Planet der Affen: Reihenfolge aller Filme und die drei Zeitlinien
Zehn Filme, drei Zeitlinien, keine gemeinsame Chronologie: Hier bekommst du die richtige Reihenfolge der Planet-der-Affen-Filme — nach Kinostart, nach Reihe und für Einsteiger, plus den Stand zum neuen Reboot.
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Kaum ein Franchise macht es Einsteigern so schwer wie dieses. Die Filmreihe „Planet der Affen” umfasst zehn Kinofilme aus knapp 60 Jahren — verteilt auf drei Zeitlinien, die nichts miteinander zu tun haben. Wer chronologisch schauen will, muss deshalb erst wissen, welcher Film zu welcher Reihe gehört. Genau das klären wir hier: mit der richtigen Reihenfolge und der Chronologie jeder Zeitlinie.
Grundlage ist der 1963 erschienene Roman von Pierre Boulle. Verfilmt wurde er 1968 zum ersten Mal, 2001 von Tim Burton neu aufgelegt und ab 2011 ein zweites Mal als Caesar-Trilogie neu gestartet. Mit rund 2,5 Milliarden Dollar weltweit steht die Reihe auf Platz 36 der erfolgreichsten Filmreihen. Und Stand 2026 steht der nächste Neustart an — allerdings anders, als lange geplant war.
Auf einen Blick
Wie viele Planet-der-Affen-Filme gibt es? Zehn Kinofilme: fünf in der Original-Reihe (1968–1973), das Burton-Remake (2001) und vier Filme der Caesar-Reihe (2011–2024).
In welcher Reihenfolge schauen? Nach Kinostart. Die drei Zeitlinien hängen nicht zusammen, eine übergreifende Chronologie gibt es nicht. Wer nur eine Reihe schauen will, startet mit „Planet der Affen – Prevolution” (2011).
Muss man die alten Filme kennen? Nein. Die Caesar-Reihe ab 2011 funktioniert völlig eigenständig und setzt keinen der Klassiker voraus.
Wie geht es weiter? Die Fortsetzung zu „Planet der Affen: New Kingdom” wurde 2026 gestrichen. Stattdessen arbeitet 20th Century Studios an einem kompletten Reboot unter Matt Shakman.
Alle Planet-der-Affen-Filme nach Kinostart
Die vollständige Übersicht mit Erscheinungsjahr und Einspielergebnis. Der letzte Eintrag ohne Jahr ist der angekündigte Reboot — mehr dazu weiter unten. Welcher Film zu welcher Zeitlinie gehört, erklären die Abschnitte darunter.
Planet der Affen Filmreihe: Chronologische Reihenfolge und Boxoffice
Die Planet der Affen Filmreihe befindet sich derzeit auf Platz 36 der erfolgreichsten Filmreihen.
In welcher Reihenfolge sollte man Planet der Affen schauen?
Die richtige Reihenfolge der Planet-der-Affen-Filme ist die nach Kinostart, denn es gibt keine durchgehende Chronologie. Die drei Zeitlinien erzählen dieselbe Grundidee jeweils neu, ohne aufeinander aufzubauen. Verweise gibt es, gemeinsame Handlung nicht. Deshalb hängt die richtige Reihenfolge davon ab, was du vorhast.
Für Einsteiger: nur die Caesar-Reihe
Die vier modernen Filme, also die Caesar-Trilogie plus „Planet der Affen: New Kingdom”, sind der beste Einstieg, weil sie eine geschlossene Geschichte erzählen und keinen der Klassiker voraussetzen: „Planet der Affen – Prevolution” (2011), „Planet der Affen – Revolution” (2014), „Planet der Affen – Survival” (2017), „Planet der Affen: New Kingdom” (2024). Hier stimmen Kinostart-Reihenfolge und Handlungschronologie überein, die Trilogie lässt sich also einfach der Reihe nach schauen.
Für Komplettisten: nach Kinostart
Alle zehn Filme in der Reihenfolge ihres Erscheinens, also 1968 beginnend. So erlebst du die Reihe wie das Publikum — inklusive der beiden Neustarts, die dabei als das erkennbar werden, was sie sind.
Für Kenner: die Original-Reihe ab Teil 3
Die fünf Klassiker bilden eine geschlossene Zeitschleife. Wer sie in ihrer inneren Chronologie sehen will, beginnt mit „Flucht vom Planet der Affen” (1971), schaut dann Teil 4 und 5 und wechselt danach zu „Planet der Affen” (1968) und „Rückkehr zum Planet der Affen” (1970). Warum das funktioniert, steht im nächsten Abschnitt.
Die Original-Reihe (1968–1973)
Zur Original-Reihe gehören die ersten fünf Filme. Ihre Handlung beruht auf Zeitreisen und spielt in zwei weit auseinanderliegenden Epochen: in der fernen Zukunft der Jahre 3955 bis 3978 und in der Gegenwart beziehungsweise nahen Zukunft von 1973 bis 2001. Einige Zeitangaben in den Filmen widersprechen sich und lassen sich nicht auflösen.
Zusammen bilden die fünf Filme eine geschlossene Zeitschleife. „Flucht vom Planet der Affen” setzt Ereignisse in Gang, die über Teil vier und fünf zu genau den Zuständen führen, die der erste und zweite Film zeigen. Deshalb funktioniert die Reihe auch, wenn du ab dem dritten Film startest und nach Teil fünf zu den ersten beiden zurückkehrst — die Schleife schließt sich dann sauber.
Das Remake von Tim Burton (2001)
Fast 30 Jahre nach dem Ende der Original-Reihe brachte Tim Burton 2001 ein Remake ins Kino, mit Mark Wahlberg als Astronaut Leo Davidson. Sein Raumschiff startet 2029 und landet im Jahr 5021. Das Ende dreht die berühmte Schlussszene des Originals: Bei der Rückkehr in die Gegenwart zeigt das Lincoln Memorial in Washington einen Affen.
Der Film fiel bei Kritik und Fans durch, weshalb diese Zeitlinie nie fortgesetzt wurde. Für die Reihenfolge heißt das: Der Burton-Film steht komplett für sich und lässt sich gefahrlos überspringen.
Die Caesar-Reihe (2011–2024)
2011 startete unter Rupert Wyatt der zweite Neustart, ab dem zweiten Teil übernahm Matt Reeves die Regie. Statt auf Zeitreisen setzt diese Zeitlinie auf gezielte Evolution: Ein Medikament gegen Demenz macht Menschenaffen intelligent und löst zugleich eine Seuche aus, die die Menschheit dezimiert. Zentrale Figur ist der Schimpanse Caesar, gespielt von Andy Serkis — der erste Affe der Reihe, der nicht im Kostüm, sondern per Motion-Capture entstand.
Die Chronologie innerhalb der Trilogie ist eng getaktet: „Planet der Affen – Prevolution” spielt in der Gegenwart von 2011, „Planet der Affen – Revolution” zehn Jahre später, „Planet der Affen – Survival” nochmals zwei Jahre danach.
Planet der Affen: New Kingdom (2024)
Der vierte Film der Reihe machte den größten Zeitsprung des Franchise: „Planet der Affen: New Kingdom” spielt rund 300 Jahre nach „Planet der Affen – Survival”. Caesar ist längst zur Legende geworden, die einige Affenclans verehren und andere für ihre Zwecke verdrehen. Im Mittelpunkt steht der junge Schimpanse Noa (Owen Teague), der zusammen mit der Menschenfrau Mae (Freya Allan) gegen den Affenherrscher Proximus Caesar (Kevin Durand) antritt.
Regie führte Wes Ball, der zuvor die Maze-Runner-Filme inszeniert hatte; Andy Serkis war nicht mehr beteiligt. Der Film startete am 8. Mai 2024 in den deutschen Kinos und spielte weltweit 397,4 Millionen Dollar ein.
Wie geht es mit Planet der Affen weiter?
„New Kingdom” war als Auftakt einer neuen Trilogie angelegt, und das Ende bereitete die Fortsetzung sichtbar vor. Daraus wird nichts: Disney hat das Kingdom-Sequel 2026 offiziell gestrichen. Noas Geschichte bleibt damit unvollendet — und mit ihr die Frage, ob Menschen und Affen je friedlich koexistieren können.
Stattdessen setzt 20th Century Studios auf einen kompletten Neustart unter Matt Shakman, dem Regisseur von „The Fantastic 4: First Steps”. Das Drehbuch schreibt Josh Friedman. Angepeilt ist 2027. Stand November 2026 fehlen ein bestätigter Kinostart und ein Titel. Fest steht nur: Der neue Film knüpft nicht an die Caesar-Reihe an, sondern beginnt zum dritten Mal von vorn.
Nach Kinostart, beginnend mit „Planet der Affen“ von 1968. Eine übergreifende Chronologie gibt es nicht, weil die drei Zeitlinien nicht zusammenhängen. Wer nur eine Reihe schauen will, nimmt die vier modernen Filme ab „Planet der Affen – Prevolution“ (2011) — sie erzählen eine geschlossene Geschichte.
Zehn Kinofilme: fünf in der Original-Reihe (1968, 1970, 1971, 1972, 1973), das Remake von Tim Burton (2001) sowie vier Filme der Caesar-Reihe (2011, 2014, 2017 und 2024). Ein elfter Teil ist als Reboot unter Matt Shakman angekündigt, hat aber Stand November 2026 weder Titel noch Kinostart.
Nein. Die Caesar-Reihe ab 2011 ist ein kompletter Neustart und setzt keinen der Klassiker voraus. Sie enthält Anspielungen auf die Originalfilme, aber keine Handlung, die man kennen müsste.
Nein. Original-Reihe, Burton-Remake und Caesar-Reihe erzählen dieselbe Grundidee jeweils neu und spielen in eigenen Zeitlinien. Verbindungen bestehen nur als Verweise, etwa im Namen Caesar.
Rund 300 Jahre nach „Planet der Affen – Survival“ (2017) und damit am spätesten Punkt der Caesar-Zeitlinie. Caesar selbst ist zu diesem Zeitpunkt längst eine Legende.
Nein. Disney hat das geplante Sequel 2026 offiziell gestrichen. Stattdessen entsteht ein kompletter Reboot unter Regisseur Matt Shakman, angepeilt für 2027 — ohne Anbindung an Noas Geschichte.
Nein. Der Film von 2001 steht für sich, wurde nie fortgesetzt und ist für keine der anderen Reihen relevant.
Chefredakteur und Gründer von scifiscene.
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