
Emily Blunt
Dr. Lily Houghton in „Jungle Cruise"
- Geboren
- 23.02.1983 · 43 Jahre
- Geburtsort
- Wandsworth, London, England, UK
- Nationalität
- Britisch
- Bekannt aus
- Jungle Cruise, Looper, The Huntsman & the Ice Queen
- Aktiv seit
- 2012
Biografie
Emily Blunt steht im Kinojahr 2026 im Zentrum eines der größten Science-Fiction-Stoffe des Sommers: In „Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit” von Steven Spielberg spielt sie an der Seite von Josh O’Connor eine der Hauptrollen. Der Film kam am 10. Juni 2026 in die deutschen Kinos, zwei Tage vor dem US-Start, eröffnete die US-Charts auf Platz eins und hat bis heute weltweit rund 246 Millionen Dollar eingespielt.
Ein Ausnahmefall ist das für sie nicht. Die am 23. Februar 1983 geborene Britin, seit 2015 auch US-Staatsbürgerin, hat gleich zwei Genre-Reihen mitgeprägt: die Zeitschleifen-Science-Fiction „Edge of Tomorrow” und die Horrorreihe „A Quiet Place”, in der sie Evelyn Abbott spielt. Für den dritten und letzten Teil der Reihe kehrt sie zurück – er läuft am 30. Juli 2027 in den USA an. Bekannt wurde sie dagegen weit vom Genre entfernt, 2006 als Assistentin Emily Charlton in „Der Teufel trägt Prada”.
Auf einen Blick
Wer ist Emily Blunt? Eine britische Schauspielerin, geboren am 23. Februar 1983, seit 2015 auch US-Staatsbürgerin. Bekannt aus „Der Teufel trägt Prada”, der Horrorreihe „A Quiet Place” und der Science-Fiction „Edge of Tomorrow”.
Welche Rolle spielt sie in „Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit”? Eine der Hauptrollen in Steven Spielbergs Alien-Thriller, der am 10. Juni 2026 in den deutschen Kinos startete.
Kommt sie in „A Quiet Place Part III” zurück? Ja, erneut als Evelyn Abbott. Der US-Kinostart ist der 30. Juli 2027, ein deutscher Termin steht noch nicht fest.
War sie für einen Oscar nominiert? Ja, 2024 als beste Nebendarstellerin für ihre Rolle als Kitty Oppenheimer in „Oppenheimer”. Gewonnen hat sie ihn nicht.
Wie alt ist Emily Blunt? Sie ist 43 Jahre alt.
„Disclosure Day”: Spielbergs Alien-Stoff und das Kinojahr 2026
Steven Spielbergs Rückkehr zum Erstkontakt-Stoff erzählt von einem Whistleblower, der gegen eine Regierungsverschwörung ankämpft und den Tag erzwingen will, an dem die Welt von der Existenz außerirdischen Lebens erfährt. Das Drehbuch schrieb David Koepp, neben Blunt und Josh O’Connor stehen Colin Firth, Colman Domingo, Eve Hewson und Wyatt Russell vor der Kamera. Die Weltpremiere lief am 2. Juni 2026 in Paris, der deutsche Kinostart folgte am 10. Juni, der US-Start am 12. Juni.
Aus 115 Millionen Dollar Produktionsbudget wurden weltweit rund 246 Millionen Dollar – der Film stieg mit 44,00 Millionen Dollar direkt auf Platz eins der US-Charts ein und hielt sich dort über Wochen in den Top 5. In den USA ist er seit dem 9. Oktober 2026 im Stream bei Peacock verfügbar; ein deutscher Streamingtermin steht nicht fest. Für Blunt war es der zweite große Kinostart des Jahres: Im Mai 2026 lief sie als Emily Charlton in der Fortsetzung „Der Teufel trägt Prada 2” wieder mit dem Originalensemble um Meryl Streep, Anne Hathaway und Stanley Tucci auf.
„A Quiet Place”: Evelyn Abbott und das Finale der Trilogie
Ihre bekannteste Genre-Rolle begann 2018. In „A Quiet Place”, inszeniert von John Krasinski, der auch selbst mitspielte, ist sie Evelyn Abbott, die Mutter einer Familie, die in einer von blinden, aber hörempfindlichen Kreaturen beherrschten Welt in nahezu vollkommener Stille überlebt. Der Film spielte weltweit rund 341 Millionen Dollar ein und brachte ihr einen Darstellerpreis der Screen Actors Guild als beste Nebendarstellerin. In „A Quiet Place 2” von 2021 führt sie die Familie als Witwe weiter – weltweit rund 297 Millionen Dollar. Das Prequel „A Quiet Place: Tag Eins” von 2024 spielt vor ihrer Geschichte und kommt ohne sie aus; welcher Teil wann einzuordnen ist, zeigt unsere A-Quiet-Place-Reihenfolge.
„A Quiet Place Part III” schließt die Trilogie ab. Krasinski schreibt und inszeniert wieder, die Dreharbeiten begannen am 10. Mai 2026. Zurück sind neben Blunt als Evelyn auch Cillian Murphy als Emmett, Millicent Simmonds als Regan und Noah Jupe als Marcus, der seinen Teil der Dreharbeiten im Sommer 2026 abgeschlossen hat. Neu dazu kommen Jack O’Connell als Nationalgardist sowie Katy O’Brian und Jason Clarke; Alex Wolff spielt erneut den Hospizpfleger Reuben aus dem Prequel. Der US-Kinostart wurde vom 9. auf den 30. Juli 2027 verschoben, ein deutscher Termin ist noch offen.
Von „Looper” bis „Oppenheimer”: die Rollen dazwischen
Zwischen den Reihen liegt eine Laufbahn, die auffällig oft im Genre landet. In „Looper” von 2012 spielt sie Sara, die Mutter eines Kindes mit telekinetischen Kräften, an der Seite von Bruce Willis und Joseph Gordon-Levitt – weltweit rund 177 Millionen Dollar. Zwei Jahre später kam „Edge of Tomorrow”: Als Spezialeinheitssoldatin Rita Vrataski trainiert sie Tom Cruises Figur durch eine endlose Zeitschleife, der Film kam weltweit auf rund 381 Millionen Dollar und brachte ihr einen Critics’ Choice Award als beste Darstellerin in einem Actionfilm.
Den größten Erfolg ihrer Laufbahn hat sie außerhalb von Science-Fiction und Horror: In Christopher Nolans „Oppenheimer” spielt sie Kitty Oppenheimer und war dafür 2024 für den Oscar als beste Nebendarstellerin nominiert; der Film spielte weltweit rund 976 Millionen Dollar ein und läuft derzeit kostenlos im Stream bei Joyn. Dazu kommen Ausflüge in den Abenteuerfilm wie „Jungle Cruise” von 2021 mit Dwayne Johnson, der weltweit rund 221 Millionen Dollar einnahm.
Wie es weitergeht
Der nächste feste Termin ist „A Quiet Place Part III” am 30. Juli 2027 in den USA. Dazwischen steht eine Auszeichnung an: Das Santa Barbara International Film Festival ehrt Blunt mit dem Kirk Douglas Award for Excellence in Film, dem 19. seiner Art. Michael Douglas begründete die Wahl damit, dass sie Risiken eingehe, die die meisten Schauspieler nicht wagten, und sich zwischen Drama, Komödie und Blockbuster-Spektakel mit derselben Präzision bewege – genau diese Bandbreite und Echtheit solle der Preis auszeichnen.
Weitere Genre-Projekte sind bislang nicht angekündigt. Ob Evelyn Abbott nach dem Trilogieabschluss noch einmal zurückkehrt, ist damit beantwortet: „A Quiet Place Part III” ist als letzter Teil der Reihe angelegt. Offen bleibt, ob aus der Zusammenarbeit mit Spielberg mehr wird – ein weiteres gemeinsames Projekt ist nicht bestellt.
Emily Blunt ist eine britische Schauspielerin, geboren am 23. Februar 1983, die seit 2015 auch die US-Staatsbürgerschaft besitzt. Bekannt wurde sie 2006 mit „Der Teufel trägt Prada”. Im Genre steht sie für Evelyn Abbott in der Horrorreihe „A Quiet Place” und für Rita Vrataski in „Edge of Tomorrow”.
Sie spielt eine der Hauptrollen in Steven Spielbergs Alien-Thriller, an der Seite von Josh O’Connor. Der Film startete am 10. Juni 2026 in den deutschen Kinos und spielte weltweit rund 246 Millionen Dollar ein.
Ja. Sie ist erneut als Evelyn Abbott dabei, ebenso Cillian Murphy, Millicent Simmonds und Noah Jupe. John Krasinski schreibt und inszeniert; der US-Kinostart ist der 30. Juli 2027, ein deutscher Termin steht noch nicht fest.
Nein. Sie war 2024 als beste Nebendarstellerin für „Oppenheimer” nominiert, gewonnen hat sie den Preis nicht. Früher erhielt sie einen Golden Globe als beste Nebendarstellerin für den Fernsehfilm „Gideon’s Daughter” und einen Preis der Screen Actors Guild für „A Quiet Place”.
Die wichtigsten sind „Looper” von 2012, „Edge of Tomorrow” von 2014 und „Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit” von 2026. Dazu kommt die Horrorreihe „A Quiet Place”, deren dritter Teil 2027 anläuft.







