Eine Rückblende zeigt Lottie als Kind: Im Auto ihrer Eltern beginnt sie an einer roten Ampel plötzlich zu schreien – kurz darauf verunglückt der Wagen vor ihnen mit einem Lastwagen. Ihre Eltern reagieren beunruhigt und schicken sie zu einem Psychiater; später wird sie mit Medikamenten ruhiggestellt. In der Wildnis von 1996 hat die jugendliche Lottie erneut eine Vision, diesmal von einem Hirsch mit blutigem Geweih.
Shauna vertraut Taissa an, dass sie eine Abtreibung an sich selbst vornehmen will, und gesteht, dass Jeff – der Freund ihrer besten Freundin Jackie – der Vater ist. Taissa hilft ihr, doch beide bringen den Eingriff nicht über sich. Jackies ahnungsloses Schwärmen von Jeff verstärkt Shaunas Schuldgefühle.
Coach Ben drückt Travis Kondome in die Hand. Lottie bittet die gläubige Laura Lee um Rat zu ihren Visionen; Laura Lee tauft sie im See und ist überzeugt, dass Lottie den Heiligen Geist gesehen hat. Natalie und Travis kommen sich näher und erlegen bei der Jagd einen Hirsch mit blutigem Geweih – jenes Tier aus Lotties Vision. Als Shauna den Kadaver öffnet, ist er voller Maden; Lottie erkennt entsetzt, dass ihre Vision wahr geworden ist. Entnervt beschließt Taissa, am nächsten Morgen aufzubrechen und Hilfe zu suchen.
In der Gegenwart, 25 Jahre später, beraten Shauna, Natalie und Taissa über die Erpressung. Sie wollen einen GPS-Sender zum geforderten Geld legen, um den Erpresser aufzuspüren. Natalie verkauft ihr Auto, um die 50.000 Dollar aufzubringen, und lässt sich dabei von Kevyn begleiten. Shauna und Jeff besuchen Jackies Eltern zur jährlichen Gedenkfeier; dort räumt Jeff die frühere Affäre mit Shauna ein. Taissa bringt ihren Sohn Sammy zu einer Therapeutin.
Misty betäubt die Reporterin Jessica mit einer Spritze und hält sie in ihrem Keller gefangen. In derselben Nacht erwacht Taissa mit blutverschmierten Händen im Freien – sie ist die „Frau im Baum“, die Sammy immer wieder gesehen hat. Natalie ruft an: Der Erpresser will sich mit ihnen treffen.