Unbreakable-Trilogie: Reihenfolge, Zusammenhang und ob Split 2 kommt
Unbreakable, Split und Glass bilden M. Night Shyamalans Superhelden-Trilogie. Hier steht die richtige Reihenfolge, wie die Filme zusammenhängen und warum es kein Split 2 gibt.
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Unbreakable Filmreihe: Chronologische Reihenfolge und Boxoffice
Die Unbreakable-Trilogie ist M. Night Shyamalans eigenes Superhelden-Universum: drei Filme, die über 19 Jahre entstanden und erst im Nachhinein als Reihe erkennbar wurden. „Unbreakable - Unzerbrechlich” (2000) erzählt von einem Mann, der nicht verletzt werden kann, „Split” (2016) von einem Entführer mit 24 Identitäten, und „Glass” (2019) führt beide Geschichten zusammen.
Dass „Split” überhaupt zur Reihe gehört, verriet Shyamalan erst in der letzten Szene des Films. Wer die Trilogie heute schauen will, muss deshalb wissen, in welcher Reihenfolge sie funktioniert, was die Filme verbindet und ob nach „Glass” noch etwas kommt. Die kurze Antwort auf die letzte Frage: nein.
Auf einen Blick
Wie heißt die Trilogie? Meist Unbreakable-Trilogie, im Englischen auch „Eastrail 177 Trilogy” – nach dem Zugunglück, mit dem alles beginnt. Ein offizieller Reihentitel des Studios existiert nicht.
Welche Filme gehören dazu? „Unbreakable – Unzerbrechlich” (2000), „Split” (2016, in Deutschland 2017) und „Glass” (2019), alle geschrieben und inszeniert von M. Night Shyamalan.
In welcher Reihenfolge schaut man sie? Nach Erscheinungsjahr. Die Reihenfolge ist zugleich die der Handlung.
Kommt „Split 2” oder eine Fortsetzung? Nein. Shyamalan schloss weitere Filme schon 2019 aus und bekräftigte das im September 2026 erneut: „I don’t think so” – auch, weil Bruce Willis so zentral für die Reihe sei.
Kommt Split 2? Der Stand zur Fortsetzung
„Split 2” ist die meistgestellte Frage zur Reihe, und die Antwort ist seit Jahren dieselbe: Es gibt keinen solchen Film, und Shyamalan plant keinen. Schon zum Start von „Glass” im Januar 2019 sagte er Entertainment Weekly, er sei ein Filmemacher, der neue Geschichten und neue Figuren erzählen wolle. Dem Magazin Vulture sagte er zur gleichen Zeit, die Rechte an Fortsetzungen seiner Filme halte er meist gerade deshalb selbst, um sie nicht machen zu müssen.
Im September 2026 kam die Frage bei einer Werkschau zu Shyamalans Filmen auf dem Beyond Fest in Los Angeles noch einmal auf: Ob die Welt mit neuen Figuren weitergehen könnte? „I don’t think so”, antwortete er, „partly because Bruce is so central to that.” Bruce Willis, der David Dunn in „Unbreakable” und „Glass” spielte, hat sich 2022 aus der Schauspielerei zurückgezogen. Das Ende von „Glass” war dabei durchaus als Anfang gedacht: Die Videos, die Elijah Price am Schluss veröffentlicht, sollten zeigen, dass es überall Menschen mit Fähigkeiten gibt. Weitererzählt wird davon nichts.
Hartnäckig hält sich außerdem die Fan-Theorie, Shyamalans Thriller Trap (2024) sei heimlich ein vierter Teil. Dafür gibt es keinen Beleg; der Film steht für sich.
Wie hängen Unbreakable, Split und Glass zusammen?
„Unbreakable - Unzerbrechlich” beginnt mit einem Zugunglück: Der Eastrail 177 entgleist bei Philadelphia, alle Passagiere sterben – bis auf den Wachmann David Dunn (Bruce Willis), der ohne einen Kratzer überlebt. Elijah Price (Samuel L. Jackson), ein Comic-Händler mit extrem zerbrechlichen Knochen, ist überzeugt, dass David ein echter Superheld ist. Am Ende stellt sich heraus, dass Elijah das Unglück selbst herbeigeführt hat, um sein Gegenstück zu finden. Er nennt sich fortan Mr. Glass.
„Split” wirkt zunächst wie ein reiner Thriller: Kevin Wendell Crumb (James McAvoy) entführt drei Mädchen, darunter Casey Cooke (Anya Taylor-Joy). In ihm wohnen 23 Persönlichkeiten, und eine 24., „die Bestie”, verleiht ihm übermenschliche Kraft. Erst in der Schlussszene sitzt David Dunn in einem Diner und erinnert sich an Mr. Glass. Damit war klar, dass beide Filme in derselben Welt spielen. Auch Kevins Geschichte hängt am Zugunglück: Sein Vater saß im Eastrail 177.
„Glass” bringt alle drei Figuren in einer psychiatrischen Klinik zusammen, in der die Psychiaterin Dr. Ellie Staple (Sarah Paulson) sie davon überzeugen will, dass sie keine besonderen Fähigkeiten besitzen. Der Film schließt die Geschichten von David, Elijah und Kevin ab.
Die drei Filme im Überblick
Unbreakable – Unzerbrechlich (2000)
Shyamalans nächster Film nach „The Sixth Sense”, wieder mit Bruce Willis. Ein Superheldenfilm ohne Kostüme und Actionszenen, erzählt wie ein Drama über einen Mann, der sein Leben lang unter seinen Möglichkeiten geblieben ist. Weltweit spielte er rund 248 Millionen Dollar ein.
Split (2016)
Mit kleinem Budget gedreht und der kommerziell erfolgreichste Teil: rund 278 Millionen Dollar weltweit. James McAvoy wechselt in dem Film im Minutentakt zwischen Kevins Persönlichkeiten. In Deutschland kam „Split” Anfang 2017 in die Kinos.
Glass (2019)
Der Abschluss, am 17. Januar 2019 in den deutschen Kinos gestartet. Willis, Jackson, McAvoy und Anya Taylor-Joy kehren zurück, ebenso Spencer Treat Clark als Davids Sohn Joseph. Die Kritiken fielen gemischt aus, eingespielt hat „Glass” rund 247 Millionen Dollar weltweit.
Mehr zu Kevin Wendell Crumb steht in unserer Übersicht der Film-Psychopathen.
Nein. Einen zweiten „Split”-Film gibt es nicht und er ist nicht geplant. Die Geschichte von Kevin Wendell Crumb endet in „Glass” (2019). M. Night Shyamalan hat weitere Filme in dieser Welt 2019 ausgeschlossen und das im September 2026 bekräftigt.
Nach Erscheinungsjahr: „Unbreakable – Unzerbrechlich” (2000), „Split” (2016) und „Glass” (2019). Diese Reihenfolge entspricht auch der Handlung; „Glass” setzt beide Vorgänger voraus.
Ja. In der letzten Szene von „Split” taucht David Dunn (Bruce Willis) aus „Unbreakable” auf. Beide Filme spielen in derselben Welt, und Kevins Vater saß im Zug Eastrail 177, dessen Unglück „Unbreakable” eröffnet. „Glass” führt die Figuren zusammen.
Meist Unbreakable-Trilogie, im Englischen auch „Eastrail 177 Trilogy”. Einen offiziellen Reihentitel hat das Studio nicht vergeben.
Nein. Dass Shyamalans Thriller Trap (2024) heimlich zur Reihe gehört, ist eine Fan-Theorie ohne Beleg.
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