„Future Housewives“: Star-Trek-Autor Brannon Braga und Seth MacFarlane planen Sci-Fi-Satire

„Future Housewives“: Star-Trek-Autor Brannon Braga und Seth MacFarlane planen Sci-Fi-Satire 20th Century Fox
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Peacock entwickelt mit „Future Housewives“ eine Science-Fiction-Satire über Society-Damen auf einer Asteroidenkolonie. Das Drehbuch schreibt Star-Trek-Veteran Brannon Braga, produziert wird mit Seth MacFarlanes Fuzzy Door.

Seth MacFarlane und Brannon Braga arbeiten wieder zusammen – diesmal nicht an Bord eines Raumschiffs, sondern in einer Luxuskolonie auf einem Asteroiden. Laut Deadline entwickelt der US-Streamer Peacock die Science-Fiction-Serie „Future Housewives”, für die Braga das Drehbuch schreibt und die von MacFarlanes Produktionsfirma Fuzzy Door kommt. Die Hauptrolle übernimmt Ariana Madix, in den USA bekannt aus der Reality-Serie „Vanderpump Rules” und als Moderatorin von „Love Island USA”.

Für Star-Trek-Fans ist vor allem der Name hinter dem Drehbuch interessant: Braga hat „Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert”, „Star Trek: Raumschiff Voyager” und „Star Trek: Enterprise” über Jahre mitgeprägt und mit MacFarlane zuletzt an „The Orville” gearbeitet – der Serie, die das klassische Star-Trek-Gefühl mit Humor verbindet.

Worum es in „Future Housewives” geht

Die Serie spielt in New Beverly Hills, einer dekadenten Kolonie auf einem Asteroiden. Dort pflegen reiche Society-Damen biotechnisch optimierte Schönheitsrituale, erbitterte Rivalitäten und interplanetare Skandale. Das Gefüge gerät ins Wanken, als eine junge, naive Außenseiterin in diese Welt platzt – gespielt von Madix – und sichtbar macht, wie weit sich die Oberschicht von einer Gesellschaft entfernt hat, die längst über Oberflächlichkeiten hinausgewachsen ist.

Peacock beschreibt das Projekt als scharfe Satire, die zugleich überraschend warmherzig sein soll – eine Neuerfindung des Reality-TV im Science-Fiction-Gewand. Die Vorlage ist unübersehbar: das „Real Housewives”-Format, mit dem der Sender Bravo seit Jahren Erfolg hat und das zum selben Konzern gehört wie Peacock.

Wer hinter der Serie steht

Braga schreibt das Drehbuch und ist ausführender Produzent, an seiner Seite stehen Seth MacFarlane und Erica Huggins von Fuzzy Door sowie Madix selbst. Als Co-Executive-Producer ist der Informatiker und Virtual-Reality-Pionier Jaron Lanier an Bord – ein ungewöhnlicher Name im Abspann einer Serie, der auf einen ernsthafteren Technik-Unterbau hindeutet, als der Titel vermuten lässt. Produziert wird das Projekt von Universal Global Television.

Für Madix ist es die erste fiktionale Serie, die ihre neue Produktionsfirma Over Fences entwickelt. Schauspielerisch war sie bislang vor allem in Gastrollen zu sehen, unter anderem in „St. Denis Medical” und „Will Trent”, dazu am Broadway in „Chicago” und aktuell in „Just in Time”.

Noch keine Serienbestellung – und kein deutscher Starttermin

Wichtig zur Einordnung: „Future Housewives” befindet sich in der Entwicklung. Eine feste Serienbestellung hat Peacock bislang nicht ausgesprochen, ein Drehbeginn oder Starttermin ist nicht bekannt. Ob und bei welchem Anbieter die Serie in Deutschland zu sehen sein wird, ist entsprechend offen.

Für Braga und MacFarlane ist es nach „The Orville” das nächste gemeinsame Science-Fiction-Projekt – und eines, das die Stärken beider bündelt: Bragas Erfahrung mit Zukunftswelten aus mehreren Star-Trek-Serien und MacFarlanes Lust an der Gesellschaftssatire. Raumschiffgefechte darf man von „Future Housewives” allerdings kaum erwarten; hier geht es eher um Intrigen beim Champagnerempfang als um Phaser.

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