Werwulf: Neuer Trailer zu Robert Eggers’ Horrorfilm – Kinostart im Januar 2027
Der neue Trailer zu Werwulf zeigt Aaron Taylor-Johnson unter dem Fluch des Wolfs, dazu Willem Dafoe und Lily-Rose Depp. Robert Eggers’ Horrorfilm spielt um 1300 in England und startet am 7. Januar 2027.
Focus Features hat einen neuen Trailer zu „Werwulf” veröffentlicht, dem nächsten Horrorfilm von Robert Eggers. Er zeigt Aaron Taylor-Johnson als Mann, der unter dem Fluch des Werwolfs leidet, und endet mit dem Moment, in dem die Verwandlung einsetzt. In Deutschland startet der Film am 7. Januar 2027, in den USA läuft er bereits am ersten Weihnachtstag an.
Es ist der zweite Trailer nach dem ersten Blick im Sommer – und der deutlich finsterere. Eggers selbst sagt, er habe nach „Nosferatu – Der Untote” das Beängstigendste schreiben wollen, was ihm möglich sei. „Ich weiß nicht, ob mir das gelungen ist, aber ich habe definitiv das Düsterste geschrieben”, erklärte er laut TheWrap bei einer Vorführung auf dem Universal-Gelände.
Was der Trailer zeigt
Taylor-Johnson spielt einen Mann, der von einem Jäger verpflichtet wird, ihn auf einem Feldzug gegen die Wölfe der Gegend zu begleiten. Den Jäger, einen Ritter mit dem Auftrag, das Land von Wölfen zu befreien, spielt Willem Dafoe. „Jeder Wolf soll sterben!”, ruft er im Trailer. Lily-Rose Depp ist als Ehefrau der Hauptfigur zu sehen, die um Hilfe für ihren verfluchten Mann fleht: „Mein Mann … er ist ein guter Mann.”
Eggers-Stammschauspieler Ralph Ineson spielt einen Aussätzigen, der sich der Gruppe anschließt. Die Bilder sind fast farblos, die Figuren sprechen eine leicht angepasste Form des Mittelenglischen. Wer die Vorgänger kennt, weiß, dass Eggers es mit historischer Genauigkeit ernst meint – beim Wikinger-Epos „The Northman” war es nicht anders.
Warum der Film um 1300 spielt
Die Idee geht laut TheWrap auf historische Berichte zurück, die Eggers schon als Schüler gelesen hat: Menschen, die so Unfassbares taten, dass man sie für Werwölfe hielt. Weil er inzwischen in England lebt, wollte er dort drehen – und stieß dabei auf einen Feldzug, mit dem König Eduard I. den Wollhandel schützen wollte. Der Plan, alle Wölfe des Landes auszurotten, war so erfolgreich, dass es in England seither keine mehr gibt.
Daraus ergab sich die Zeit: Wer in England eine Werwolfgeschichte erzählen will, muss vor dieses Ende zurück, also um 1300. Dafoes Figur geht laut Eggers auf eine reale Person zurück, die diesen Feldzug anführte. Für Eggers passte die frühe Epoche ohnehin – eine Welt, die er „so primitiv, so körperlich und urtümlich” nennt, dass sie den Stoff noch düsterer und brutaler mache.
Das Nosferatu-Team kehrt zurück
Taylor-Johnson, Depp und Dafoe standen schon für „Nosferatu – Der Untote” gemeinsam vor Eggers’ Kamera. Der Vampirfilm lief 2024 ebenfalls zu Weihnachten an, spielte laut The Hollywood Reporter weltweit rund 180 Millionen Dollar ein und erhielt vier Oscar-Nominierungen in handwerklichen Kategorien. Das Drehbuch zu „Werwulf” schrieb Eggers mit dem isländischen Autor Sjón, mit dem er schon „The Northman” verfasst hatte.
Produziert haben neben Eggers und Sjón Tim Bevan und Eric Fellner von Working Title. Erste Szenen hatte Universal bereits im April auf der CinemaCon gezeigt und den Film dort als Eggers’ bislang furchterregendsten angekündigt. In Deutschland bringt Universal „Werwulf” am 7. Januar 2027 in die Kinos – knapp zwei Wochen nach dem US-Start.
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