„Smart Appliances, Stupid Owners“ dreht den vertrauten Ärger über unzuverlässige Technik um: Diesmal beschweren sich die Geräte über ihre Besitzer. Der kurze Beitrag der vierten Staffel ist wie eine Doku bzw. eine Reihe von Interviews aufgebaut – erinnernd an die Knet-Serie „Creature Comforts“ – und lässt ein Gerät nach dem anderen seinen Frust mit den Menschen im Haushalt schildern.
Ein Thermostat klagt über ein Ehepaar, das sich pausenlos um die richtige Temperatur streitet und es zwischen die Fronten geraten lässt. Eine smarte Zahnbürste ärgert sich über ihren Besitzer Chad Yost, der seine Mundhygiene vernachlässigt – und dann der Zahnbürste die Schuld gibt. Ein Waffeleisen fühlt sich vergessen, weil sein Besitzer lieber zockt und auf der Couch liegt, statt es zu benutzen; auch eine Überwachungskamera kommt zu Wort.
Am schlimmsten trifft es eine selbstreinigende Katzentoilette, die unter der Kombination aus tierischem Nutzer und gleichgültigen Besitzern regelrecht psychisch leidet. Zum Schluss melden sich in kurzen Schnipseln noch weitere Geräte wie ein Sexspielzeug und eine Toilette zu Wort und beklagen die Bürden ihres Daseins. Eine durchgehende Handlung hat der Beitrag nicht – er lebt von seinem schwarzen Humor und der Idee, einmal die Technik über die Menschen urteilen zu lassen.