Beast (Hank McCoy): Kräfte, Darsteller und die MCU-Zukunft

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Der klügste Kopf der X-Men und zugleich ihr stärkstes Mitglied: Wer Hank McCoy ist, welche Kräfte Beast hat, warum er blau wurde – und warum Kelsey Grammer in „Avengers: Doomsday“ zurückkehrt.

Er ist der klügste Kopf der X-Men und gleichzeitig eines ihrer körperlich stärksten Mitglieder: Hank McCoy trägt diese beiden Rollen seit über sechzig Jahren zusammen. Als Beast gehört er zur Gründungsbesetzung der X-Men von 1963 – damals noch ein Mensch mit auffällig großen Händen und Füßen, heute das blaue, pelzige Gesicht des Teams.

Am 16. Dezember 2026 kehrt Kelsey Grammer in „Avengers: Doomsday” als Beast zurück und bringt die Figur endgültig ins MCU. Hier erfährst du, wer Hank McCoy ist, wie stark er wirklich ist, warum er blau wurde und in welchen Filmen und Serien er bisher zu sehen war.

Auf einen Blick

Wer ist Beast? Mutant, Gründungsmitglied der X-Men und einer der klügsten Wissenschaftler des Marvel-Universums.

Bürgerlicher Name: Dr. Henry Philip McCoy, genannt Hank.

Erster Auftritt: The X-Men #1 (September 1963), erdacht von Stan Lee und Jack Kirby.

Kräfte: Superstärke, akrobatische Beweglichkeit, greiffähige Füße, geschärfte Sinne, schnelle Regeneration.

Beruf: Biochemiker und Genetiker, zeitweise wissenschaftlicher Kopf der X-Men und Regierungsberater.

MCU-Debüt: Kelsey Grammer in der Post-Credits-Szene von „The Marvels” (2023).

Nächster Auftritt: Avengers: Doomsday – deutscher Kinostart am 16. Dezember 2026.

Wer ist Hank McCoy?

Henry McCoy wächst in einer Kleinstadt in Illinois auf. Sein Vater arbeitet in einem Kernkraftwerk und ist dort einem Strahlenunfall ausgesetzt – in den Comics die Erklärung dafür, dass sein Sohn als Mutant zur Welt kommt. Sichtbar ist das von Anfang an: Hank hat übergroße Hände und Füße, die ihn zum Gespött seiner Mitschüler machen und ihn gleichzeitig zum gefeierten Sportler der Highschool. Genau diese Mischung aus Ausgrenzung und Bewunderung bringt ihn auf den Radar von Charles Xavier, der ihn als einen der ersten fünf Schüler an seine Schule holt.

Im Team übernimmt Hank eine Rolle, die es vorher nicht gab: Er ist der Wissenschaftler, der die Kräfte der anderen erklärt, ihre Ausrüstung baut und ihre Krankheiten behandelt. Bei den X-Men bleibt er trotzdem nicht allein – über die Jahrzehnte kämpft er auch bei den Avengers und den Defenders mit und gehört zur Wiedervereinigung der ursprünglichen fünf X-Men bei X-Factor. Dass er ausgerechnet als Muskelpaket eingeführt wurde und sich zum Intellektuellen des Franchise entwickelt hat, ist bis heute der Kern der Figur: Beast ist der Beweis, dass Aussehen und Wesen bei Mutanten nichts miteinander zu tun haben.

Kräfte und Fähigkeiten

Körperlich ist Beast weit über menschlichem Niveau: Er hebt ein Vielfaches seines eigenen Gewichts, bewegt sich akrobatisch schnell und klettert Wände hoch, weil seine Füße wie ein zweites Paar Hände greifen können. Dazu kommen geschärfte Sinne, eine hohe Schmerztoleranz und eine Regeneration, die Verletzungen deutlich schneller heilen lässt als beim Menschen. In einer Reihe voller Energiewerfer und Telepathen ist er derjenige, der einen Kampf körperlich entscheidet.

Die eigentliche Waffe ist aber sein Verstand. Hank McCoy ist promovierter Biochemiker und Genetiker und zählt zu den führenden Forschern des Marvel-Universums; er entwickelt Serum und Technik, mit denen die X-Men überhaupt erst arbeiten können. Diese Doppelbegabung hat eine dunkle Seite, die die Comics der vergangenen Jahre hart ausgereizt haben: Ein Wissenschaftler, der sich moralisch für unangreifbar hält, trifft irgendwann Entscheidungen über andere hinweg. Beast ist deshalb längst keine gemütliche Nebenfigur mehr, sondern eine der umstrittensten Gestalten im Mutanten-Kosmos.

Warum ist Beast blau?

Das blaue Fell gehörte nicht von Anfang an dazu. In den ersten Jahren sieht Hank aus wie ein kräftiger junger Mann mit ungewöhnlichen Extremitäten. Erst 1972 verändert ihn ein Selbstversuch: Als Forscher arbeitet er an einem Mittel, das Mutationen auslöst, testet es an sich selbst und wächst über Nacht ein dichtes Fell – zunächst graugrün, kurz darauf in dem Blau, das die Figur bis heute prägt. Aus dem Mutanten, der als Mensch durchgehen konnte, wird damit einer, dem man seine Andersartigkeit auf hundert Meter ansieht.

Die Filme erzählen es fast genauso, verlegen den Moment aber in die Gründungsjahre des Teams. In „X-Men: Erste Entscheidung” entwickelt Hank ein Serum, das seine auffälligen Füße normalisieren soll, und erreicht damit das Gegenteil: Die Mutation bricht vollends durch. Der Film macht daraus die eigentliche Pointe der Figur – der Versuch, sich anzupassen, ist genau das, was ihn unübersehbar macht. Dieselbe Idee trägt auch Kelsey Grammers Auftritt von 2006, in dem ein blauer Mutant im Anzug als Minister vor die Presse tritt.

Beast im MCU: Kelsey Grammer in „Avengers: Doomsday”

Sein MCU-Debüt hat Beast in der Post-Credits-Szene von „The Marvels”: Monica Rambeau wacht in einer fremden Realität auf, an ihrem Bett steht ein blauer Mutant im Arztkittel – Kelsey Grammer, siebzehn Jahre nach seinem ersten Auftritt als Hank McCoy. Die Szene ist kurz, hat aber Gewicht, weil sie zum ersten Mal eine Welt mit X-Men im MCU zeigt und die Fox-Ära damit ausdrücklich als eigene Realität etabliert.

In „Avengers: Doomsday” ist Grammer dann Teil der kompletten Fox-Riege, die Anthony und Joe Russo zurückholen: Patrick Stewart als Professor X, Ian McKellen als Magneto, James Marsden als Cyclops, Rebecca Romijn als Mystique, Alan Cumming als Nightcrawler und Channing Tatum als Gambit. Gegenspieler ist Robert Downey Jr. als Doctor Doom. Deutscher Kinostart ist der 16. Dezember 2026.

Für den Neuanfang danach ist die Figur dagegen offen. Der X-Men-Film des MCU startet nach bisheriger Planung am 5. Mai 2028 in den US-Kinos, Regie führt Jake Schreier, und das Ensemble steht in großen Teilen fest – ein Darsteller für Hank McCoy gehört bislang nicht dazu. Ob Beast im Reboot überhaupt zur ersten Aufstellung zählt, ist damit eine der offenen Fragen der neuen Mutanten-Ära.

Kelsey Grammer, Nicholas Hoult und die Fox-Jahre

Auf der Leinwand taucht Hank McCoy zuerst am Rand auf: In „X-Men 2” läuft er 2003 als menschlich aussehender Wissenschaftler durch eine Fernsehdiskussion, gespielt von Steve Bacic. Drei Jahre später bekommt die Figur in „X-Men: Der letzte Widerstand” ihren großen Auftritt – Kelsey Grammer spielt einen blauen, wortgewandten Minister für Mutantenangelegenheiten, der zwischen Politik und Team hin und her gerissen ist.

Die Prequel-Reihe besetzt die Rolle jünger: Nicholas Hoult spielt Hank ab „X-Men: Erste Entscheidung” und bleibt der Figur über „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit”, „X-Men: Apocalypse” und „X-Men: Dark Phoenix” treu – vom schüchternen Erfinder zum Anführer auf Zeit. Hoult ist dem Superheldenkino inzwischen an anderer Stelle erhalten geblieben: Er spielt bei der Konkurrenz Lex Luthor im neuen DC-Universum.

Alle Auftritte von Beast in Film und Serie

Die folgende Übersicht zeigt, in welchen Kinofilmen Hank McCoy bisher aufgetreten ist und wer ihn jeweils gespielt hat.

Jahr Film Beast-Darsteller
2003 X-Men 2 Steve Bacic (Cameo, menschliche Gestalt)
2006 X-Men: Der letzte Widerstand Kelsey Grammer
2011 X-Men: Erste Entscheidung Nicholas Hoult
2014 X-Men: Zukunft ist Vergangenheit Nicholas Hoult und Kelsey Grammer (Cameo)
2016 X-Men: Apocalypse Nicholas Hoult
2019 X-Men: Dark Phoenix Nicholas Hoult
2023 The Marvels Kelsey Grammer (Post-Credits-Szene)
2026 Avengers: Doomsday Kelsey Grammer

Dazu kommen die Zeichentrickserien, in denen Beast eine deutlich größere Rolle spielt als in den Filmen: In X-Men – The Animated Series der neunziger Jahre ist er der ruhende Pol des Teams, und in der Fortsetzung „X-Men '97” hält er die Schule zusammen, während sich das Team nach Xaviers Verschwinden neu sortiert. Gesprochen wird die Figur in beiden Serien von George Buza.

Verwandte Charaktere und Übersichten

Welche Filme in welcher Reihenfolge zusammengehören, klärt unsere Übersicht zur X-Men-Reihenfolge. Hanks Mentor porträtieren wir auf der Seite zu Professor X, seine Mitschüler aus der Gründungsriege auf den Seiten zu Cyclops und Jean Grey. Der Gegenspieler, an dem sich die Mutanten seit jeher abarbeiten, ist Magneto; der bekannteste X-Man überhaupt bleibt Wolverine.

Beast ist Dr. Henry „Hank“ McCoy, ein Mutant und Gründungsmitglied der X-Men. Er debütierte im September 1963 in The X-Men #1 von Stan Lee und Jack Kirby. Beast verbindet übermenschliche Körperkraft mit einem herausragenden wissenschaftlichen Verstand und ist als Biochemiker und Genetiker der Forscher des Teams.

Er besitzt Superstärke, akrobatische Beweglichkeit und Reflexe, greiffähige Füße, mit denen er klettern kann, geschärfte Sinne und eine beschleunigte Heilung. Dazu kommt sein Intellekt: Hank McCoy zählt zu den führenden Wissenschaftlern des Marvel-Universums und entwickelt Serum, Technik und Diagnosen für die X-Men.

Ursprünglich war er es nicht. In den Comics löst 1972 ein Selbstversuch mit einem Mutations-Serum die zweite Verwandlung aus: Hank bekommt ein dichtes Fell, das zunächst grau ist und dann blau wird. Die Filme erzählen es ähnlich – in „X-Men: Erste Entscheidung“ entwickelt er ein Mittel, das seine auffälligen Füße normalisieren soll, und löst damit erst recht die volle Mutation aus.

Kelsey Grammer spielt die Figur seit „X-Men: Der letzte Widerstand“ (2006) und kehrt in Avengers: Doomsday zurück – deutscher Kinostart ist der 16. Dezember 2026. Den jungen Hank McCoy verkörperte Nicholas Hoult in der Prequel-Reihe ab X-Men: Erste Entscheidung (2011). In X-Men 2 (2003) war Steve Bacic in einem kurzen Auftritt als noch menschlich aussehender Dr. Henry McCoy zu sehen.

In den Comics ja. Hank McCoy gehört zu den wenigen Mutanten, die über Jahre fest bei den Avengers gekämpft haben, und war außerdem bei den Defenders und bei X-Factor aktiv. Im Kino ist er dagegen bislang ein reiner X-Men-Charakter – erst Avengers: Doomsday bringt ihn mit den Avengers in einen Film.

In X-Men 2 (2003, Cameo), X-Men: Der letzte Widerstand (2006), X-Men: Erste Entscheidung (2011), X-Men: Zukunft ist Vergangenheit (2014), X-Men: Apocalypse (2016), X-Men: Dark Phoenix (2019) und in der Post-Credits-Szene von The Marvels (2023). Der nächste Auftritt folgt in Avengers: Doomsday am 16. Dezember 2026.

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