Der zweite Teil der Reihe, und der erste unter neuer Regie: Chris Weitz übernahm von Catherine Hardwicke, das Drehbuch schrieb erneut Melissa Rosenberg. Deutscher Kinostart war der 26. November 2009, die Laufzeit beträgt 130 Minuten, die Freigabe liegt bei FSK 12. Aus 50 Millionen Dollar Budget wurden weltweit rund 688 Millionen. Der größte Sprung der ganzen Reihe gegenüber dem Vorgänger.
Handlung
Bella will ihren 18. Geburtstag nicht feiern — sie wird älter, Edward bleibt siebzehn. Die Cullens richten trotzdem eine Feier aus, und dort geht alles schief: Bella schneidet sich an einem Blatt Papier, Jasper verliert die Beherrschung und geht auf sie los. Edward zieht daraus den Schluss, dass sie in seiner Nähe nie sicher sein wird, und verlässt Forks mit seiner ganzen Familie.
Was folgt, ist der düsterste Abschnitt der Reihe. Bella fällt in eine monatelange Starre, aus der sie erst Jacob Black herausholt. Zwischen den beiden entsteht etwas, das mehr sein könnte als Freundschaft — bis Jacob sich abrupt zurückzieht. Der Grund ist dieselbe Quileute-Legende, von der im ersten Teil am Strand die Rede war.
Parallel entdeckt Bella, dass sie Edwards Stimme hört, sobald sie sich in Gefahr bringt. Sie sucht das Risiko, und ein Missverständnis darum führt sie schließlich nach Volterra in Italien — zum Sitz der Volturi, die in diesem Film erstmals auftreten.
Besetzung
Kristen Stewart, Robert Pattinson und Taylor Lautner kehren als Bella, Edward und Jacob zurück. Lautner bekommt hier erstmals eine tragende Rolle.
Neu dazu kommen die Volturi: Michael Sheen als Aro und Dakota Fanning als Jane. Beide bleiben der Reihe bis zum Ende erhalten und werden im Finale zu den entscheidenden Gegenspielern. Rachelle Lefèvre spielt Victoria hier zum letzten Mal; ab dem dritten Teil übernahm Bryce Dallas Howard die Rolle.
Einordnung in die Reihe
Zweiter von fünf Filmen, nach dem zweiten Roman. Wer die Reihe der Reihe nach schaut, findet die Sortierung in unserer Übersicht zur Twilight-Reihenfolge.
Dieser Teil ist der Angelpunkt der Reihe, und zwar aus zwei Gründen. Er baut Jacob von der Nebenfigur zur zweiten Säule aus — ohne diesen Film ergibt das Dreieck der Folgeteile keinen Sinn. Und er führt die Volturi ein, die von hier an die übergeordnete Bedrohung stellen und den Konflikt des Finales liefern. Wer „Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 2” verstehen will, kommt an diesem Teil nicht vorbei.
Wie es weiterging
Trotz des größten Einspielergebnisses bis dahin fielen die Kritiken hier hart aus: 44 Punkte auf Metacritic sind der niedrigste Wert der Reihe. Bei Rotten Tomatoes stehen 28 Prozent — schlechter schnitt dort nur „Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 1” ab. Beim Publikum lief es umgekehrt, die Reihe war zu diesem Zeitpunkt auf ihrem Höhepunkt.
Für den dritten Teil wechselte die Regie erneut, David Slade übernahm. Chris Weitz blieb der Reihe nicht erhalten.
Edward verlässt Bella, um sie zu schützen. Sie fällt in eine tiefe Krise, aus der ihr Jacob Black heraushilft — der sich als Werwolf entpuppt. Ein Missverständnis führt Bella schließlich nach Italien zu den Volturi, dem Machtzentrum der Vampirwelt.
Kristen Stewart, Robert Pattinson und Taylor Lautner in den Hauptrollen. Neu dabei sind Michael Sheen als Aro und Dakota Fanning als Jane, die beiden wichtigsten Volturi. Rachelle Lefèvre spielt Victoria hier zum letzten Mal.
Ja. Auf „Twilight - Biss zum Morgengrauen” (2008) folgt New Moon (2009), danach „Eclipse - Bis(s) zum Abendrot” (2010) und die beiden Breaking-Dawn-Filme.
In Deutschland im Abo bei Netflix, Disney+ und RTL+ — bei Disney+ ist die komplette Saga seit dem 17. Oktober 2025 verfügbar. Dazu kommen die üblichen Leih- und Kaufangebote. Streaming-Rechte wechseln, ein kurzer Blick vorher lohnt sich.
Rachelle Lefèvre spielte Victoria in den ersten beiden Teilen, ab „Eclipse - Bis(s) zum Abendrot” übernahm Bryce Dallas Howard. Summit Entertainment nannte Ende Juli 2009 Terminkonflikte als Grund. Lefèvre widersprach öffentlich: Es sei um zehn Drehtage für einen anderen Film gegangen, die sich mit dem über dreimonatigen Dreh überschnitten hätten.