Die außerirdischen Lupo haben Kontakt zu den Vereinten Nationen aufgenommen und die Welt in Angst versetzt. Die teils robotischen, teils aquatischen Wesen mit Tentakeln stammen ursprünglich von einem Gasplaneten rund 50 Lichtjahre entfernt; über ihre Kultur und Absichten ist kaum etwas bekannt. Ihr Wunsch: ein Gespräch mit dem Priester, der einen „Blackfin“ zur Auferstehung erklärt hat.
Die Kirche ringt noch um eine Haltung, also fällt Father Maguire die Aufgabe zu, die Begegnung zu meistern. Am Strand haben sich wütende Demonstranten versammelt, während Maguire mit einem Lupo über den Sand geht und erklärt, wie es zu der „Auferstehung“ kam: Ein für mehrere Tage totgeglaubtes Tier war auf unerklärliche Weise wieder zum Leben erwacht.
Der Lupo stößt einen durchdringenden Ruf aufs Meer hinaus, der den Blackfin herbeiruft – einen schwarzen Delfin, den die Fremden für ihren Messias halten. Nachdem sie erfahren, wie die Menschheit mit Delfinen und den Ozeanen umgeht, verurteilt der Delfin die Welt zur Zerstörung.
Der Himmel füllt sich mit Raumschiffen, die zum Angriff bereitstehen – die Lupo beginnen einen Kreuzzug gegen die Menschheit. Maguire fügt sich seinem Schicksal und fasst zusammen, wie weit sich der Mensch von seinen Mitgeschöpfen entfernt hat: Wir sollten mit den Tieren koexistieren, nicht über sie herrschen.
Die – als eine der wenigen Realfilm-Folgen der Reihe inszenierte – Episode positioniert den Delfin als jesusgleiche Erlöserfigur und die Menschheit als Pontius Pilatus. Als Parabel über Überfischung und die Verschmutzung der Meere stellt sie die Frage, ob die Lupo im Recht sind, gegen die Mörder ihres Messias zu Felde zu ziehen.