In dieser Bottle-Folge testet La'An einen Prototyp des Holodecks. Gemeinsam mit Spock legt sie die Parameter fest und entscheidet sich für einen Kriminalfall – nach dem Vorbild der Detektivserie „Amelia Moon", die sie als Kind gelesen hat. Sie befiehlt dem Computer, ihr einen möglichst kniffligen Mordfall zu stellen, den nur sie lösen kann.
Der Fall spielt in den 1960er Jahren: Tony Hart, Chef der Lomond Picture Studios, wird erdrosselt aufgefunden. Das Studio produzierte gerade die Weltraumserie „Space Adventure: The Last Frontier". In der Rolle der Ermittlerin Amelia deckt La'An nach und nach ein Geflecht aus Eifersucht, Verrat und Ehrgeiz auf – ganz im Stil eines klassischen Whodunits.
Ein Fall als Spiegel
Der eigentliche Clou: Der Holodeck-Computer hat den Täter aus Informationen in La'Ans eigenem Kopf erschaffen. So wird der Kriminalfall zum Spiegel ihrer selbst – aus einem bloßen Rätsel wird eine Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Psyche.
Parallel gerät das immersive Experiment außer Kontrolle: Das Holodeck zieht so viel Energie, dass die Systeme der Enterprise zu überlasten drohen. Scotty und Dr. M'Benga müssen improvisieren, um das Schiff am Laufen zu halten – wobei sich der eigenwillige Scotty strikt weigert, jemanden um Hilfe zu bitten.
La'An löst den Fall rechtzeitig und beendet das Programm, bevor die Enterprise ernsthaften Schaden nimmt. Zugleich vertieft sich ihre über die Staffel gewachsene Nähe zu Spock zu einem stillen Moment der Annäherung. Am Ende zieht Captain Pike die Konsequenz und lässt die Holodeck-Technologie als zu unpraktisch für Raumschiffe auf Eis legen – ein augenzwinkernder Verweis darauf, warum in der Originalserie noch keine Holodecks existieren.