Die dritte Folge löst das Rätsel um die beiden Jean Greys auf: Die zweite Jean, die erst kürzlich zur X-Mansion kam, ist die echte Jean Grey. Jene Jean, die mit Scott ein Kind hat, entpuppt sich dagegen als Klon, den Mister Sinister erschaffen hat. Ganz im Sinne der Comic-Vorlage geht Sinisters Plan darauf zurück, durch die Verbindung von Klon und Scott ein genetisch überlegenes Mutantenkind hervorzubringen.
Der Klon verlässt die X-Mansion und beschließt, fortan als Madelyne Pryor zu leben. Unter Sinisters Einfluss verwandelt sie sich in die Goblin Queen: Ihre psychische Signatur wechselt von Blau zu Purpur und Grün, sie zerstört voller Wut die Fotos der schlafenden Jean und erschafft sich ein neues, schwarzes Kostüm. Als Goblin Queen entfesselt sie eine psychische Vision aus Hölle und Dämonen über die X-Men.
Jean gelingt es schließlich, Madelyne aus Sinisters Kontrolle zu befreien. Für den kleinen Nathan Summers kommt die Rettung jedoch zu spät: Sinister hat den Säugling mit dem techno-organischen Virus infiziert, um ihn unverwundbar zu machen. Um Nathan zu retten, sehen sich Scott und Jean gezwungen, ihn in Bishops Zukunft zu schicken, wo eine Heilung existieren könnte.
Die Episode adaptiert damit in verdichteter Form eine der bekanntesten Handlungen der X-Men-Comics rund um Madelyne Pryor und den Inferno-Storybogen. Als Klon von Jean Grey verfügt Madelyne über deren Schlüsselfähigkeiten wie Telekinese und Telepathie – und wird so zu einer tragischen wie gefährlichen Gegenspielerin.