In dieser Kurzgeschichte aus der vierten Staffel fliegt ein einzelner B-17-Bomber, die „Liberty Belle“, mitten im Zweiten Weltkrieg einen Alleingang nach Frankreich. Ziel ist eine Kirche kurz hinter der deutschen Grenze. Für die Besatzung ist es ein Himmelfahrtskommando – während sich viele in Angst an ihren Glauben klammern, gibt sich der schnoddrige Zeke betont cool und fürchtet nichts.
Anführer der Mission ist der undurchsichtige Coombs, der eine seltsame Kompassnadel im Blick behält und den Männern die Details verschweigt. In der Kirche vollziehen die Nazis ein Blutritual, um eine Kreatur aus der Tiefe heraufzubeschwören. Coombs lässt die Bomben erst abwerfen, als sein Kompass einrastet – doch der Angriff bleibt wirkungslos: Aus den Trümmern erhebt sich ein geflügeltes Wesen, „einer der Gefallenen“.
Die Bestie holt den Bomber ein und zerfetzt ihn. Gewehrfeuer prallt an ihr ab – Einschusslöcher verwandeln sich in Mäuler, die die Kugeln wieder ausspucken. Das Wesen scheint sich von der Angst der Männer zu nähren und tötet einen nach dem anderen. Nur der ungläubige Zeke bleibt lange verschont.
Als der gläubige Priester an Bord stirbt, zeigt sich die Schwäche der Kreatur: Physische Zeichen des Christentums setzen ihr zu. Am Ende bleiben nur Zeke und sein Kamerad Tap übrig. Gemeinsam feuern sie ein Kreuz mitten in das goldene Gesicht des Ungeheuers – und es explodiert.
Ausgerechnet Zeke, der zuvor an nichts glaubte, findet durch dieses Erlebnis zur Religion und sucht darin Trost – ein bitter-ironischer Schluss, der dem Titel „Wie Zeke zur Religion fand“ seinen Sinn gibt.