Star Trek: Strange New Worlds
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Star Trek: Strange New Worlds Staffel 3

Originaltitel: Star Trek: Strange New Worlds

Staffel 3 Episodenguide von Star Trek: Strange New Worlds

  • Staffel 3, Folge 1
    DE:

    Der Staffelauftakt löst den Cliffhanger des Season-2-Finales auf: Während Gorn-Jäger die U.S.S. Enterprise unter Feuer nehmen, entscheidet sich Captain Christopher Pike für „Rückzug und Rettung“. Um den abgetauchten Gorn-Zerstörer verfolgen zu können, schlägt Spock vor, das Schiff mit dem seltenen Element Wolkite zu markieren; Lt. Jenna Mitchell bestückt dazu einen Blindgänger-Torpedo. Nachdem die Enterprise den Zerstörer mit ihrer Untertassensektion regelrecht rammt, feuert Pike zwei Torpedos ab – einer trägt den Wolkite-Peilsender – und flüchtet in den Warp zur Flotte von Admiral Robert April.

    An Bord des Gorn-Zerstörers kämpft sich La’An Noonien-Singh aus einem kokonartigen Gebilde und befreit Dr. M’Benga, Erica Ortegas und George „Sam“ Kirk. Kirk erkennt, dass die Kammer eine gewaltige Verdauungshöhle ist, in der Gefangene als Nahrung verarbeitet werden. Das Team sammelt weggeworfene Waffen ein und nimmt sich vor, alle überlebenden Kolonisten zu retten.

    In der Krankenstation stellt sich heraus, dass Marie Batel gegen das Kryo-Serum allergisch ist und nicht in Stasis versetzt werden kann – die Gorn-Brut würde binnen eines Tages aus ihr schlüpfen. Chapel und Spock suchen fieberhaft nach einer Lösung und setzen schließlich auf eine Plasmainjektion aus dem illyrianischen Blut von Una Chin-Riley. Unterdessen bringen Scotty und Pelia ein improvisiertes Gerät zum Laufen, das mit einer polarisierten EM-Signatur die Gorn glauben lässt, die Enterprise sei eines ihrer eigenen Schiffe – so passiert das Schiff unbehelligt drei Gorn-Jäger und folgt dem Wolkite-Signal in ein unerforschtes Doppelsternsystem.

    Uhura und Number One erkennen den Zusammenhang: Sonnenaktivität steuert das Verhalten der Gorn – koronale Massenauswürfe lösen einen Angriffsrausch aus, starke Flares dagegen einen Winterschlaf. Als eine ganze Gorn-Armada Kurs auf den Föderationsraum nimmt, fasst Pike einen waghalsigen Plan: Scotty und Pelia sollen die Enterprise in einen künstlichen Stern verwandeln, indem sie zwischen die beiden Sonnen fliegen, die Deflektorschilde modifizieren und den Rumpf magnetisieren.

    Wie die Episode endet

    Während Ortegas trotz schwerer Verletzung einen erbeuteten Gorn-Jäger steuert und das Außenteam samt Transportcodes herausbringt, lässt die Enterprise ihren Rumpf „wie die Sonne leuchten“. Das Manöver zwingt die anrückenden Gorn zur Umkehr, und die parnassianischen Kolonisten werden an Bord gebeamt. Pike fragt sich, ob das Auslösen des Winterschlafs das Problem nur auf andere verlagert hat. In der Krankenstation gelingt Chapel und Spock die riskante Behandlung: Batel erwacht und missbilligt zwar die Nutzung von Number Ones Blut, doch beide Captains fallen sich erleichtert in die Arme, während die Enterprise in den Föderationsraum zurückkehrt.

  • Staffel 3, Folge 2
    DE:

    Drei Monate nach der Gorn-Krise liegt die Enterprise an Sternenbasis Eins vor Anker. Captain Pike will die Moral heben und richtet zu Ehren des hundertjährigen Bestehens der Föderation eine große Feier aus. Ausgerechnet jetzt kehrt Christine Chapel von ihrem Fellowship zurück – und bringt Dr. Roger Korby mit.

    Spock, der nichts davon ahnt und mit Tanzstunden bei La’An eine große romantische Geste vorbereitet hat, wird von Chapels Rückkehr an Korbys Seite kalt erwischt. Mit gekränktem vulkanischem Stolz landet er an der Bar, wo ihm ein überdrehter, charismatischer Barkeeper einen Drink anbietet.

    Am nächsten Morgen erwacht Spock neben Christine – und erfährt, dass die beiden noch am selben Tag heiraten sollen. Für alle außer Spock wirkt diese veränderte Wirklichkeit vollkommen real. Nach und nach wird klar, dass der vermeintliche Barkeeper in Wahrheit Trelane ist, ein uralter, gottgleicher Fremder, der sich als Hochzeitsplaner ausgibt und Spocks unbedachten Wunsch, es möge zwischen ihm und Christine anders laufen, wörtlich erfüllt hat.

    Wie die Episode endet

    Bei der Trauung erkennt Spock, dass auch Christine gegen Trelanes Scheinwelt ankämpft. Er zitiert das Neruda-Gedicht, das einst Korby und Christine zusammengebracht hat, samt ihres Bildes von „Sonne, Mond und Sternen“ – und holt sie damit in die Realität zurück. Schließlich taucht Q auf, um seinen Sohn Trelane zurechtzuweisen und mit nach Hause zu nehmen. In der wiederhergestellten Wirklichkeit finden Spock und Chapel einen ruhigen Moment des Abschieds, während Korby als freundlich und verständnisvoll gezeichnet wird.

  • Staffel 3, Folge 3
    DE:

    Bei Captain Batel ist das aggressive Gorn-Gewebe zurückgekehrt. Spock verweist auf eine mögliche Heilung durch die seltene Chimären-Blüte. Um an sie zu gelangen, schleusen sich Pike und Dr. M'Benga heimlich per Shuttle in umkämpftes klingonisches Gebiet ein – auf den Planeten Kenfori, dessen Warnbake ihnen ein „Kehr um oder stirb" entgegenfunkt. Pike beschließt dennoch weiterzufliegen.

    Auf Kenfori stoßen sie auf ein verlassenes Forschungslabor, in dem einst Proben der Chimären-Blüte lagerten. Zunächst registrieren sie nur Pflanzen und kein tierisches Leben – bis sich zeigt, warum: Ein klingonischer Angriff ließ ein von Föderationswissenschaftlern gezüchtetes Hybrid-Moos entweichen, das sämtliches Leben infizierte und in zombieartige Kreaturen verwandelte. So gerät die Folge zur Star-Trek-Variante einer Zombie-Geschichte.

    Ein Geist aus M'Bengas Vergangenheit

    Eine Klingonin stellt M'Benga: Bytha, Tochter des Dak'Rah und Kämpferin des Hauses Ra'Ul. Mit einem Viridium-Peilsender hat sie ihn aufgespürt, um ihn für den Tod ihres Vaters zur Rechenschaft zu ziehen. Damit bestätigt die Folge, dass M'Benga Dak'Rah in der zweiten Staffel tatsächlich vorsätzlich getötet hat – und nicht bloß in Notwehr.

    Bytha zwingt M'Benga zum rituellen Zweikampf mit dem d'k tahg. M'Benga geht als Sieger hervor, beschädigt dabei jedoch versehentlich den Schutzfeld-Generator und öffnet so den Kreaturen den Weg. Statt in Unehre zu sterben, lenkt Bytha die Zombies auf sich und sucht einen ehrenvollen Tod. Die Enterprise beamt Pike und M'Benga im letzten Moment an Bord, während ein klingonischer Schlachtkreuzer das Feuer eröffnet.

    Zurück an Bord extrahiert Spock im Labor den Wirkstoff aus der Chimären-Blüte, um Batel zu behandeln. Pike stellt klar, dass es die Mission nach Kenfori offiziell nie gegeben habe – und M'Benga daher auch keinen Bericht darüber schreiben müsse.

  • Staffel 3, Folge 4
    DE:

    In dieser Bottle-Folge testet La'An einen Prototyp des Holodecks. Gemeinsam mit Spock legt sie die Parameter fest und entscheidet sich für einen Kriminalfall – nach dem Vorbild der Detektivserie „Amelia Moon", die sie als Kind gelesen hat. Sie befiehlt dem Computer, ihr einen möglichst kniffligen Mordfall zu stellen, den nur sie lösen kann.

    Der Fall spielt in den 1960er Jahren: Tony Hart, Chef der Lomond Picture Studios, wird erdrosselt aufgefunden. Das Studio produzierte gerade die Weltraumserie „Space Adventure: The Last Frontier". In der Rolle der Ermittlerin Amelia deckt La'An nach und nach ein Geflecht aus Eifersucht, Verrat und Ehrgeiz auf – ganz im Stil eines klassischen Whodunits.

    Ein Fall als Spiegel

    Der eigentliche Clou: Der Holodeck-Computer hat den Täter aus Informationen in La'Ans eigenem Kopf erschaffen. So wird der Kriminalfall zum Spiegel ihrer selbst – aus einem bloßen Rätsel wird eine Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Psyche.

    Parallel gerät das immersive Experiment außer Kontrolle: Das Holodeck zieht so viel Energie, dass die Systeme der Enterprise zu überlasten drohen. Scotty und Dr. M'Benga müssen improvisieren, um das Schiff am Laufen zu halten – wobei sich der eigenwillige Scotty strikt weigert, jemanden um Hilfe zu bitten.

    La'An löst den Fall rechtzeitig und beendet das Programm, bevor die Enterprise ernsthaften Schaden nimmt. Zugleich vertieft sich ihre über die Staffel gewachsene Nähe zu Spock zu einem stillen Moment der Annäherung. Am Ende zieht Captain Pike die Konsequenz und lässt die Holodeck-Technologie als zu unpraktisch für Raumschiffe auf Eis legen – ein augenzwinkernder Verweis darauf, warum in der Originalserie noch keine Holodecks existieren.

  • Staffel 3, Folge 5
    DE:

    Dr. Roger Korby kommt an Bord der Enterprise mit einer Theorie: In den Ruinen einer untergegangenen Zivilisation auf Vadia IX soll eine Technologie verborgen liegen, die den Schlüssel zum ewigen Leben birgt. Gemeinsam mit Christine Chapel, mit der ihn inzwischen eine Beziehung verbindet, führt das die Enterprise zu einer heiligen Stätte des Volkes der M’Kroon.

    Ein Außenteam untersucht eine magnetische Anomalie, die auf uralte Technik hindeutet. Uhura übersetzt die Inschrift des Tempeltors: Es öffnet sich nur mit „frei gegebenem Blut“. Chapel hält ihre Hand hin, eine Nadel sticht ihr in den Finger – und das Tor gibt den Weg frei.

    Im Inneren stößt Fähnrich Gamble auf eine leuchtende Kugel; sie explodiert direkt vor seinem Gesicht und raubt ihm das Augenlicht. Zurück an Bord verändert sich der Verletzte: Er verhält sich, als sei er von etwas Fremdem besessen, und bedroht sowie tötet Crewmitglieder.

    Verantwortlich ist die Vezda, eine uralte, parasitäre Wesenheit, die mit den Ruinen und den Legenden von Auferstehung und Unsterblichkeit verknüpft ist. M’Benga muss erkennen, dass der junge Mann, um den er sich sorgt, verloren ist. Selbst die jahrtausendealte Pelia spürt, wie alt und böse dieses Wesen ist – die Vezda nennt sie spöttisch ein „Kind“.

    Die Struktur auf Vadia IX ist dazu bestimmt, solche körperlosen Entitäten zu bannen. Das Außenteam begreift, dass seine Mitglieder nicht in verschiedenen Räumen, sondern auf verschiedenen Ebenen der Quantenrealität gefangen sind. Mit Hilfe der gefundenen Artefakte finden sie wieder zusammen und entkommen zurück zur Enterprise.

    Scotty fängt den entwichenen Vezda-Parasiten schließlich in der beschädigten Kugel ein und beamt ihn in den Musterpuffer des Transporters. Die Schlusseinstellung zeigt jedoch, dass das Wesen die Sprache der Computeranzeige verändern kann, während M’Benga es studiert – ein beunruhigender Ausblick.

  • Staffel 3, Folge 6
    DE:

    James T. Kirk führt das Kommando über die USS Farragut, die von einem geheimnisvollen, unaufhaltsam wirkenden Plündererschiff schwer beschädigt wird. Die Enterprise eilt zu Hilfe, wird jedoch mitten in den Evakuierungsvorbereitungen selbst gekapert und von dem fremden Schiff regelrecht „verschluckt“.

    Damit bleibt Kirk allein an der Spitze der angeschlagenen Farragut – unterstützt von einem Außenteam der Enterprise, das ausgerechnet aus seiner späteren Stammcrew besteht: Spock, Uhura, Scotty und Chapel. Das gefürchtete Plündererschiff, das selbst die Klingonen meiden, trägt an den Grenzwelten viele Namen wie „Vernichter“ oder „Monster jenseits der Karte“; es hat bereits einen Planeten zerstört und nun die Enterprise verschlungen.

    Kirks Rettungspläne scheitern jedoch einer nach dem anderen und verschlimmern die Lage nur. Die verbliebene Crew der Farragut beginnt, an seiner Führung zu zweifeln, und Kirk selbst gerät unter dem Druck des lange ersehnten Kommandos ins Wanken.

    Den entscheidenden Anstoß gibt ein Gespräch mit Spock: Kirk vergleicht sich mit einem Hund, der das Auto, dem er hinterherjagt, tatsächlich eingeholt hat und nun nicht weiß, was er damit anfangen soll. Spock erwidert, die Vulkanier kennten einen ähnlichen Ausspruch vom Sehlat, der sich in den eigenen Schwanz biss – und bringt Kirk damit auf eine Idee.

    Kirk lockt den Plünderer mit vermeintlich wertvollem Aldentium an und lähmt das Schiff, indem er die Warpgondeln der Farragut abwirft; im Zusammenspiel mit der behelfsmäßig umgerüsteten Enterprise gelingt der Coup, Photonentorpedos erledigen den Rest und beide Schiffe entkommen. Der Sieg fällt jedoch bittersüß aus: Die Plünderer entpuppen sich als Nachfahren einer menschlichen Weltraummission aus der Zeit vor dem Warpantrieb – sterbend im All, ohne dass sich auch nur einer von ihnen retten lässt.

  • Staffel 3, Folge 7
    DE:

    Die Folge ist als Dokumentarfilm gestaltet, dessen Material angeblich von der Sternenflotte freigegeben wurde. Erzähler ist Umberto „Beto“ Ortegas, der Bruder von Erica Ortegas, der als investigativer Journalist an Bord kommt. In Interviews mit der Crew und mit überwachungskameraartig gefilmten Aufnahmen stellt er immer wieder dieselbe Frage: Was unterscheidet die Föderation und die Sternenflotte eigentlich von einem gewöhnlichen Imperium? Sein Schnitt lässt die Enterprise zunächst wie ein Kriegsschiff und die Besatzung wie Soldaten erscheinen.

    Der Auftrag führt die Enterprise nach Lutani VII, einer nicht der Föderation angehörenden Welt, die von ihrem Nachbarplaneten Kasar mit Krieg überzogen wird und bereits Millionen Tote zu beklagen hat. Die Enterprise soll geheime Fracht dorthin bringen – darunter den Jikaru, ein gewaltiges, walähnliches Raumwesen aus Licht, das offiziell als „Nutzvieh“ deklariert ist.

    Nachdem der Jikaru an Bord genommen wurde, befreit er sich und wird zu einer kaum kontrollierbaren Gefahr. Eine sterbende Lutani-Kommandantin warnt noch davor, das Wesen einzusetzen. Wie sich herausstellt, haben die Lutani das Gehirn des Jikaru chirurgisch so verändert, dass es Hass und Aggression empfindet, und es zuvor mit einer Art Schockhalsband gefügig gemacht.

    Während die Crew zunächst versucht, den Jikaru mit einem neuralen Dämpfer zu bändigen, stellt Spock über einen Verstärker eine Gedankenverbindung her und wird dabei verletzt. Schließlich nutzt Uhura das Gerät selbst und erkennt im Gesang des Wesens dessen wahren Wunsch: Der von Schmerzen gequälte Jikaru will sterben und die Enterprise dazu bringen, ihn in eine nahe Sonne zu führen – zugleich sorgt er sich um seine Nachkommen auf der Heimatwelt.

    Vor die Wahl zwischen Befehl und Gewissen gestellt, entscheidet sich Pike dafür, dem Wesen zu helfen: Die Enterprise geleitet den Jikaru zur Sonne, und Pike sichert zu, die Heimatwelt der Kreatur zu einem Schutzplaneten zu machen. Als der Lutani-Kommandant droht, entgegnet Pike kühl, man wolle die Föderation nicht zum Feind haben. Der Jikaru fliegt schließlich in die Sonne und beendet dort in einem Meer aus Licht sein Leiden.

    Beto war mit dem Vorsatz angetreten, die Sternenflotte bloßzustellen – auch, weil er ihr die Gefahr für seine Schwester im Kampf gegen die Gorn anlastet. Am Ende räumt er ein, eine andere Seite der Organisation kennengelernt zu haben, und beantwortet seine eigene Ausgangsfrage: Was die Föderation von einem Imperium trenne, seien die Menschen. Uhura fasst es zusammen: Nicht die Sternenflotte forme ihre Mitglieder, sondern die Mitglieder machten die Sternenflotte zu dem, was sie sei.

  • Staffel 3, Folge 8
    DE:

    Auf dem Weg zum Landurlaub auf Permenti 3 erreicht die Enterprise ein Notruf der Vulkanier – allerdings für den Planeten Tezaar, einen prä-Warp-Verbündeten der Vulkanier aus der Zeit vor der Föderation. Das von den Vulkaniern geschenkte planetenweite Nuklear-Energiesystem versagt, eine globale Kernschmelze droht, und die Vulkanier selbst sind zu weit entfernt. Ein Eingreifen der Föderation würde die Oberste Direktive verletzen, da die Tezaaraner außer den Vulkaniern keine andere Spezies kennen.

    Die Lösung: Die Crew muss biologisch zu Vulkaniern werden. Mit dem Kerkhov-Serum, das ursprünglich in der zweiten Staffel („Charades“) Spocks vulkanische Hälfte wiederherstellte, verwandeln sich Pike, Uhura, Chapel und La’an. Pelia nimmt das Serum ebenfalls, doch als Lanthanitin bleibt es bei ihr wirkungslos. Gemeinsam mit Spock beamt die vulkanisierte Truppe nach Tezaar und repariert das System nahezu im Handumdrehen – die verblüffende Geschwindigkeit ist als Gag angelegt.

    Zurück an Bord versagt jedoch das Gegenmittel: Alle bleiben vorerst Vulkanier. Da es „nur logisch“ sei, den Urlaub trotzdem anzutreten, gehen sie ihren Plänen nach – mit unerwünschten Folgen. Der vulkanische Pike putzt das Quartier geradezu obsessiv und verbannt Batel wegen ihres „menschlichen Geruchs“, während sie sich auf ein Dinner mit Vizeadmiral Pasak vorbereitet, um ihre Rückkehr zum Justizausschuss der Sternenflotte zu erbitten. Uhura erklärt ihr Date mit Umberto für „unlogisch“, und Chapel kappt ihre Bindungen und verzettelt sich in unzusammenhängenden Projekten.

    Es wird schlimmer, als die Vulkanier beschließen, dauerhaft Vulkanier bleiben zu wollen. Pike hätte Pasak beinahe davon abgebracht, Batel ihren Posten zurückzugeben, ehe sie beiden ihre pro-vulkanische Voreingenommenheit vorhält. Uhura raubt Umberto per Gedankenverschmelzung fast die ganze Persönlichkeit. La’ans Verwandlung verläuft besonders unlogisch: Aufgrund ihres Augment-Status wird sie nicht zur Vulkanierin, sondern zur Romulanerin – aggressiv und manipulativ, besessen davon, das Schiff aufzurüsten und einen Krieg anzuzetteln, bis Scotty und ein zu Besuch weilender Kirk sie außer Gefecht setzen.

    Die übrige Crew erkennt, dass man die noch menschlichen Katras der Vulkanier erreichen muss. Spock allein gelingt das nicht, wohl aber Una’s Ex-Freund Doug, ein vulkanischer Spiritualitäts-Experte (Gaststar Patton Oswalt). Doug bringt Pike, Uhura und Chapel zurück, die sich reumütig entschuldigen. La’an widersetzt sich, doch Spock verwandelt ihren Angriff in einen Tanz – und offenbart, dass ihre romulanische Aggression nur die Angst davor überdeckte, wie schnell ihre Beziehung zu Spock voranschreitet. Sie erkennt ihre Gefühle an und wird wieder Mensch.

    Zum Schluss bietet Pasak Batel wegen ihrer schonungslosen Ehrlichkeit die Leitung des Justizausschusses an. Chapel und Spock beginnen, ihre Freundschaft zu kitten, Una kommt wieder mit Doug zusammen und ermutigt La’an, ihre Gefühle für Spock zuzulassen, während Kirk und Scotty auf ihr gutes Team anstoßen. Eine Post-Credit-Szene zeigt Spock, wie er Doug menschliche Gepflogenheiten beibringt.

  • Staffel 3, Folge 9
    DE:

    Erica Ortegas ist nach ihrer traumatischen Begegnung mit den Gorn endlich wieder für Alleinflüge freigegeben und steuert ein Shuttle manuell durch einen bizarren Gravitationssturm, um eine Subraum-Boje auszusetzen. Kurz vor dem Rückflug zur Enterprise öffnet sich unvermittelt ein Wurmloch und reißt sie hinein. Die Crew will sie zurückholen, hat aber kaum Daten und wenig Zeit: Ein Rendezvous mit der USS Constellation steht an, bei dem ein Impfstoff gegen eine Pandemie zu einer Kolonie auf Proxima Indy 3 gebracht werden muss.

    Auf der anderen Seite des Wurmlochs zerschellt das Shuttle auf einem von über dreihundert Monden, die ein orbitaler Sturm regelmäßig überzieht. Ortegas überlebt, der Großteil ihrer Vorräte jedoch nicht. Aus Ersatzteilen baut sie einen Wasserkondensator und macht sich auf die Suche nach Nahrung. Statt Vorräten findet sie vor allem Felsen und leere Schluchten – bis sie plötzlich einem Gorn gegenübersteht.

    Dieser Gorn sucht keinen Kampf, sondern bietet ihr die einzige Nahrungsquelle des Mondes an: sogenannte „Pit Monsters“. Da Ortegas sie nicht roh verzehren kann, brät sie ihre Portion über dem Feuer – zum sichtlichen Unmut des Gorn. Über einen selbstgebauten Ja-Nein-Übersetzer beginnen die beiden zu kommunizieren, und es stellt sich heraus: Der Gorn ist eine Pilotin, eine Frau wie Erica, die hier abgestürzt und verwundet wurde; Kristalle auf der Oberfläche halten die Infektion in Schach. Gemeinsam errichten sie einen Schild gegen den Sturm und vertreiben sich mit Spielen die Zeit – bis Erica in ihrer Paranoia über ein rätselhaftes Funkeln in der Ferne versehentlich die Batterie von Schild und Übersetzer lahmlegt.

    Parallel schickt die Enterprise Sonden durch das Wurmloch, nachdem ein verzerrtes Signal von Ericas Boje aufgefangen wurde. Uhura vermutet, dass ein Dutzend zusammengeschalteter Sonden das Signal verstärken könnte, doch jedes Objekt, das das Wurmloch passiert, verkleinert dessen Fenster weiter. Schließlich haben Uhura und Spock eine Idee: Man schickt die Enterprise selbst hindurch, deren Masse das Fenster offenhält. Pike zögert angesichts der unzuverlässigen Scans, lässt sich aber überzeugen.

    Die Enterprise schafft den Sprung und beginnt, die nächstgelegenen Monde abzusuchen – für alle reicht die Zeit vor der Impfstoff-Lieferung nicht. Auf dem Mond kommt Erica die rettende Idee: Zieht man den orbitalen Sturm direkt über sich, lässt sich mit einer Leuchtfackel die Atmosphäre teilweise entzünden und ein Notsignal senden. Die Gorn-Pilotin hält den Plan für zu riskant, lässt sich aber von Ericas Entschlossenheit und dem Versprechen überzeugen, sie mit an Bord zu nehmen und der Menschheit ihr wahres Gesicht zu zeigen.

    Die Enterprise erfasst den atmosphärischen Feuerball, ein Außenteam beamt herab – und La’an erschießt die Gorn-Pilotin auf der Stelle. Ericas Wut richtet sich jedoch nicht in erster Linie gegen La’an, sondern gegen das „Funkeln“, das sie nun auffordert, sich zu zeigen. Es ist ein Retron, Angehöriger einer Rasse höherer Wesen. Sie hätten Erica und die Pilotin bewusst hier ausgesetzt – als Experiment, ob zwei Angehörige verfeindeter Spezies miteinander auskommen. Der Retron erklärt, dass Erica sich nach der Rückkehr nicht an ihn erinnern und ihre Sicht auf die Gorn womöglich wieder zurückgesetzt werde – die Freundschaft aber echt war und ihr bleibt. Am Ende legt Erica die Spielfigur aus ihrer Partie mit der Pilotin neben das Foto ihres Bruders in ihrem Quartier.

  • Staffel 3, Folge 10
    DE:

    Captain Marie Batel kommt an Bord der Enterprise, um ihre Rückkehr in den aktiven Dienst als neue Leiterin der Starfleet-Justizabteilung zu feiern. Die ausgelassene Stimmung kippt jedoch, als eine alte Bedrohung wieder auftaucht: die Vezda, eine uralte Spezies reinen Bösen, der die Crew bereits zuvor begegnet ist.

    Nachdem die Vezda aus ihrem Gefängnis entkommen ist und den Körper eines Ensigns übernommen hat, reist sie über sogenannte Ley-Linien – interdimensionale Verbindungswege – zum Planeten Skygowan. Dort verehrt die Bevölkerung die Vezda als Götter und hat ihre gesamte Gesellschaft um diesen Glauben herum errichtet. Auch Roger Korby befindet sich auf dem Planeten.

    Mitten in der Konfrontation erleben Pike und Batel Visionen eines gemeinsamen alternativen Lebens – mit Heirat, einer Tochter und Jahrzehnten voller Glück. Es stellt sich heraus, dass dies ein Abschiedsgeschenk ist: der Blick auf eine Zukunft, die niemals eintreten wird.

    Die inzwischen vollständig verwandelte Batel setzt ihre neuen Fähigkeiten ein und zieht die Vezda in einem Lichtblitz zurück in ihre Gefängnisdimension, deren Tor sie versiegelt. Dabei erstarrt sie selbst dauerhaft zur Wächter-Statue und opfert sich, um die Bedrohung zu bannen.

    Korbys Karte unerforschter Regionen läutet eine neue Fünf-Jahres-Mission ein, die letztlich auf die Ära von Captain Kirk zusteuert. Der Verlust Batels lässt Pike jedoch als stilleren, nachdenklicheren Menschen zurück.