Die erfolgreichsten Filme 2026: die weltweite Jahresbestenliste

Die erfolgreichsten Filme 2026: die weltweite Jahresbestenliste Sony Pictures / Disney
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„Spider-Man: Brand New Day“ ist Nummer 3 der ewigen Weltweit-Bestenliste, „Die Odyssee“ jetzt Universals erfolgreichster Film aller Zeiten. Die erfolgreichsten Filme 2026 im Überblick, mit Milliarden-Klub und Sci-Fi-Einordnung.

Das Kinojahr 2026 hat seinen nächsten Meilenstein: „Spider-Man: Brand New Day” hat inzwischen auch „Avatar: The Way of Water” hinter sich gelassen und steht mit rund 2,42 Milliarden Dollar weltweit auf Platz 3 der ewigen Weltweit-Bestenliste – hinter „Avatar - Aufbruch nach Pandora” und „Avengers: Endgame”. Am 5. August hatte der Film als erst achter überhaupt die 2-Milliarden-Marke geknackt, am 30. August „Ne Zha 2” und „Titanic” überholt, am 1. September folgte „Avatar: The Way of Water”. Der Abstand zur Konkurrenz auf Platz vier ist damit auf über 1,4 Milliarden Dollar angewachsen. Auf Platz zwei der Jahresliste bleibt weiterhin Christopher Nolans „Die Odyssee”, die inzwischen bei 1,68 Milliarden Dollar steht und damit offiziell der erfolgreichste Film in der Geschichte von Universal Pictures ist.

Diese Übersicht sammelt die erfolgreichsten Filme des Jahres 2026 nach weltweitem Einspielergebnis, ordnet sie ein und zeigt, wo die Science-Fiction- und Horror-Titel im Feld stehen. Die Zahlen zu den beiden noch laufenden Spitzenreitern stammen von Box Office Mojo und The Numbers, Stichtag 13. September 2026; die übrigen Platzierungen sind mit ihrem abgeschlossenen Kinolauf unverändert zum letzten Update.

Auf einen Blick

Erfolgreichster Film 2026 (Stand 13. September 2026): „Spider-Man: Brand New Day” mit rund 2,42 Milliarden US-Dollar weltweit.

Milliarden-Filme bisher: fünf – Spider-Man, Die Odyssee, Toy Story 5, Michael und Der Super Mario Galaxy Film.

Neuer Meilenstein: Spider-Man: Brand New Day hat am 1. September auch „Avatar: The Way of Water” überholt und steht jetzt auf Platz 3 der ewigen Weltweit-Bestenliste, hinter „Avatar” und „Avengers: Endgame”.

Schnellste Milliarde: Spider-Man: Brand New Day nach sechs Kinotagen – hinter Avengers: Endgame (drei Tage) der zweitschnellste Film überhaupt. Bei der 2-Milliarden-Marke gilt dieselbe Reihenfolge.

Größte Überraschung: der Horrorfilm Obsession – Du sollst mich lieben, gedreht für rund 750.000 Dollar, inzwischen bei rund 496 Millionen Dollar.

Stärkstes Genre: Animation – vier Titel in den Top zwölf.

Datenquelle: The Numbers und Box Office Mojo, weltweite Einspielergebnisse, Stichtag 13. September 2026.

Die erfolgreichsten Filme 2026 weltweit

Die folgende Tabelle listet die fünfzehn weltweit erfolgreichsten Kinofilme des Jahres 2026 nach Einspielergebnis. Alle Werte in Millionen US-Dollar, gerundet auf eine Nachkommastelle. „International” meint das Geschäft außerhalb Nordamerikas.

Platz Film Weltweit (Mio. $) Nordamerika (Mio. $) International (Mio. $) Deutscher Kinostart
1 Spider-Man: Brand New Day 2.420,0 935,2 1.484,8 29. Juli 2026
2 Die Odyssee 1.684,0 600,5 1.083,5 16. Juli 2026
3 Toy Story 5 1.117,6 477,9 639,7 23. Juli 2026
4 Michael 1.021,4 372,3 649,1 23. April 2026
5 Der Super Mario Galaxy Film 1.012,4 429,8 582,6 1. April 2026
6 Der Teufel trägt Prada 2 692,3 220,6 471,8 30. April 2026
7 Der Astronaut – Project Hail Mary 684,0 344,1 340,0 19. März 2026
8 Pegasus 3 641,1 1,4 639,7 kein DE-Kinostart
9 Minions & Monster 500,8 182,0 318,8 1. Juli 2026
10 Obsession – Du sollst mich lieben 495,7 263,5 232,2 25. Juni 2026
11 Backrooms 393,2 197,5 195,6 18. Juni 2026
12 Hoppers 389,7 166,0 223,7 5. März 2026
13 Star Wars: The Mandalorian & Grogu 345,7 177,7 168,0 20. Mai 2026
14 Vaiana 294,7 125,7 169,0 9. Juli 2026
15 Kung Fu Soccer 285,9 0,0 285,9 kein DE-Kinostart

Die Spitze hat sich seit dem letzten Update weiter auseinandergezogen: Der Abstand zwischen Platz eins und Platz vier liegt inzwischen bei rund 1,4 Milliarden Dollar. Unverändert auffällig ist der internationale Anteil: Bei „Pegasus 3” kommen 99,8 Prozent des Ergebnisses aus dem Ausland, weil der chinesische Kassenschlager in Nordamerika praktisch nicht gelaufen ist. Die Reihenfolge der Top 15 blieb bis auf einen Platztausch zwischen „Minions & Monster” und „Obsession – Du sollst mich lieben” unverändert – gewachsen sind sonst nur die Beträge an der Spitze.

Wie Spider-Man die 2-Milliarden-Marke knackte

Der Sprung an die Spitze war schon in den ersten sieben Tagen ohne Vorbild, doch auch danach hat „Spider-Man: Brand New Day” sein Tempo kaum gedrosselt. Der Film startete am 29. Juli 2026 in Deutschland, China und weiteren Märkten, zwei Tage später folgte Nordamerika – und dort setzte der Film gleich am ersten Tag 168 Millionen Dollar um, den größten Kinostarttag der Geschichte. Das Startwochenende endete bei 360 Millionen Dollar in Nordamerika und 932 Millionen Dollar weltweit.

Nach 31 Tagen im Kino stand „Brand New Day” bei 891,5 Millionen Dollar in Nordamerika und rund 1,44 Milliarden Dollar international, zusammen 2,332 Milliarden Dollar weltweit – erst der achte Film der Kinogeschichte, der die 2-Milliarden-Marke überschreitet, und nach „Avengers: Endgame” der zweitschnellste. Am Wochenende vom 30. August zog der Film an „Ne Zha 2” (rund 2,27 Milliarden Dollar) und „Titanic” (rund 2,26 Milliarden Dollar) vorbei auf Platz 4 der ewigen Weltweit-Bestenliste. Am 1. September folgte der nächste Sprung: „Brand New Day” überholte auch „Avatar: The Way of Water” (rund 2,33 Milliarden Dollar) und steht seitdem auf Platz 3 aller Zeiten – nur noch hinter „Avengers: Endgame” (rund 2,8 Milliarden Dollar) und „Avatar - Aufbruch nach Pandora” (2,9 Milliarden Dollar). Stand 13. September liegt der Gesamtstand bei rund 2,42 Milliarden Dollar, davon 935,2 Millionen Dollar in Nordamerika – laut Hollywood Reporter mittlerweile so nah am nordamerikanischen Allzeit-Rekord von „Star Wars: Das Erwachen der Macht” (936,6 Millionen Dollar), dass die Bestmarke in den kommenden Tagen fallen dürfte – und rund 1,48 Milliarden Dollar international.

Bemerkenswert ist der Lauf vor allem deshalb, weil der Film ohne die großen IMAX-Säle auskommen musste: Die waren in weiten Teilen der Welt von Christopher Nolans „Die Odyssee” belegt. Sony verschob den Termin trotzdem nicht und setzte auf die Masse konventioneller und sonstiger Premium-Säle. Alle Rekorde und Zahlen im Detail stehen in unserem Bericht zum Milliarden-Start.

Ob die Führung bis Silvester hält, ist damit weitgehend entschieden – zumindest gegen das aktuelle Feld. Offen bleibt der Dezember: Mit „Avengers: Doomsday” startet am 16. Dezember 2026 der nächste Marvel-Großangriff, der die Jahresrechnung in den letzten zwei Wochen noch einmal umwerfen könnte.

Der Milliarden-Klub 2026

Fünf Filme haben die Milliarden-Marke überschritten, und sie könnten unterschiedlicher kaum sein. „Toy Story 5” ist der klassische Familien-Dauerbrenner: Pixar hat den deutschen Start eigens vom 18. Juni auf den 23. Juli verschoben, um der Fußball-Weltmeisterschaft auszuweichen. „Der Super Mario Galaxy Film” von Illumination und Universal legte am 1. April den stärksten Kinostart des ersten Halbjahres hin und knackte die Milliarde ebenfalls im Sommer.

Auf Platz zwei der Jahresliste hat sich „Die Odyssee” mittlerweile deutlich abgesetzt. Christopher Nolans mit IMAX-Kameras gedrehte Homer-Verfilmung mit Matt Damon startete am 16. Juli in Deutschland und steht inzwischen bei rund 1,68 Milliarden Dollar weltweit (600,5 Millionen Dollar Nordamerika, rund 1,08 Milliarden Dollar international) – vor „Toy Story 5” auf Platz drei. Universal Pictures bestätigte am 12. September selbst den nächsten Meilenstein: „Die Odyssee” ist damit offiziell der erfolgreichste Film in der Geschichte des Studios, vor „Jurassic World” – als erster Nicht-Fortsetzungs- und Nicht-Remake-Titel aus Hollywood seit „Avatar - Aufbruch nach Pandora” 2009 zugleich über eine Milliarde Dollar rein im internationalen Geschäft. Auf IMAX-Leinwänden ist der Film mit mehr als 457 Millionen Dollar ebenfalls der erfolgreichste aller Zeiten.

Der ungewöhnlichste Milliarden-Film bleibt „Michael”: das von Antoine Fuqua inszenierte Biopic über Michael Jackson mit dessen Neffen Jaafar Jackson in der Hauptrolle, deutscher Start am 23. April. Es ist die erfolgreichste Filmbiografie der Kinogeschichte – vor „Oppenheimer”. Dass ein Lionsgate-Film ohne Franchise-Rückhalt in dieser Liga mitspielt, war vor dem Start kaum jemandes Prognose.

Science-Fiction und Horror: das Genre-Jahr 2026

Für ein Genre-Portal ist die interessantere Frage, wie sich Science-Fiction, Fantasy und Horror in diesem Feld schlagen – und die Antwort fällt deutlich aus. Der stärkste reine Science-Fiction-Film des Jahres ist „Der Astronaut – Project Hail Mary” mit Ryan Gosling, die Verfilmung des Romans von Andy Weir. Seit dem deutschen Start am 19. März 2026 hat der Film 684 Millionen Dollar eingespielt und liegt damit auf Platz sieben – eine Höhe, die Weltraum-Stoffe abseits etablierter Marken selten erreichen.

Der eigentliche Ausreißer des Jahres ist aber „Obsession – Du sollst mich lieben”. Curry Barkers Horrorfilm feierte im September 2025 in Toronto Premiere, wurde dort für einen Rekordbetrag eingekauft und startete am 25. Juni 2026 in Deutschland. Bei einem Produktionsbudget von rund 750.000 Dollar steht er inzwischen bei rund 496 Millionen Dollar weltweit – ein Verhältnis von mehr als 650 zu 1, mit dem er den Rekord von „Blair Witch Project” abgelöst hat.

Dahinter folgt mit „Backrooms” der zweite große Horror-Erfolg: Die Verfilmung des Internet-Phänomens um sogenannte liminale Räume kam am 18. Juni 2026 in die deutschen Kinos, entstand bei A24 und Blumhouse unter der Regie des damals 19-jährigen Kane Parsons und steht bei 393 Millionen Dollar. Zusammen mit „Scary Movie” und „Scream 7” – beide jenseits der 200-Millionen-Marke – ergibt das den stärksten Horror-Jahrgang seit Jahren.

Star Wars kehrte 2026 nach sieben Jahren Pause ins Kino zurück: „Star Wars: The Mandalorian und Grogu” startete am 20. Mai in Deutschland und steht bei 345 Millionen Dollar. Das ist für einen Star-Wars-Kinofilm ein verhaltenes Ergebnis, erklärt sich aber teilweise damit, dass Jon Favreaus Film erstmals die Handlung einer Serie auf der Leinwand fortsetzt und damit ein enger umrissenes Publikum adressiert.

Was die Zahlen über das Kinojahr sagen

Drei Muster fallen auf. Erstens: Animation trägt das Jahr. Mit Toy Story 5, dem Super Mario Galaxy Film, Minions und Monster sowie Hoppers stehen vier Animationsfilme in den Top zwölf – Disney, Pixar und Illumination teilen sich diesen Block praktisch unter sich auf. Zweitens: Originalstoffe funktionieren wieder. Michael, Die Odyssee, Project Hail Mary, Obsession und Backrooms sind allesamt keine Fortsetzungen bestehender Kinoreihen.

Drittens: Der chinesische Markt läuft weitgehend getrennt vom westlichen. „Pegasus 3” auf Platz acht und „Kung Fu Soccer” auf Platz 15 haben in Nordamerika praktisch nicht stattgefunden – und sind in Deutschland gar nicht erst gestartet. Gleichzeitig hat Spider-Man in China den stärksten Superhelden-Start seit sieben Jahren hingelegt, was zeigt, dass der Markt für westliche Filme nicht verschlossen, sondern selektiver geworden ist.

Wer die Zahlen langfristig einordnen will, findet in unserer Übersicht der 100 erfolgreichsten Filme aller Zeiten den Maßstab: Um in diese Liste zu rutschen, reicht eine Milliarde inzwischen nicht mehr zuverlässig aus. Welche Marken das Kino wirtschaftlich tragen, zeigt die Aufstellung der 100 erfolgreichsten Filmreihen.

Was im zweiten Halbjahr noch kommt

Die Liste ist nicht abgeschlossen – im Gegenteil. Das gewichtigste Datum ist der 16. Dezember 2026: Dann startet „Avengers: Doomsday” in den deutschen Kinos, der erste große Avengers-Film seit „Endgame” und der Knotenpunkt der laufenden Multiverse-Saga. Wie die einzelnen Realitäten dabei zusammenhängen, erklärt unser Guide zum Marvel-Multiversum.

Bis dahin bleibt vor allem die Frage, wie weit Die Odyssee noch kommt: Nolans Film läuft ruhiger, aber deutlich länger als die Konkurrenz und hat mit den verlängerten 70-Millimeter-Laufzeiten noch Luft. Spider-Man hat den Großteil seines Ergebnisses dagegen bereits eingefahren. Diese Seite wird laufend aktualisiert – der Stichtag der Zahlen steht jeweils oben in der Einleitung.

Stand 13. September 2026 führt „Spider-Man: Brand New Day“ mit rund 2,42 Milliarden US-Dollar weltweit die Jahresliste an. Der Film hat diese Position bereits am 5. August übernommen, seitdem die 2-Milliarden-Dollar-Marke geknackt und ist inzwischen auch an „Ne Zha 2“, „Titanic“ und „Avatar: The Way of Water“ vorbeigezogen – auf Platz 3 der ewigen Weltweit-Bestenliste.

Fünf: „Spider-Man: Brand New Day“ (2,42 Mrd.), „Die Odyssee“ (1,68 Mrd.), „Toy Story 5“ (1,118 Mrd.), „Michael“ (1,021 Mrd.) und „Der Super Mario Galaxy Film“ (1,012 Mrd.). Spider-Man ist inzwischen als bislang einziger Film des Jahres auch über die 2-Milliarden-Marke hinausgewachsen.

„Der Astronaut – Project Hail Mary“ mit Ryan Gosling, die Verfilmung des Romans von Andy Weir. Der Film startete am 19. März 2026 in Deutschland und steht bei rund 684 Millionen Dollar weltweit – Platz sieben der Jahresliste.

„Obsession – Du sollst mich lieben“ von Curry Barker, deutscher Kinostart 25. Juni 2026. Bei einem Budget von rund 750.000 Dollar hat der Film weltweit rund 496 Millionen Dollar eingespielt und damit den Rekord von „Blair Witch Project“ für das beste Budget-Ertrags-Verhältnis abgelöst.

Die weltweiten Einspielergebnisse stammen von The Numbers und Box Office Mojo. Die beiden noch laufenden Spitzenreiter (Spider-Man: Brand New Day, Die Odyssee) haben den Stichtag 13. September 2026, die übrigen Platzierungen sind mit ihrem abgeschlossenen Kinolauf unverändert. Box-Office-Zahlen sind Bruttoumsätze an der Kinokasse vor Abzug des Kinoanteils, nicht der Gewinn des Studios. Die Liste wird laufend aktualisiert.

Weil die Rangfolge das weltweite Einspielergebnis abbildet. Titel wie „Pegasus 3“ oder „Kung Fu Soccer“ erwirtschaften nahezu ihr komplettes Ergebnis in China – bei „Pegasus 3“ sind es 99,8 Prozent – und starten in Deutschland gar nicht erst regulär im Kino.

Der deutsche Kinostart von „Avengers: Doomsday“ ist der 16. Dezember 2026. Der Film ist der nächste große MCU-Kinofilm nach „Spider-Man: Brand New Day“ und könnte die Jahresbestenliste in den letzten Wochen des Jahres noch einmal verändern.

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