In „Die Einladung", der vorletzten Folge von Volume 1, treibt Yennefer ihren Plan voran: Vor der Bruderschaft schlägt sie einen prunkvollen Ball mit anschließendem Konklave vor, um die Könige des Nordens nach Aretuza zu holen und zu einem Bündnis gegen Nilfgaard zu einen. Trotz des Widerstands von Stregobor und Artorius – Stregobor vergleicht Yennefers Anwesenheit mit „Pilzbefall" – wird der Vorschlag angenommen.
Geralt und Ciri machen sich, begleitet von Jaskier, auf den Weg nach Aretuza. Weil ein Seeungeheuer die Überfahrt blockiert, bietet Geralt dem Fährmann einen Handel an: freie Passage gegen das Erlegen der Kreatur. Unterwegs erzählt Geralt Ciri von seinem Fund in Vuilpanne – wie dort junge Frauen zu Ciri-Doppelgängerinnen geformt wurden und Teryn als Einzige überlebte. Als eine Aeschna das Boot angreift, strecken Geralt und Ciri sie gemeinsam nieder, wobei Ciri den tödlichen Stoß setzt.
Ein Mörder in den Mauern von Aretuza
Beim Übertritt durch ein Portal wird Yennefer von einer Illusion angegriffen, die Geralts Gestalt annimmt – jemand hat versucht, sie zu töten. Triss, die sich um Yennefers Wunde kümmert, entdeckt an deren Gesicht Stellacit-Staub, eine wichtige Spur. Zugleich verdichtet sich das Rätsel um die verschwundenen Novizinnen: Alle Vermissten sind halbelfischer Abstammung. Triss und Istredd suchen nach dem „Buch der Monolithen", das den Weg zwischen den Sphären weist – doch jemand in Aretuza besitzt es bereits.
Auf der emotionalen Ebene finden die Figuren zueinander: Ciri entschuldigt sich bei Yennefer für ihre Flucht und ihre harten Worte, und Geralt und Yennefer versöhnen sich mit einem Kuss. Während die beiden den Ball besuchen, hütet Jaskier Ciri – und küsst in einem Schuppen Prinz Radovid, der ihm sein eigenes Lied vorspielt.
Die Ränke laufen weiter: Cahir bietet Francesca und Filavandrel im Auftrag Emhyrs ein Bündnis mit Nilfgaard an, das Francesca annimmt. Der redanische Bote Aplegatt wird unterwegs von einem Pfeil in die Kehle getroffen – genau wie Ciri es vorhergesehen hatte. Geralt und Yennefer verdächtigen Stregobor, hinter den Experimenten und dem Anschlag zu stecken, ahnen aber nicht, dass in Wahrheit Lydia und damit Emhyr Riences Fäden ziehen. Zum Abschluss bereiten sich alle Parteien mit unterschiedlichsten Absichten auf den Ball vor dem Konklave vor.