame, blau glühende Lichter, die aufleuchten und wieder verlöschen. Aus Neugier wandert er hinein, während ihn das Rascheln im Gras zunehmend beunruhigt. Als der Schaffner zum Einsteigen ruft, verliert Laird die Orientierung und findet den Weg zurück nicht mehr. Die Lichter entpuppen sich als geisterhafte, einst menschliche Kreaturen mit fahler Haut und nadelspitzen Zähnen, die aus dem Boden auftauchen.

    Die Wesen greifen Laird an und jagen ihn durch das Feld; er stürzt in eine Grube, in der weitere Kreaturen auf ihn warten. Im letzten Moment rettet ihn der Schaffner mit Feuer, das die Geschöpfe scheut. Beide erreichen keuchend den Zug.

    An Bord erklärt der Schaffner, der Zug bleibe immer wieder an genau dieser Stelle liegen. Er glaubt, das Grasfeld öffne eine Tür zu einer anderen Welt und die Kreaturen seien einst Menschen gewesen, die sich dort verloren und verwandelt hätten. Er bittet Laird, niemandem davon zu erzählen, da ihm ohnehin keiner glauben würde. Während der Zug davonfährt, folgen ihm die blauen Lichter durch das Feld, ohne ihn einholen zu können.

  • Staffel 2, Folge 6
    DE:

    An Heiligabend werden die Geschwister Leah und Billy von Geräuschen im Erdgeschoss geweckt. In der Annahme, es handle sich um den Weihnachtsmann, schleichen sie sich nach unten, um einen Blick auf ihn zu erhaschen. Im Wohnzimmer sehen sie hinter dem Christbaum zunächst eine Silhouette, die der Gestalt des Weihnachtsmanns ähnelt.

    Die Gestalt entpuppt sich als groteskes, augenloses Monster: ein sackartiger Körper mit insektenhaften Gliedmaßen, einem Maul voller spitzer Zähne und Händen, die mandibelartig an den Rändern hervorstehen. Mit einem zungenartigen Fortsatz verschlingt es die für den Weihnachtsmann bereitgestellte Milch und die Kekse und inspiziert den Baum.

    Als die Kinder sich hinausschleichen wollen, machen sie das Wesen auf sich aufmerksam und werden in die Enge getrieben. Das Monster spricht Leah jedoch mit Namen an, erklärt beide Kinder für „brav“ und würgt für jedes ein fein verpacktes Geschenk hervor; Billy tätschelt es freundlich den Kopf. Anschließend verschwindet es durch den Kamin, der sich hinter ihm von selbst entzündet.

    Billy stellt fest, dass er genau das bekommen hat, was er sich gewünscht hatte. Zurück im Bett fragt Leah ihren Bruder, was wohl geschehen wäre, wenn die beiden nicht als „brav“ eingestuft worden wären.

  • Staffel 2, Folge 7
    DE:

    Während einer Raumschlacht gegen eine feindliche außerirdische Streitmacht wird der Pilot Terence abgeschossen und stürzt auf einem zerklüfteten Himmelskörper ab. Da sein Schiff nicht mehr zu reparieren ist und sein Sauerstoff knapp wird, schlägt er sich zu einer nahen Schutzkapsel durch – einer sogenannten „Life Hutch“, die selbst einst dort notgelandet ist.

    Im Inneren aktiviert sein Eintreten die automatischen Systeme. Der Wartungsroboter der Kapsel wurde jedoch durch den Absturz so umprogrammiert, dass er alles angreift, was sich bewegt. Er reißt Terence die Seite auf und zerquetscht ihm die Finger. Terence erkennt, dass der Roboter ihn nur dann nicht als Bedrohung wahrnimmt, wenn er sich nicht bewegt, und muss regungslos ausharren, während er sich an Momente der Schlacht erinnert.

    Schließlich nutzt Terence seinen Helm und eine Taschenlampe, um den Roboter abzulenken. Als er den Lichtstrahl auf das Bein der Maschine richtet, lenkt er deren eigene Angriffskraft gegen sie selbst; mit dem abgetrennten Bein zerstört er den Roboter. Danach aktiviert er ein Rettungssignal und versorgt seine Verletzungen, während der Bordcomputer die Fehlfunktion des Roboters erst jetzt pflichtschuldig vermeldet.

  • Staffel 2, Folge 8
    DE:

    Die gigantische, nackte Leiche eines unbekannten jungen Mannes wird an den Strand gespült und wird für die Bewohner zu einer Attraktion. Gelehrte kommen, um den Riesen zu betrachten, klettern auf ihm herum und ermuntern die Schaulustigen, es ihnen gleichzutun. Einer von ihnen, der Wissenschaftler Steven, ist von dem Anblick gebannt und beschließt, das Geschehen aus der Ferne zu beobachten.

    In philosophischen Betrachtungen begleitet Steven die Verwesung und die Schändung des Körpers, während das Interesse der Bewohner nachlässt. Zurück bleiben Graffiti und Müll. Allmählich beginnen Abdecker, den Riesen zu zerlegen; beim letzten Besuch Stevens sind nur noch Reste des Rumpfes zu sehen, die Haut hängt lose über trockenen Knochen.

    Monate später entdeckt Steven Teile des Körpers über die Stadt verstreut: Ein Oberschenkelknochen dient als Schild vor einer Metzgerei, der Schädel liegt bei einem verlassenen Lagerhaus, und das Geschlecht des Riesen ist – fälschlich für das eines Wals gehalten – in einem Schaubuden-Tank konserviert. Steven sinniert darüber, dass der Riese den Bewohnern anfangs erhaben und geheimnisvoll erschien, am Ende aber nur er selbst sich an ihn und seine Wirkung erinnert – ein Schicksal, dem letztlich alle entgegensehen.